Donnerstag, 19. Juli 2018

Neue Avira Studie: Jeder vierte Router ist anfällig für Hackerangriffe

Tettnang, 19 Juli 2018 –Eine zweimonatige Studie der Cyber-Security-Spezialisten von Avira zeigt, dass gut 25 Prozent aller Router im Smart Home ungeschützt agieren. Avira hat dazu mehr als 845.000 smarte Geräte weltweit untersucht und dabei durschnittlich mehr als sechs offene Ports pro Gerät als Schwachstelle ausgemacht.
Der neue Sicherheitsassistent Avira Home Guard kam bei der Auswertung zum Einsatz, der ab sofort auch Privatanwendern zur Verfügung steht und Usern hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Sicherheit im vernetzten Heim gibt.

Das weltweit angelegte Studie ermittelte pro Haushalt durchschnittlich sechs vernetzte Geräte. Ein Indikator dafür, dass Smart-Home-Netzwerke zunehmend größer werden und Cyber Security heute weiter greifen muss. Traditionelle Geräte wie Computer (31 Prozent) sowie Smartphones und Tablets (20,8 Prozent) bleiben anteilig immer weiter hinter anderen smarten Geräten wie Fernsehern und Fitnesstrackern zurück.

Mehr als ein Viertel der 137.000 erfassten Router (26,2 Prozent) hatten offene Ports und waren somit anfällig für Hackerangriffe. In vielen Fällen wurden Geräte mit mehreren offenen Ports gefunden. Von den betroffenen Netzwerken war dementsprechend ein großer Teil hochgradig unsicher. Das häufigste Problem stellten offene FTP-Ports dar (150.000), das Standard-Netzwerkprotokoll zur Datenübertragung.

Das weltweit angelegte Studie ermittelte pro Haushalt durchschnittlich sechs vernetzte Geräte. Ein Indikator dafür, dass Smart-Home-Netzwerke zunehmend größer werden und Cyber Security heute weiter greifen muss. Traditionelle Geräte wie Computer (31 Prozent) sowie Smartphones und Tablets (20,8 Prozent) bleiben anteilig immer weiter hinter anderen smarten Geräten wie Fernsehern und Fitnesstrackern zurück.

„Ein Smart Home bietet viele Vorteile: Es spart Zeit und Geld und vereinfacht den Alltag. Um den Anwendern ein ungetrübtes Nutzungserlebnis dieser neuen Technologien zu ermöglichen, sorgen wir für eine sichere smarte Umgebung", sagt Travis Witteveen, CEO von Avira. „Aus diesem Grund haben wir Avira Home Guard entwickelt, der den Nutzern mit einem einfachen Sicherheitsscan einen Überblick über die Geräte und Aktivitäten im heimischen Netzwerk gibt.””

Die von Avira durchgeführte Studie wurde mit Hilfe des intelligenten Sicherheitsassistenten Home Guard erstellt. Dieser kam in einer Beta-Version bei Nutzern zum Einsatz, um einen umfassenden Einblick in die Netzwerkumgebung zu erlangen und Schwachstellen zuverlässig aufzuspüren. Home Guard funktionierte dabei als einfaches Tool, das vernetzte Endgeräte aufspürt und zeitgleich wertvolle Tipps gibt. Der smarte Helfer steht ab sofort allen Privatanwendern kostenfrei zu Verfügung. „Wir haben

Avira conducted a two-month worldwide scan* of over 845,000 smart devices with a beta variant of Smart Home—vernetzten Geräte erfasst, auf Sicherheitslücken geprüft und den Nutzern anschließend Empfehlungen zur Behebung dieser Schwachstellen zur Verfügung gestellt.Avira Home Guard gezielt entwickelt, um Schwachstellen ausfindig zu machen und Anwendern Handlungsvorschläge zur Verbesserung der Sicherheit ihres Smart Homes an die Hand zu geben", so Vikas Seth, Leiter von Avira Connect.

Die Funktionen von Avira Home Guard auf einen Blick

1. Scannt das Heimnetzwerk - Avira Home Guard erkennt automatisch das verbundene Netzwerk und alle darin vernetzten Geräte. Dazu gehören smarte Geräte, WLAN-Router, Kameras, Smart-TVs, WLAN-Drucker, Medienserver und andere Computer, Tablets oder Smartphones im Haus.

2. Deckt Schwachstellen auf und liefert Lösungen - Avira Home Guard prüft den Router auf bekannte Sicherheitslücken wie offene Ports. Sobald Sicherheitslücken identifiziert wurden, informiert Home Guard den Anwender mit der Empfehlung, die unerwünschten Ports auf dem Router zu schließen.

3. Speichert alle verbundenen Geräte – Home Guard speichert alle bisher mit dem Heimnetzwerk verbundenen Geräte (sowohl von Personen aus dem eigenen Haushalt als auch von Besuchern) und sucht automatisch nach neuen Geräten. So bleibt die Liste der im Smart Home vernetzten Geräte und ihrer potenziellen Schwachstellen immer exakt und aktuell.

Verfügbarkeit und Preis

Avira Home Guard ist ein Produkt für Windows- und Android-Geräte und vollkommen kostenfrei erhältlich. Die App kann auf avira.de und im Google Play Store heruntergeladen werden.



Ergebnisse der weltweiten Untersuchung von Avira (April 1st – May 31st, 2018)

Durchschnittlich mit dem Netzwerk verbundene Geräte:

6 (gerundet)

Anzahl der insgesamt geprüften Geräte:

845.000

Computer:

262.000

Smartphones & Tablets:

176.000

Router:

137.000

Drucker/Scanner:

7.000

Unterhaltung:

4.800

Home-Automatisierung (z. B. Kameras):

1.500

Sonstige:

256.000

Anzahl der insgesamt geprüften Router:

137.000

Router mit offenen Ports:

36.000

Offene Routerports nach Typ:

FTP:

150.000

Telnet:

47.000

SSH

43.000



*Auswertung der Home Guard-Datenbank

Über Avira

Avira schützt Menschen in der vernetzten Welt und ermöglicht es ihnen, ihr digitales Leben optimal zu gestalten. Unter dem Zeichen des Schirms bietet Avira Lösungen zur Verbesserung von Sicherheit und Performance für Windows, Android, Mac und iOS. Avira Technologie wird zudem von renommierten IT-Unternehmen im OEM-Bereich eingesetzt. Unsere Software steht immer wieder an der Spitze von unabhängigen Tests zur Erkennung von Schadprogrammen, Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Avira beschäftigt rund 500 Mitarbeiter und ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in Tettnang am Bodensee und weiteren Niederlassungen in München, Bukarest, Peking und im Silicon Valley. Ein Teil der Einnahmen fließt in die Auerbach Stiftung, die gemeinnützige und soziale Projekte fördert. Mehr Informationen zu Avira finden Sie auf www.avira.de