Dienstag, 26. Juni 2007

Plaudertaschen: Jeder Vierte verrät sein Passwort

Avira überprüft in Sicherheitsumfrage die Geheimhaltung von Passwörtern

Tettnang, 26. Juni 2007 – 27,4 Prozent der PC-Nutzer machen kein Geheimnis aus ihrem Passwort. Unter dem Motto „Hand aufs Herz...“ stellte Avira auch im Mai den Besuchern ihrer Homepage www.free-av.de eine Gewissensfrage. Diesmal wollte der bekannte AntiVir-Hersteller wissen, wie vertraulich PC-User mit ihren digitalen Zugangskennungen umgehen. Insgesamt gaben 9.513 Anwender Auskunft darüber, ob und an wen sie ihre Passwörter weitergeben.

Ganze 72,6 Prozent der von Avira befragten User halten ihr Passwort streng geheim. Das verbleibende Viertel ist der Studie zufolge weniger vorsichtig. Besonderes Vertrauen herrscht dabei innerhalb der Familie: 15,2 Prozent teilen Internetkennungen und Geheimwörter mit Eltern und Geschwistern. Nicht nur geduldig, sondern offensichtlich auch integer ist Papier – zumindest im Vergleich zum Freundeskreis: So verlassen sich 6,5 Prozent der Befragten lieber auf einen Zettel zur Gedankenstütze als auf die engsten Freunde (4,1 Prozent). Gesundes Misstrauen besteht anscheinend auch im betrieblichen Umfeld, denn gerade einmal 1,6 Prozent der Studienteilnehmer weihen Kollegen ein. Angst vor Schnüffeleien ist aber völlig unbegründet: Wie Avira in ihrer April-Umfrage herausfand, würden bei der passenden Gelegenheit lediglich 3,9 Prozent der Befragten an fremden Büro-Rechnern spionieren.

„Gut ein Viertel der Umfrageteilnehmer behandeln ihre Passwörter nicht vertraulich“, bilanziert Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer der Avira. „Die Umfrage zeigt, dass die Schwachstelle im Sicherheitskonzept immer noch der Mensch ist. Denn die aktuellste Software und das beste Passwort samt regelmäßiger Änderung helfen nicht, wenn die Leute ihre Zugangsdaten nicht für sich behalten. Viele sind sich auch der Gefahr gar nicht bewusst, die von einem solchen Verhalten ausgeht - das gilt besonders im Beruf. Für Kriminelle ist das Passwort ja fast eine Einladung zum Datenklau. Damit können sie sich mühelos Zugang zum Server verschaffen und abgespeicherte Betriebsinterna kopieren.“ Um derartige Sicherheitslücken erst gar nicht entstehen zu lassen, rät der Security-Experte zu regelmäßigen Schulungen. „Wenn die Sicherheitsrichtlinien für die Mitarbeiter nachvollziehbar sind, werden sie auch leichter in die Praxis umgesetzt, wie beispielsweise der sorgfältige Umgang mit Passwörtern.“ Wer ganz sicher gehen will, dem rät Auerbach zu einer Alternative. „Durch Hardware-Authentisierung entsteht ein Netz mit doppeltem Boden: Zugang zum Netzwerk erhält nur, wer sich mit dem richtigen Passwort und einem zusätzlichen Token oder Fingerscan identifizieren kann. Die Kombination aus Wissen und Besitz verstärkt das Sicherheitssystem erheblich.“

Die aktuelle Umfrage des Monats beschäftigt sich mit digitalen Schädlingen auf Handy oder PDA und kann unter www.free-av.de beantwortet werden.

Über Avira

Avira ist ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.

Der Sicherheitsexperte unterhält mehrere Unternehmensstandorte in Deutschland und pflegt Partnerschaften in Europa, Asien und Amerika. Im Hauptsitz in Tettnang am Bodensee beschäftigt Avira als einer der größten regionalen Arbeitgeber mehr als 180 Mitarbeiter.
Weltweit sind über 250 Personen tätig, deren Einsatz immer wieder durch Auszeichnungen bestätigt wird. Ein signifikanter Sicherheitsbeitrag ist Avira AntiVir Personal, das millionenfach bei Privatanwendern im Einsatz ist.

Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen namhafte börsennotierte Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira durch Fördern der Auerbach Stiftung um mehr Schutz und Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers fördert gemeinnützige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft.

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Über Avira

Avira schützt Menschen in der vernetzten Welt ‒ und gibt allen die Möglichkeit, ihr digitales Leben zu verwalten, zu schützen und zu optimieren. Aviras Angebot erstreckt sich auf ein Portfolio aus Sicherheits- und Leistungsanwendungen für Windows, Android, Mac und iOS. Unsere Schutztechnologien ergänzen wir außerdem durch OEM-Partnerschaften. Immer wieder stehen unsere Sicherheitslösungen an der Spitze von unabhängigen Tests zur Erkennung, Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Avira ist ein Unternehmen in Familienbesitz mit 500 Mitarbeitern. Hauptsitz ist Tettnang am Bodensee mit weiteren Niederlassungen in Rumänien, Indien, Singapur, China, Japan und den USA. Ein Teil der Einnahmen von Avira kommt der Auerbach Stiftung zugute, die Bildungsinitiativen sowie Kinder und Familien in Not unterstützt. Weitere Informationen zu Avira finden Sie unter www.avira.de