Besser geht’s nicht: Avira mit Doppelsieg bei Stiftung Warentest

Zwei Mail „Sehr gut“ – besser als die gesamte Konkurrenz. Avira Antivirus Pro sowie Avira Free Security belegen im Vergleichstest der Stiftung Warentest die ersten beiden Plätze.

Egal ob Trojaner, Würmer, Erpresserviren oder andere Arten von Schadsoftware – Windows-Computer sind vielen Bedrohungen ausgesetzt. Doch wie gut schützen Antivirenprogramme vor diesen Gefahren wirklich? Und bietet der Windows Defender einen ausreichend guten Schutz? Diesen beiden, für jeden PC-Nutzer elementaren Fragen, ist die Stiftung Warentest in einem ausführlichen Test nachgegangen und hat 19 Schutzprogramme für Windows unter die Lupe genommen. Klare Sieger der Untersuchung: Die Produkte von Avira.

Stiftung Warentest: Bestnoten für Avira

Im Rahmen des Tests mussten die Produkte über 40.000 Schadprogramm, bösartige Internetseiten und Phishing-Mails erkennen und unschädlich machen. Darunter auch sogenannte 0-Day-Malware, die laut Stiftung Warentest zum Teil erst wenige Stunden im Internet kursierte. Die meisten Antivirenprogramme schlugen sich bei dieser Aufgabe ordentlich und erreichten selbst bei ganz neuen Schädlingen Erkennungsraten von über 90 Prozent. Die Avira-Sicherheitslösungen schlugen sich auf diesem Gebiet besonders gut und erzielten im Bereich „Schutz“ jeweils die Bestnote „sehr gut (1,1)“. In den jeweiligen Unterkategorien „Wächter“, „Scanner“ sowie „Phishing-Schutz“ gab es ebenfalls die Topbewertung „++“. Auch in Sachen „Handhabung“ und „Rechnerbelastung“ vergaben die Redakteure den Avira-Produkte gute Noten. Unterm Strich verdienten sich beide Produkte das Qualitätsurteil „Sehr gut (1,5)“. Damit landete Avira Antivirus Pro auf dem ersten und Avira Free Security auf dem zweiten Platz des Windows-Rankings. Stiftung Warentest schreibt: „Testsieger sind die beiden Avira-Programme Antivirus Pro für rund 35 Euro im Jahr und das kostenlose Free Security Suite. Beide punkten mit der besten Schutzwirkung im Test“.

Defender im Urteil von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest nahm in Ausgabe 3/20 auch den in Windows 10 eingebauten Defender unter Lupe. Das Microsoft-Produkt erreichte dabei mit der Note „befriedigend 2,6“ lediglich den vorletzten Platz. Stiftung Warentest begründet das damit, dass der Scanner nicht alle Angreifer erkennt und schon mal auf Dateien ohne schädlichen Code anspringt (sogenannte False Positives): In diesem Punkt gäbe es daher nur ein „Ausreichend“. Außerdem bestehe kein Schutz vor Phishing-Angriffen durch bösartige Webseiten.  Den kompletten Test (bezahlpflichtig) finden Sie hier: https://www.test.de/Antivirenprogramme-im-Test-4993310-0/

Avira auch im Chip-Test an der Spitze

Auch im großen Vergleichstest von Antivirenprogrammen des Fachmagazins Chip, erschienen in Ausgabe 2/20 (auch online: https://www.chip.de/artikel/Virenscanner-Test-Windows-Das-sind-die-besten-Security-Suiten_179237183.html), trumpften die Avira-Lösungen groß auf. Hier stand die Frage im Zentrum, ob sich Nutzer im Jahre 2020 überhaupt noch nach einer Alternative zum Bordmittel Windows Defender umsehen müssten. Das Ergebnis: „Topvirenscanner gibt es nur gegen Bares.“ Vor allem in drei Punkten zeigt der Defender laut Chip Schwächen:

  • Falschmeldungen: Der Windows-Defender schieße zu oft übers Ziel hinaus und produziere viele Falschmeldungen. Im Chip-Vergleich lieferte er im RealWorld-Test 132 Fehlalarme, sogenannte False Positives. Im Datei-Scan-Test waren es 13. Das kann Nutzer verunsichern.
  • Offline-Schutz: Chip untersuchte, wie gut Virenscanner ohne Online-Verbindung arbeiten. Der Defender gehörte in dieser Disziplin zu den Schlusslichtern. Die Virenerkennungsraten lagen in diesem Szenario unter 30 Prozent.
  • Bedienung: Zwar waren die Erkennungsraten des Defenders im Chip-Test gut, kaum ein Schädling kam durch. Allerdings sorgten die vielen Nachfragen für Verwirrung. Wenn Nutzer an dieser Stelle falsch reagieren, erfolge die Infektion trotzdem.

Avira Antivirus Pro wurde auch im Chip-Vergleich mit der Bestnote 1,2 verdienter Testsieger mit „dem besten Schutz, einer sehr guten Usability und einer geringen Bremswirkung“.