Windows 10- Sicherheitscenter: Erste Hilfe bei PC- & Netzwerkproblemen

Das Windows 10- Sicherheitscenter: Erste Hilfe bei PC- & Netzwerkproblemen

Einer der zentralen Neuheiten von Windows 10 ist das Sicherheitscenter. Entgegen dem Namen kann es aber weit mehr, als Sie nur über Sicherheitsbedrohungen zu informieren. Es bündelt nahezu alle sicherheits- und systemrelevanten Infos und Einstellungen an einem Ort. Im dritten Teil erfahren Sie, wie Ihnen das Windows 10- Sicherheitscenter bei Computer- und Netzwerkproblemen unter die Arme greift.

Geräteleistung & -integrität: Der Gesundheitsreport

Die Rubrik „Geräteleistung & -integrität“ hält Sie über den Zustand von Windows 10 auf dem Laufenden. Haben Sie also das Gefühl, dass Windows nicht so läuft, wie es sollte, besuchen Sie als erstes diese Rubrik. Hier sehen Sie auf einen Blick, ob es Probleme mit Windows-Update, Ärger mit Gerätetreibern gibt oder die Kapazität der Festplatte zu Neige geht. Ist das der Fall, klicken Sie einfach auf die entsprechende Schaltfläche und Windows 10 bringt Sie direkt zur passenden Einstellung. Darüber hinaus erhalten Sie Empfehlungen zu den Schritten, die Sie ausführen können, um diese Probleme zu beheben. Folgende Punkte führt Windows 10 auf:

  • Speicherkapazität: Wenn die Festplatte zu voll ist kann Ihr Computer keine wichtigen Updates mehr laden – das gefährdet die Sicherheit. Ist das der Fall schlägt Ihnen Windows 10 vor, wie Sie Speicherplatz freischaufeln können.
  • Gerätetreiber: Zeigt, wenn Treiber nicht fehlerfrei arbeiten.
  • Apps und Software: Zeigt auf einen Blick, ob Windows 10 und die aus dem Microsoft Store bezogenen Apps auf dem neuesten Stand sind. Falls nicht, erhalten Sie eine Warnung mit Informationen zu bestimmten Problemen, die dazu führen können, warum Windows 10 Updates nicht automatisch bezieht.
  • Akkulaufzeit (Nur bei Notebooks): Überprüft die Auswirkung der Helligkeitsstufe und der Einstellungen für den Standby-Modus auf die Akkulaufzeit. Schlägt gegebenenfalls Tipps vor, um den Energieverbrauch zu senken.
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So soll es sein: Das Sicherheitscenter meldet, dass mit den Geräten alles im grünen Bereich ist.

„Sauberer Start“ bei schweren Problemen

Ebenfalls können Sie an dieser Stelle einen „Sauberen Start“ durchführen. Den Begriff hat Microsoft recht missverständlich gewählt, denn mit dem üblichen PC-Neustart (herunter- und wieder hochfahren) hat diese Funktion herzlich wenig gemein. Vielmehr beinhaltet sie die Möglichkeit, bei schwerwiegenden Problemen Windows 10 aufzufrischen, also sozusagen eine Neuinstallation durchzuführen. Dabei bleiben persönliche Dateien und die meisten Windows-Einstellungen erhalten, alle installierten Programme werden aber gelöscht und müssen anschließen neu aufgespielt werden. Diese Funktion sollten Sie also nur im Notfall per Klick auf Zusätzliche Informationen und Erste Schritte starten.

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Achtung! Beim „Sauberen Start“ im Sicherheitscenter handelt es sich nicht um klassisches Runter- und Hochfahren, sondern im Prinzip um eine Neuinstallation.

Im vierten Teil der Serie rund ums Windows 10-Sicherheitscenters lernen Sie die Geheimnisse des Smartscreen-Filters kennen.