Some VPNs take your data for a milk run, VPN

Manche VPNs behandeln Ihre Daten absolut nachlässig

Ein VPN ist wie das andere, oder nicht? Viele Produkte, z. B. im Supermarkt, unterscheiden sich nur in der Aufschrift auf der Verpackung, enthalten aber im Prinzip die gleichen Zutaten. Und bei VPNs (Virtuellen Privaten Netzwerken) kann es bis auf den Serverstandort, die Verbindungsgeschwindigkeit und die Downloadkapazität ja auch keine großen Unterschiede geben, oder?

Immerhin schützen die VPNs Ihre Nachrichten nur vor neugierigen Mitlesern und lassen Sie von Ihrem virtuellen Standort auf neue Orte zugreifen. Klingt nach einem guten Angebot, bei dem nicht viel schiefgehen kann.

Aber es ist schlimmer als gedacht

Also vertrauen Sie einfach auf das Marketing und denken sich: Möge das beste Produkt gewinnen. Richtig? Sehr, sehr falsch. Wissenschaftler von der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization (CSIRO) und der University of New South Wales in Australien sowie der University of California in Berkeley nahmen 283 VPN-Apps für Android-Smartphones ganz genau unter die Lupe. Sie fanden heraus, dass eine riesige Anzahl dieser Sicherheitsprodukte die Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer in Wahrheit schwächten.

Hier kommen ein paar verblüffende Zahlen aus dem Bericht:

  • 84% der 283 getesteten Apps lassen Datenverkehr ihrer Nutzer entweichen.
  • 38% der VPNs ließen zu, dass Malware oder Adware auf die Smartphones der Nutzer eindringen.
  • 18% dieser Apps konnten den Internetdatenverkehr der Nutzer nicht verschlüsseln.
  • Weniger als 1 Prozent der Nutzer hatte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit oder Privatsphäre dieser Apps.

Kurz gesagt erledigen die meisten dieser Unternehmen die Hauptaufgaben eines VPN, wie das Verbergen und Verschlüsseln von Onlineaktivitäten ihrer Nutzer, nur unzureichend. Während manche VPN-Anbieter ihre Internetdatenverkehrsanalyse nutzen, um Werbung zu blockieren, damit sie den Endnutzer nicht erreicht (potenziell hilfreich), war es viel häufiger der Fall, dass VPN-Anbieter diese angeblich privaten Daten verwendeten, um Nutzern gezielte Werbung und sogar Malware zu senden.

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Avira geht in die Vollen

Unser Phantom VPN ist ein VPN mit allem Drum und Dran, das die Sicherheit und Privatsphäre seiner Nutzer verbessert – denn sie liegen uns am Herzen. Da Avira Phantom VPN nicht Teil dieses Berichts war, haben wir unsere Techniker die Position von Phantom VPN in Bezug auf Werbung und Nutzernachverfolgung nochmal gründlich überprüfen lassen. Hier die Zusammenfassung unserer Ergebnisse:

  • Zeigen wir Werbung an? Nein
  • Blockieren wir Werbung aus dem Ausland? Nein.
  • Tracken wir unsere Nutzer? Ja, aber nur für die Daten, die wir brauchen, um den Betrieb von Phantom besser zu handhaben.

Lassen Sie mich erklären, was Phantom VPN trackt und was nicht – und warum

Was Avira Phantom VPN nicht trackt:

  • Die von Ihnen besuchten Webseiten
  • Ihre echte IP-Adresse
  • Ihre virtuellen Standorte (IP-Adressen), die Sie beim Surfen nutzen
  • Jegliche Informationen, die Sie mit einer bestimmten Aktion in Verbindung bringen könnten, wie z. B. den Download einer Datei oder den Besuch einer bestimmten Webseite.

Was Phantom VPN trackt ist minimal und hat einen klar definierten funktionalen Zweck:

  • Diagnostische Daten – Diese helfen uns, unser Produkt zu verbessern (z. B. wenn ein Nutzer auf einen Bug trifft).
  • Phantom VPN unterscheidet zwischen kostenlosen und bezahlenden Nutzern – Das hilft uns, unsere Kommunikation mit den Nutzern besser abzustimmen.
  • Phantom VPN misst die verbrauchte Datenmenge – Das ermöglicht es uns, die Kosten für die Bereitstellung der VPN-Infrastruktur zu kontrollieren, und sorgt somit dafür, dass wir Phantom VPN weiterhin kostenlos anbieten können.

Keine halben Sachen

Der gemeinsame Bericht hat gezeigt, dass VPNs nicht nur ein technisches Problem haben. Sie haben auch ein Kommunikationsproblem, da weniger als ein Prozent der VPN-App-Nutzer Bedenken hinsichtlich der Sicherheit oder Privatsphäre dieser Apps hatten. Er zeigt, dass Privatanwender einfach nicht zwischen den Vorteilen eines vollumfänglichen VPN und einer reduzierten Proxy-VPN-Version unterscheiden, die die Nutzer nur vor geografischen Einschränkungen bewahrt, aber keine Verschlüsselung oder Sicherheitsvorteile bietet.

Von uns aus gesehen ist der Bericht eine weitere Möglichkeit zu demonstrieren, dass Phantom VPN kein halbgares VPN-Proxy ist, sondern die Sicherheit und Privatsphäre verbessert, sodass ein echter messbarer Dienst geleistet wird.

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As a PR Consultant and journalist, Frink has covered IT security issues for a number of security software firms, as well as provided reviews and insight on the beer and automotive industries (but usually not at the same time). Otherwise, he’s known for making a great bowl of popcorn and extraordinary messes in a kitchen.