Dienstag, 24. Mai 2011

Das Spam-Aufkommen geht zurück – das Risiko wird jedoch häufig unterschätzt

Avira Umfrage verdeutlicht: Fast drei Viertel aller Befragten erhält weniger als zehn Spam-Nachrichten am Tag, ein Viertel setzt keinen Spam-Schutz ein und zehn Prozent erhalten bis zu 100 unerwünschte Nachrichten

Tettnang, 24. Mai 2011 – Der IT-Sicherheitsexperte Avira hat im März und April auf www.avira.com insgesamt 4.565 Anwender befragt, wie viele Spam-Mails sie erhalten, ob sie eine Anti-Spam Lösung einsetzen und wie zufrieden sie damit sind. Obwohl Nutzer nach wie vor täglich mit dem Thema Spam konfrontiert werden, legen die Ergebnisse nahe, dass die Flut unerwünschter E-Mails insgesamt zurückgegangen ist: 72 Prozent der Teilnehmer gaben an, pro Tag weniger als zehn solcher Nachrichten zu erhalten. Jedoch finden nach wie vor zehn Prozent der Befragten täglich bis zu 100 oder mehr Junk-Mails in ihrem Postfach; bei 18 Prozent beläuft sich das Aufkommen auf bis zu 25 Spam-Mails. Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass in einer zweiten Umfrage zehn Prozent der Teilnehmer angab, mit dem Anti-Spam Filter auf ihrem PC nicht zufrieden zu sein; über ein Viertel setzt bisher noch keine Lösung ein und läuft damit Gefahr, infizierten E-Mails Tür und Tor zu öffnen.

Die Umfrage unter 2.329 Teilnehmern, ob sie eine Anti-Spam Lösung auf ihrem PC installiert haben, zeigt, dass sich ein beachtlicher Teil nicht vor Spam schützt oder mit der eingesetzten Lösung unzufrieden ist:

  1. 45% – Ja, und ich bin zufrieden
  2. 10% – Ja, aber ich bin nicht zufrieden
  3. 26% – Nein, aber wenn es eine gute Lösung gäbe, würde ich diese verwenden
  4. 19% – Nein, ich nutze eine Lösung die zum Service meines Internet Providers gehört

„Durch die erfolgreiche Zerschlagung größerer Botnetze hat sich die Spam-Landschaft in den letzten beiden Jahren definitiv positiv verändert“, so Sorin Mustaca, Datensicherheitsexperte bei Avira. „Da nahezu alle E-Mail-Provider in irgendeiner Form Spam-Filter auf ihren Servern installiert haben, finden User lediglich die Spam-Mails in ihrem Postfach, die nicht abgefangen werden. Obwohl 45 Prozent aller Befragten angaben, mit ihren Anti-Spam-Lösungen zufrieden zu sein, muss das Ziel der Sicherheitsindustrie jedoch in jedem Fall sein, das Aufkommen unerwünschter E-Mails vollständig zu eliminieren.“

Eine der größten Herausforderungen innerhalb der Sicherheitsindustrie ist derzeit der Kampf gegen webbasierte Trojaner und Spyware, die Kreditkarten- und persönliche Daten abfangen. „Ich empfehle nach wie vor, Spam-Nachrichten mit unbekannten Absendern oder Links darin keinesfalls zu öffnen, da viele auf schädliche Websites führen, um dann sensible Daten abzugreifen oder den Rechner des Anwenders mit Malware infizieren“, so Mustaca weiter.

Über Avira

Avira liefert IT-Sicherheit für PCs, Smartphones, Tablets, Server und Netzwerke – sowohl mit Software als auch Cloud-Services. Das Unternehmen wurde vor 27 Jahren gegründet, beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter und rangiert laut Marktzahlen nach Verbreitung weltweit auf Platz 2 der Antivirus-Hersteller. Dank Aviras langjähriger Erfahrung und vielfach ausgezeichneter Antimalware-Technologie vertrauen inzwischen mehr als 100 Millionen Privatanwender sowie kleine und mittelständische Unternehmen auf IT-Security “Made in Germany”. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira um mehr Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers und Hauptanteilseigners von Avira, Tjark Auerbach, fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben. Der Hauptsitz von Avira befindet sich in Tettnang am Bodensee; Chief Executive Officer (CEO) ist Travis Witteveen.

Weitere Informationen unter www.avira.com oder unter www.facebook.com/avira.german.