Montag, 3. September 2007

Mangelnde Flexibilität verstärkt Fachkräftemangel in der IT-Branche

Avira-Studie zufolge ist für knapp 40 Prozent der Standort bei der Jobauswahl entscheidend

Tettnang, 3. September 2007 - Lieber Hartz 4 als ein Umzug zugunsten der Arbeitsstelle? Mit dieser Frage ging Avira dem Fachkräftemangel in der IT-Branche auf den Grund und befragte im Juli dieses Jahres 305 Besucher auf seiner Homepage unter www.free-av.de. Die Online-Studie „Gewissensfrage des Monats“ ergab: Rund 40 Prozent der Teilnehmer würden eher Arbeitslosengeld beziehen als für einen neuen Arbeitgeber umziehen.

Eine strikte Ortsgebundenheit bei der Jobwahl lässt sich der Avira-Studie zufolge indes nicht zwingend feststellen: 16 Prozent der Auskunftgeber machen die Entscheidung nicht vom Unternehmensstandort abhängig, sondern vom Verdienst. Egal ob Stadt oder Land, dieser Anteil der Befragten setzt sich dort nieder, wo das Gehalt stimmt. Dennoch ist Geld nicht alles - wichtiger als finanzielle Anreize sind nach der Erhebung die Entwicklungsmöglichkeiten in der neuen Firma. Demzufolge würden 25 Prozent der Umfrageteilnehmer für eine ansprechende berufliche Tätigkeit auch in eine weniger attraktive Gegend ziehen. Die Bekanntheit des potenziellen Arbeitgebers ist hingegen nicht entscheidend. So gaben lediglich zwei Prozent der Befragten an, sich beim Jobwechsel vom Firmennamen beeinflussen zu lassen. Für immerhin 17 Prozent spielt die Umgebung eine entscheidende Rolle: Wenn das Umfeld passt - wie beispielsweise die Freizeitmöglichkeiten oder eine attraktive Stadt - käme ein Standortwechsel in Frage.

‘Diese Ergebnisse überraschen mich nicht - im Gegenteil, sie spiegeln unsere täglichen Probleme bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern wider’, sagt Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer der Avira. ‘Bei den derzeit ohnehin schon verschärften Wettbewerbsbedingungen hinsichtlich der Akquise neuer Mitarbeiter haben wir gegenüber Großstädten einen erheblichen Standortnachteil. Es wird zunehmend schwerer, IT-Experten in der konjunkturellen Aufschwungsphase für mehr als nur einen Urlaub in die Bodenseeregion zu locken.’

Ein regelrechter Fachkräftenotstand herrscht bei Avira allerdings nicht. Gegenüber anderen Unternehmen in der Gegend punktet der AntiVir-Hersteller mit seiner Bekanntheit und setzt seit jeher auf die Ausbildung junger, regionaler Arbeitnehmer: ‘Auch wenn wir in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang bei den Bewerbungen verzeichnet haben, so konnten wir im Gegensatz zu anderen Betrieben auch heuer wieder alle unsere freien Lehrstellen mit einheimischen Jugendlichen besetzen’, erklärt Auerbach. Um das hohe Niveau von ‚Software made in Germany’ zu halten, pflegt Avira zudem intensive Partnerschaften zu den umliegenden Hochschulen wie Weingarten und Konstanz: ‘Der Erfolg gibt uns Recht. Durch Praktika und Ferienjobs binden wir künftige Spezialisten früh an unser Unternehmen und können sie gleichzeitig schon während der Studienzeit spezifisch auf IT-Security weiterbilden. Fast alle unterzeichnen nach dem Studienabschluss dann auch einen festen Arbeitsvertrag mit Avira.’

Über Avira

Avira ist ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.

Der Sicherheitsexperte unterhält mehrere Unternehmensstandorte in Deutschland und pflegt Partnerschaften in Europa, Asien und Amerika. Im Hauptsitz in Tettnang am Bodensee beschäftigt Avira als einer der größten regionalen Arbeitgeber mehr als 180 Mitarbeiter. Weltweit sind über 250 Personen tätig, deren Einsatz immer wieder durch Auszeichnungen bestätigt wird. Ein signifikanter Sicherheitsbeitrag ist Avira AntiVir Personal, das millionenfach bei Privatanwendern im Einsatz ist.

Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen namhafte börsennotierte Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira durch Fördern der Auerbach Stiftung um mehr Schutz und Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Kontakt für die Presse:

Elisabeth Rothbart
LEWIS Global PR
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Über Avira

Avira schützt Menschen in der vernetzten Welt ‒ und gibt allen die Möglichkeit, ihr digitales Leben zu verwalten, zu schützen und zu optimieren. Aviras Angebot erstreckt sich auf ein Portfolio aus Sicherheits- und Leistungsanwendungen für Windows, Android, Mac und iOS. Unsere Schutztechnologien ergänzen wir außerdem durch OEM-Partnerschaften. Immer wieder stehen unsere Sicherheitslösungen an der Spitze von unabhängigen Tests zur Erkennung, Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Avira ist ein Unternehmen in Familienbesitz mit 500 Mitarbeitern. Hauptsitz ist Tettnang am Bodensee mit weiteren Niederlassungen in Rumänien, Indien, Singapur, China, Japan und den USA. Ein Teil der Einnahmen von Avira kommt der Auerbach Stiftung zugute, die Bildungsinitiativen sowie Kinder und Familien in Not unterstützt. Weitere Informationen zu Avira finden Sie unter www.avira.de