Donnerstag, 22. September 2011

Konsumenten hegen Sicherheitsbedenken beim Online Shopping

Avira Umfrage zeigt: Die Mehrheit sorgt sich um ihre Sicherheit; knapp 20 Prozent der Befragten verzichten gar auf Interneteinkäufe

Tettnang, 20. September 2011 – Der IT-Sicherheitsexperte Avira hat im Juli auf www.avira.com Internetnutzer befragt, ob sie sich beim Online Shopping sicher fühlen. Die große Mehrheit von 70 Prozent steht dem Einkaufsbummel im Internet skeptisch gegenüber. So verzichtet ein Fünftel der Befragten gänzlich auf Online Shopping; bei über der Hälfte wird der Einkauf stets von Sicherheitsbedenken begleitet.

Insgesamt 2.945 Besucher der Avira Website beantworteten im Juli die Frage „Fühlen Sie sich während ihres Online-Einkaufs sicher?“. Die Antworten im Überblick:

  • 29 Prozent – Ich kaufe online ein, habe aber stets Bedenken, dass meine persönlichen Daten in falsche Hände geraten.
  • 22 Prozent – Ich vertraue nur bekannten Händlern oder Marken wie Amazon oder iTunes.
  • 19 Prozent – Ich kaufe aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht online ein.
  • 16 Prozent – Ich mache mir keine Sorgen, solange die Zahlungsmethode sowie die Transaktion sicher sind.
  • 14 Prozent – Ich fühle mich sicher – Betrug beim Online Shopping passiert selten.

„Konsumenten haben allen Grund beim Online Shopping Vorsicht walten zu lassen. Fast täglich tauchen neue Meldungen zu Sicherheitslücken, Phishing-Attacken sowie weiterer Schadsoftware auf“, so Sorin Mustaca, Sicherheitsexperte bei Avira. „Wichtig ist, dass der Rechner, von dem aus die Transaktionen getätigt werden, mit einem aktuellen Virenschutz ausgestattet ist und dieser auch regelmäßig upgedatet wird. Online Shopper sollten sich zudem darüber bewusst sein, dass auch bei der verschlüsselten Übertragung Vorsicht geboten ist, da ‘https‘-Seiten nicht automatisch vertrauenswürdig sind. Dahinter können sich auch Phishing Seiten verbergen, über die Cyberkriminelle versuchen, die Passwörter und Kreditkartennummern abzugreifen.“

Tipps für Anwender, um die Sicherheit beim Online Shopping zu erhöhen

  • Käufer sollten sich stets vergewissern, dass die Verbindung zum Online Shop – insbesondere während des Bezahlvorgangs – sicher ist. Dies lässt sich einfach überprüfen: Erstens sollte die Internetadresse mit „https“ beginnen, zweitens sollte der Name der Website in einem farbigen Rechteck erscheinen (so bei Firefox und Internet Explorer), oder die obere linke Ecke des Browsers zeigt ein kleines Schloss an (in Google Chrome). Falls der Browser eine Warnung bezüglich des Sicherheitszertifikats der Seite anzeigt, sollte der Vorgang abgebrochen und auf den Einkauf in diesem Onlineshop verzichtet werden.
  • Wenn ein Web Shop bisher unbekannt war, sollten Surfer immer dessen Ruf und Erfahrungswerte anderer Käufer überprüfen. Meistens bringt die Suchabfrage „Erfahrung“ und „<Name der Website>“ bereits hilfreiche Ergebnisse.
  • Nur wenn die oben genannten Kriterien wie sichere Verbindung, Sicherheitszertifikate und guter Ruf erfüllt werden, sollten Online Shopper der Seite ihre persönlichen Daten, Bankverbindung oder Kreditkartennummer anvertrauen.
  • Soweit der Shop nicht bereits von vorherigen Einkäufen bekannt ist, empfiehlt sich bei einem erstmaligen Einkauf Zahlungsmethoden zu wählen, die keine Vorauskasse erfordern. Erhöhte Sicherheit – für Käufer und Verkäufer – bietet beispielsweise das Zahlverfahren über PayPal, da hierfür auch der Verkäufer registriert sein muss und keine Konto- oder Kartendaten an den Verkäufer weitergegeben werden.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich eine „virtuelle Kreditkarte“ zuzulegen, die ganz ohne Plastikkarte auskommt und speziell für Zahlungsvorgänge im Internet konzipiert ist. Ähnlich einer Prepaid Kreditkarte wird das Guthabenkonto per Banküberweisung aufgeladen; Überziehungen sind nicht möglich. Bei manchen Anbietern werden die Kreditkartendaten für jede Transaktion neu erstellt und sind damit nur einmalig gültig, was für zusätzliche Sicherheit sorgt.
  • Online Shopper sollten sich die Zahlungsbeträge notieren und es nicht versäumen, ihre Kontoauszüge und Kartenabrechnungen damit abzugleichen.
  • Nicht zuletzt sollte auf dem Rechner ein leistungsstarker Virenschutz installiert sein, um das Ausspionieren der Daten per Phishing oder Trojaner zu verhindern. Erhöhten Schutz bietet der in die Avira AntiVir Lösungen integrierte WebGuard, der den Internetverkehr auf Infektionen überprüft und Phishing- sowie schadhafte Webadressen blockiert.

Über Avira

Avira liefert IT-Sicherheit für PCs, Smartphones, Tablets, Server und Netzwerke – sowohl mit Software als auch Cloud-Services. Das Unternehmen wurde vor 27 Jahren gegründet, beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter und rangiert laut Marktzahlen nach Verbreitung weltweit auf Platz 2 der Antivirus-Hersteller. Dank Aviras langjähriger Erfahrung und vielfach ausgezeichneter Antimalware-Technologie vertrauen inzwischen mehr als 100 Millionen Privatanwender sowie kleine und mittelständische Unternehmen auf IT-Security “Made in Germany”. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira um mehr Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers und Hauptanteilseigners von Avira, Tjark Auerbach, fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben. Der Hauptsitz von Avira befindet sich in Tettnang am Bodensee; Chief Executive Officer (CEO) ist Travis Witteveen.

Weitere Informationen unter www.avira.com oder unter www.facebook.com/avira.german.