Montag, 18. Oktober 2010

Nutzer haben große Skepsis gegenüber dem neuen Personalausweis

Tettnang, 18. Oktober 2010 – Im September 2010 stellte Avira auf www.free-av.de die Frage, wie die Surfer zum neuen Personalausweis (nPA) stehen, der am 1. November 2010 in Deutschland eingeführt wird. Die Umfrage zeigte, dass die große Mehrheit der insgesamt 961 Teilnehmer dem neuen Personalausweis sehr skeptisch entgegen sieht. Nur wenige der Antwortenden vertrauen dem System, einigen ist der neue Personalausweis noch nicht einmal ein Begriff.

Nutzer wollen auf Online-Einsatz verzichten

In exakten Zahlen ist es mit 49 Prozent (467) fast die Hälfte der Befragten, die dem neuen Personalausweis skeptisch gegenübersteht und diesen vorerst gar nicht beantragen will. Weitere 37 Prozent (353) der Umfrageteilnehmer sind überzeugt, es sei nur eine Frage der Zeit, bis Cyberkriminelle den neuen Personalausweis knacken werden. Daher haben sie nicht vor, ihr neues Identitätsdokument online zu nutzen.

Lediglich 8 Prozent (73) haben nach eigenen Angaben volles Vertrauen in das staatliche Sicherheitskonzept des neuen Personalausweises. Diese Nutzer möchten den Ausweis – wie von den Behörden vorgesehen – auch für Aktivitäten im Internet zum Einsatz bringen. Immerhin 7 Prozent (68) sind beim Thema nPA noch vollkommen unbefangen. Diese Nutzer gaben im Rahmen ihrer Antworten an, sie würden zum ersten Mal von dem neuen Ausweis hören.

nPA ermöglicht Identifizierung im Internet

Der Chip auf dem neuen Personalausweis macht ihn zum biometriegestützten, elektronischen Personaldokument. Damit kann dessen Eigentümer eindeutig seine Identität (elektronische Identität, eID) nachweisen. Da der Identitätsnachweis eine Absicherung für beide Seiten ist, sollen das Bezahlen und der Austausch von Daten im Internet sicherer werden. Ist zusätzlich die Qualifizierte elektronische Signatur (QES)1 auf dem Ausweis gespeichert, kann der nPA auch für digitale Behördengänge eingesetzt werden. Darüber hinaus ist es möglich den neuen Personalausweis als Identitätsnachweis beim Internet-Shopping zu verwenden.

Wenn jedoch Cyberkriminelle auf den Rechner Zugriff haben, können sie beispielsweise per Keylogger die PIN bei der Eingabe auslesen und damit auch an Daten vom Personalausweis gelangen. Die PIN alleine, ohne den nPA oder eine exakte elektronische Kopie dessen, ist jedoch nutzlos für den Cyberkriminellen. Nur wer sowohl über die 6-stellige PIN als auch über den Ausweis verfügt, kann Informationen zur Übermittlung freigeben. Die PIN sollte daher auch in diesem Fall immer getrennt vom Ausweis aufbewahrt werden.

"Bei der Anwendung des neuen Personalausweises werden Daten nur zwischen Anwender und Anbieter ausgetauscht. Als Angriffspunkte bleibt somit nur der Rechner des Anwenders und der Computer des Anbieters, Verkäufers oder der Behörde" so Philipp Wolf, Datensicherheitsexperte bei Avira. "Daher ist es besonders wichtig, sich mit einem leistungsstarken und stets aktuellen Virenschutz inklusive Firewall auszustatten."

Avira gibt mit Avira AntiVir Personal Surfern einen kostenlosen Basisschutz an die Hand, der auf www.avira.de herunterzuladen ist. Damit sind Anwender vor Viren, Keyloggern und anderen Bedrohungen aus dem Internet geschützt. Für die Antivirenlösung sowie jede Software auf dem Rechner und vor allem das Betriebssystem sollten unbedingt regelmäßig Updates durchgeführt werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Die erweiterten Sicherheitsfunktionen Avira WebGuard und MailGuard filtern Schädlinge aus dem Internet-Datenstrom heraus und verhindern so, dass sie auf den Rechner gelangen. Diese sind in der Lösung Avira AntiVir Premium enthalten, die für $36.99 Jahreslizenz verfügbar ist. Zusätzlichen Schutz in Form einer Firewall, Kindersicherung und einer Backup-Funktion bietet die Avira Premium Security Suite zum Preis von $59.99.

1 Die Qualifizierte elektronische Signatur wird mit einer sicheren Signaturerstellungseinheit erzeugt und basiert auf einen qualifizierten Zertifikat, das zum Zeitpunkt der Erzeugung gültig ist.

Avira Gewissensfrage - Ergebnis September 2010

Über Avira

Avira liefert IT-Sicherheit für PCs, Smartphones, Tablets, Server und Netzwerke – sowohl mit Software als auch Cloud-Services. Das Unternehmen wurde vor 27 Jahren gegründet, beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter und rangiert laut Marktzahlen nach Verbreitung weltweit auf Platz 2 der Antivirus-Hersteller. Dank Aviras langjähriger Erfahrung und vielfach ausgezeichneter Antimalware-Technologie vertrauen inzwischen mehr als 100 Millionen Privatanwender sowie kleine und mittelständische Unternehmen auf IT-Security “Made in Germany”. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira um mehr Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers und Hauptanteilseigners von Avira, Tjark Auerbach, fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben. Der Hauptsitz von Avira befindet sich in Tettnang am Bodensee; Chief Executive Officer (CEO) ist Travis Witteveen.

Weitere Informationen unter www.avira.com oder unter www.facebook.com/avira.german.