Dienstag, 3. November 2009

Sicherheitsdenken beim Bezahlen mit Plastikgeld noch nicht ausgeprägt genug

Avira warnt vor Cybercrime beim virtuellen Weihnachtsshopping: Nach Untersuchungen des IT-Sicherheitsspezialisten Avira sind knapp 30 Prozent der Anwender beim Einsatz von EC- und Kreditkarten völlig unbedarft

Tettnang, 03. November 2009 – In einer auf www.free-av.de durchgeführten Umfrage im Juni 2009 befragte der IT-Sicherheitsspezialist Avira insgesamt 5.505 Internetnutzer, wie sensibel sie mit dem Thema Sicherheit bei der Kartenzahlung umgehen. Die Resonanz der User zeigt bei fast 60 Prozent ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein, wobei Kriminelle bei rund 30 Prozent der Befragten nach wie vor ein leichtes Spiel haben. Ein kleiner Teil von gut 10 Prozent (621 User) setzen sich der Gefahr von Betrugsfällen gar nicht erst aus, denn sie verzichten einfach auf die Möglichkeiten des bargeldlosen Bezahlens.

27 Prozent (1.504) der Umfrage-Teilnehmer gaben an, beim Bezahlen im Laden, in Restaurants oder an Tankstellen sowie beim Abheben am Geldautomaten generell sehr vorsichtig zu sein. Besonders sensibilisiert sind manche Verbraucher bei der Kartenzahlung: Hier schützen sich 32 Prozent (1.784 Teilnehmer), indem sie am Terminal zur PIN Eingabe ihre Hand als Sichtschutz einsetzen.

19 Prozent (1.044 Teilnehmer) der Anwender zeichnen ein bedenkliches Bild: Ihrer Antwort zufolge sind sie sich möglicher Sicherheitsrisiken gar nicht bewusst – weder beim Einkauf im Supermarkt noch beim Onlineshopping. Ähnlich unbedarft zeigten sich weitere 552 User: Mit zehn Prozent stellen sie einen beachtlichen Anteil, der sich beim Eintippen von Kreditkarten- oder Kontodaten in Sicherheit wähnt, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

„Gerade weil man praktisch nichts von Spionagesoftware auf dem eigenen Rechner mitbekommt, besteht eine erhebliche Gefahr. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise so genannte Rootkits. Sie registrieren Tastatureingaben und protokollieren Kreditkartennummern, PINs und TANs“, warnt Travis Witteveen, Head of Sales&Marketing der Avira. „In den vergangenen Jahren sind die Gefahren im Internet nicht weniger geworden, sondern nehmen weiter zu. Heutige Schädlinge erlangen nur nicht mehr diese öffentliche Berühmtheit wie früher. Vielmehr tarnen sie sich geschickt um möglichst lange unerkannt Daten sammeln zu können.“

Besonders in der Vorweihnachtszeit sind Einkäufe über das Internet sehr beliebt – dementsprechend haben auch Cyberkriminelle Hochkonjunktur. Avira rät allen Online-Shoppern, gut auf ihre PIN-Nummern und andere sensiblen Daten zu achten und sich zusätzlich mit einer bewährten Sicherheitssoftware zu schützen. Einen Basisschutz gegen Viren, Würmer und Trojaner bietet Aviras kostenloses AntiVir Personal. Die Versionen Avira AntiVir Premium und Avira Premium Security Suite bieten zusätzliche Sicherheit, dank Firewall und Spamschutz empfiehlt sich die Suite besonders für den Schutz rund um Onlineshopping und Internetbanking.

Gewissensfrage des Monats Oktober - Umfrageergebnis

Über Avira

Avira schützt Menschen in der vernetzten Welt ‒ und gibt allen die Möglichkeit, ihr digitales Leben zu verwalten, zu schützen und zu optimieren. Aviras Angebot erstreckt sich auf ein Portfolio aus Sicherheits- und Leistungsanwendungen für Windows, Android, Mac und iOS. Unsere Schutztechnologien ergänzen wir außerdem durch OEM-Partnerschaften. Immer wieder stehen unsere Sicherheitslösungen an der Spitze von unabhängigen Tests zur Erkennung, Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Avira ist ein Unternehmen in Familienbesitz mit 500 Mitarbeitern. Hauptsitz ist Tettnang am Bodensee mit weiteren Niederlassungen in Rumänien, Indien, Singapur, China, Japan und den USA. Ein Teil der Einnahmen von Avira kommt der Auerbach Stiftung zugute, die Bildungsinitiativen sowie Kinder und Familien in Not unterstützt. Weitere Informationen zu Avira finden Sie unter www.avira.de