Virenschutz Beschleuniger

Ununterbrochen tauchen neue digitale Gefahren auf. Die Antivirenprogramme müssen ständig auf dem neuesten Stand sein, um diese abwehren zu können. Avira speichert die zur Erkennung notwendigen Informationen über Schadsoftware in VDF-Dateien auf dem zu schützenden Endgerät. VDF ist die Abkürzung für Virus Definition File (Virendefinitionsdatei). Die VDF wird vom Avira Virenlabor erstellt und ist Bestandteil fast jeder Lösung von Avira. Die Aktualisierung der VDF erfolgt in regelmäßigen Abständen – mehrmals täglich.

Nun wird das VDF-Konzept modernisiert, um Platz für mehr Informationen zur Virenbekämpfung zu schaffen und Ressourcen auf den Endgeräten zu schonen sowie die Aktualisierung der VDF zu beschleunigen. So ermöglicht in Zukunft eine neue Generation an Virendefinitionsdateien schnellere Updates mit geringeren Dateigrößen. Avira schafft es dadurch trotz immer weiter zunehmenden Bedrohungen den Platz- und Leistungsbedarf auf dem Endgerät gering zu halten.

Schneller Virenschutz – aus nVDF wird xVDF

Die bisherige nVDF-Generation beinhaltete 32 Container-Dateien. Mit diesem Mechanismus mussten Teile der gespeicherten VDF-Daten bei Updates häufig redundant heruntergeladen werden. Durch die Menge an Erkennungsinformationen hat sich während der letzten Jahre außerdem die VDF-Ladezeit stetig erhöht. xVDF – e(x)tended Virus Definition File – löst nun das Problem und schaltet einen Gang schneller:
Mit dem von Avira neu entwickelten xVDF-Mechanismus wird erstens der Aktualisierungsumfang der VDF-Dateien auf ein Minimum reduziert. Dies ermöglicht, die Updategröße klein zu halten. Zweitens reduziert sich beim Laden der VDF-Daten der Ressourcenverbrauch des Hauptprozessors, was zusätzlich die VDF-Ladezeit verbessert.

Verkürzte Ladezeit beim Virenscan

Neu heruntergeladene xVDF-Updatedateien werden von der Engine noch während des Updates auf dem PC des Benutzers zu einer einzigen lokal gespeicherten VDF-Datei (local.vdf) zusammengefügt. Beim Start des Programms oder eines Scans steht somit immer eine vollständige VDF-Datei bereit, während früher bei jedem Start zunächst durch die Scan-Engine alle 32 Container noch zu einem Datenblock kombiniert werden mussten.

Mit der xVDF-Technologie begegnet Avira der ständig wachsenden Anzahl digitaler Bedrohungen, spart Zeit und Ressourcen.

Entwicklung der Avira Virendefinitionsdatei

Zunächst bestand die VDF nur aus einer Datei, der monoVDF. Anwender luden bei einem Update die komplette Datei herunter, auch wenn es nur kleine Änderungen gab. Als Abhilfe führte Avira die iVDF ein, die aus vier separaten Container-Dateien bestand und bald durch die nVDF mit 32 Containern abgelöst wurde. Änderungen blieben auf einen spezifischen Container beschränkt, was den Download kleiner und schneller machte.
Die nächste Entwicklungsstufe xVDF ist derzeit für 256 Container ausgelegt, kann aber problemlos erweitert werden. Updates haben nun die kleinstmögliche Größe, bei einer Update-Häufigkeit von bis zu acht Mal pro Tag verbessert das die Ressourceneffizienz deutlich.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

Avira ist mit rund 100 Millionen Kunden und 500 Mitarbeitern ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Einsatz. Das Unternehmen gehört mit mehr als 25-jähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.