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Hier kommen die Piraten von kostenlosem WiFi der Adria

Schon seit Jahrhunderten fesselt die Adria-Küste in Kroatien Besucher mit strahlendem Wasser, Kieselsteinstränden, Marmorstädten und jeder Menge Sonne. In den letzten Jahren jedoch haben sich die Sichtweisen und Wünsche der Besucher dramatisch geändert. Anstatt gen Horizont zu blicken und einen genialen Ausblick zu genießen, schauen moderne Touristen nach unten – auf ihre Smartphones. Wenn sie nicht gerade mit Selfies beschäftigt sind, sind sie auf der Jagd nach dem verlorenen Schatz: Kostenlosem WiFi.

Oder allem, was ihnen kostenlose und ungeschützte Bandbreite bringt, sodass sie mit ihren Freunden chatten und Bilder schicken können. Und ja, am besten ein WiFi, das kein Passwort erfordert. Wenn Sie also eine Gruppe von Leuten sehen, die in der historischen Altstadt zusammenhocken und auf ihr Smartphone starren, dann interessieren sie sich bestimmt nicht für die geschichtlichen Fakten oder die Architektur. Nein, sie haben vielmehr einen WiFi-Hotspot gefunden und beschäftigen sich mit Instagram, Snapchat und Facebook.

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Ein Morgen in Rovinj – ohne Piraten aber mit eingeschränktem (aber kostenlosem) WiFi

Gemäß einer kürzlich durchgeführten, höchst informellen Umfrage unter zwei Teenagern in meinem Haus, haben diese während ihrer Woche in Kroatien ungefähr 10 offene WiFi-Netzwerke gefunden. Von diesen 10 Netzwerken, hatten 5 das Wort „Kostenlos“ (bzw. Free) in ihrem Namen. Und nur zwei von ihnen haben auch tatsächlich funktioniert. Und ja, beide Teenager hatten Null Verständnis dafür, warum WiFi-Piraterie keine so gute Idee ist.

Hier sind 5 Gründe, warum für Piraten von kostenlosem WiFi das Entern von vorbeisegelnden WiFi-Schiffen problematisch sein könnte

Sie sind höchstgradig ungeschützt!

Sobald Sie ein offenes WiFi-Netzwerk betreten, sind Sie und alle Daten, die Sie über dieses Netzwerk versenden, total ungeschützt. Diese Art von Netzwerke eignen sich hervorragend für Man-in-the-Middle-Angriffe, bei denen ein Hacker, der sich in Ihrer Nähe befindet, Ihre Kommunikation ausschnüffeln und sich diese Nachrichten anschauen kann – inklusive eventueller peinlicher Urlaubsfotos.

Ist es denn wirklich kostenlos?

Jeder mag kostenlose Sachen – speziell auch Bandbreite, wenn der eigene Datentarif für’s Smartphone gerade das Versenden von Urlaubsfotos verhindert. Doch Vorsicht – es kann einen Haken geben! Sollten Sie für den kostenlosen WiFi-Zugang auf einer Webseite Ihre E-Mail-Adresse angeben müssen, nutzen Sie dafür eine Wegwerf-Adresse. Damit verhindern Sie, im Nachgang zugespammt zu werden.

Was haben Sie da eigentlich gerade zugestimmt?

Kostenlose WiFi-Standorte besitzen auch oft allgemeine Geschäftsbedingungen. Während die meisten Menschen durch die – im besten Fall in ihrer Sprache verfügbaren – AGB einfach ganz schnell durchscrollen oder das Häkchen zur Zustimmung einfach so setzen, sollte man das bei fremdsprachigen AGB nicht auf die Schnelle tun. Das wäre ein ziemliches Risiko, über das sie am besten zweimal nachdenken sollten – auch wenn Sie wahrscheinlich eher nicht zustimmen müssen, Ihr Erstgeborenes herzugeben.

Passwörter bedeuten nicht gleich Sicherheit!

Ein Passwort für den Zugriff auf ein WiFi-Netzwerk in einem Hotel oder Café bedeutet nicht, dass dieses Netzwerk sicher ist. Es heißt einfach nur, dass es eine unwesentlich kleinere Anzahl von Leuten gibt, die das Netzwerk betreten/verlassen können. Ein Passwort bei einem öffentlichen WiFi-Netzwerk sorgt nicht dafür, dass die Privatsphäre Ihrer Kommunikation geschützt oder gar verschlüsselt ist. Also doppelt aufgepasst, Piraten von kostenlosem WiFi!

Bedecken Sie sich – oder auch nicht…

Wenn Leute spazieren gehen, tragen sie meist Klamotten – und das auch an den meisten Stränden. Manchmal jedoch bedecken sich die Leute nicht und Sie würden sich wünschen, dass sie das doch tun. Überlegen Sie sich, ein VPN wie das Avira Phantom zu nutzen. Damit erhalten Sie Schutz für Ihre Online Aktivitäten in einem sicheren und verschlüsselten Paket – so wie bei einem Einschreiben oder einem sehr großen Handtuch. Die Entscheidung, sich zu bedecken, liegt jedoch bei Ihnen.

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As a PR Consultant and journalist, Frink has covered IT security issues for a number of security software firms, as well as provided reviews and insight on the beer and automotive industries (but usually not at the same time). Otherwise, he’s known for making a great bowl of popcorn and extraordinary messes in a kitchen.