Mittwoch, 15. April 2009

Enterprise 2.0: Privat wird gezwitschert, beruflich geschwiegen

Avira Umfrage: Erobern Social Networking-Tools nun endlich die Unternehmen?

Tettnang, 15. April 2009 – Twitter, facebook, Xing und Co.: Privat kommunizieren die Deutschen über die sozialen Netzwerke, was das Zeug hält. Um nicht außen vor zu bleiben, melden sich früher oder später auch die selbsterklärten Gegner des Massenphänomens bei mindestens einem Netzwerk an. Es ist offensichtlich: Die allgegenwärtige Internet-Technik hat die zwischenmenschliche Kommunikation verändert, die Social Networks sind die Treffpunkte und Informationsbörsen der digitalen Welt. Wie aber steht es im Berufsleben mit Social Networking?

Mit dieser Frage beschäftigte sich eine aktuelle Umfrage von Avira, in der 1,837 Besucher der Website www.free-av.com die „Gewissensfrage des Monats“ gestellt wurde:
“Social Networking erobert die Unternehmen – oder auch nicht? Heiß diskutiert werden Twitter, Wikipedia & Co. Hand aufs Herz, hat auch Ihr Arbeitgeber schon die Vorzüge der interaktiven Web-Tools im Einsatz?”

Für 12 Prozent der Nutzer machen soziale Netzwerke beruflich keinen Sinn. Verfechter der Vernetzungs-Tools sehen jedoch zahlreiche Vorteile für Unternehmen: Eine schnelle, weltweite Informationsweitergabe, interaktive Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Kunden sowie eine weitere Plattform zur Unternehmensdarstellung und Akquise.

Das klingt für 18 Prozent nach Zukunftsmusik: „Bei uns ist es gerade einmal soweit, dass jeder E-Mail-Zugang hat –Social Networking-Tools liegen noch in ferner Zukunft”, sagen jene Befragten. Weitere zehn Prozent der Umfrageteilnehmner sind schon einen Schritt weiter. Sie gaben an, dass in ihrer Firma ein kleiner Bruchteil der Beschäftigten Twitter, facebook und Co. einsetzt.

Soziale Netzwerke – doch nur ein Freizeitspaß, der im Unternehmen nichts zu suchen hat? „Möglicherweise haben viele Firmenchefs Sicherheitsbedenken gegenüber der noch jungen Technologie”, vermutet Rainer Witzgall, Executive Vice President von Avira. „Zunächst sollte das Unternehmen Regeln aufstellen, worüber die Mitarbeiter beispielsweise bloggen dürfen und wie viel Zeit ihnen dafür zur Verfügung steht. Die Mitarbeiter wiederum müssen auch Lust aufs Mitmach-Web haben die Vorteile darin erkennen, sonst hat es sicher keinen Zweck.“ Darüber hinaus müsse der Chef auch bereit sein, seinen Angestellten mehr Freiraum und Verantwortung zu übertragen. „Social-Networking betrifft die gesamte Unternehmensphilosophie, nicht nur einzelne Geschäftsbereiche“, erklärt Witzgall. „Beruflich genutzt, prägen die Mitarbeiter damit auch die Außenwirkung des Unternehmens.“

Social Networking-Tools hin oder her – ob sie die Unternehmen erobern werden, wird sich zeigen. Ein Viertel der Internetnutzer ist davon überzeugt, dass virtuelle Kontaktpflege niemals die herkömmliche Beziehungspflege ersetzen kann.

Über Avira

Avira schützt Menschen in der vernetzten Welt ‒ und gibt allen die Möglichkeit, ihr digitales Leben zu verwalten, zu schützen und zu optimieren. Aviras Angebot erstreckt sich auf ein Portfolio aus Sicherheits- und Leistungsanwendungen für Windows, Android, Mac und iOS. Unsere Schutztechnologien ergänzen wir außerdem durch OEM-Partnerschaften. Immer wieder stehen unsere Sicherheitslösungen an der Spitze von unabhängigen Tests zur Erkennung, Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Avira ist ein Unternehmen in Familienbesitz mit 500 Mitarbeitern. Hauptsitz ist Tettnang am Bodensee mit weiteren Niederlassungen in Rumänien, Indien, Singapur, China, Japan und den USA. Ein Teil der Einnahmen von Avira kommt der Auerbach Stiftung zugute, die Bildungsinitiativen sowie Kinder und Familien in Not unterstützt. Weitere Informationen zu Avira finden Sie unter www.avira.de