Location matters ... for luxury goods and smartphone apps

Der Verkaufsort ist wichtig … bei Luxusgütern und bei Smartphone-Apps

Der Verkaufsort ist wichtig, wenn man eine modische Armbanduhr kaufen möchte … und eine App für das Smartphone.

Es ist nicht einfach, den richtigen Store zu wählen.

Ganz oben auf der Liste jedes Kaufwilligen steht das Markengeschäft. Wo sonst kann man die Uhr in schöner Umgebung und unter dem wachsamen und anerkennenden Blick eines Verkäufers anprobieren? Vom Image des Stores bis hin zum Dekor, ja sogar bis hin zur Beleuchtung, ist alles wirklich stimmig. Es kommt niemals ein Zweifel daran auf, dass die Uhr oder die Handtasche wirklich echt ist. Wie ein IT-Geek sagen würde, die UX ist genau richtig.  Der einzig negative Punkt könnte der Preis sein, denn Markengeschäfte haben den Ruf, relativ teuer zu sein.

Zweite Anlaufstelle auf der Liste ist ein Kaufhaus. Hier gibt es eine große Auswahl, aber eine weniger exklusive Umgebung und ein weniger kundenfreundliches Erlebnis. Die Uhr muss sich die Bühne mit anderen Produkten und Marken teilen, wobei jede ihr eigenes Image und eine eigene Präsenz hat. Wenn es so ein großes Angebot gibt, kann Verwirrung aufkommen. Aber vielleicht sind dafür die Preise etwas niedriger.

Weit abgeschlagen auf dem dritten Platz liegt der verschlagene Typ im langen Trenchcoat, der eine Auswahl von Uhren am Innenfutter angebracht hat. Seine Auswahl mag zwar riesig und seine Preise verhandelbar sein, aber Sie sollten sich ernsthaft die Frage stellen, wo die Uhren herkommen. Und eine Garantie? Vergessen Sie es.

 

Nun kommen wir zu den Apps für Smartphones. Im Gegensatz zu Uhren und Handtaschen müsste doch ein Code wie der andere sein. Worin könnte da nur der Unterschied zwischen den Anbietern liegen?

Eine kostenlose Smartphone-App ist so gut wie die andere, oder nicht?

Die offiziellen App Stores wie Apple, Google Play oder Amazon haben alle ihren Ruf und ihr Markenimage, das sie schützen müssen. Manche Apps sind umsonst, andere kosten etwas – das ist eben so. Die gute Nachricht ist, dass sie wollen, dass Kunden regelmäßig wieder zurückkommen, also müssen sie die App-Qualität genau kontrollieren.

An zweiter Stelle sind viele der großen Bewertungswebseiten. Manche hosten die App-APK direkt auf ihren Webseiten und übernehmen die Verantwortung, dass Besucher die neueste Version und einen sauberen Code bekommen. Viele andere verlinken einfach zu den offiziellen Stores: Damit bekommen sie zwar einen geringeren Anteil an Werbeeinkünften oder zukünftigen Verkäufen, aber sie sind davon befreit, sich um die App-Qualität kümmern zu müssen.

Und dann gibt es noch die Webseiten im Randbereich. Das sind die kleinen Webseiten, die kostenlose und kostenpflichtige Apps anbieten – und noch eine zweite Kategorie für geringere Kosten haben … oder sogar mit Gratisangeboten. Die Apps sind vielleicht sogar so kostenlos wie ein Torrent-Download.

Aber wir müssen über die Gesamtkosten sprechen, nicht nur den Kaufpreis.

Wie bei dem Typen, der die Uhren aus seinem Mantel verkauft, ist das Geschäftsmodell mitunter nicht immer eindeutig: Nennt er es einfach preisreduzierte Hardware … oder lockt er seine Kunden in eine Diebstahlfalle. Mit marktfernen App-Anbietern und Torrent-Angeboten stellt sich die Frage, was das Geschäft beinhaltet. Bieten sie wirklich billige Apps an … oder wollen sie, dass Nutzer Adware oder Schlimmeres herunterladen, die ihre privaten Daten stehlen, zusätzliche Telefonkosten verursachen oder sogar das Smartphone beschädigen?

Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, vom Typen mit dem Mantel einen schlechten Deal zu bekommen, viel viel größer als bei einem offiziellen Anbieter oder einem Kaufhaus. Vergleichbar damit ist die Wahrscheinlichkeit, gefährliche Waren zu bekommen, für Smartphone-Nutzer viel viel größer, wenn sie sich die App auf dem Graumarkt holen, selbst wenn die Kosten bei Null liegen.

Studien zeigen, dass das größte Risiko von Apps vom Sekundärmarkt ausgeht – und solchen, auf die in Anzeigen in anderen Apps oder bei sozialen Medien verwiesen wird.

TL;DR

Wie bleibt man am einfachsten geschützt? Stellen Sie auf Ihrem Smartphone ein, dass nur Apps von offiziellen Anbietern zugelassen sind – und lassen Sie sich nicht von Popup-Werbung umstimmen. Sie möchten nicht den ganzen Blogartikel lesen? Dann sehen Sie sich unser neuestes Video an und abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal für weitere Infos.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: EnglischFranzösischItalienisch

As a PR Consultant and journalist, Frink has covered IT security issues for a number of security software firms, as well as provided reviews and insight on the beer and automotive industries (but usually not at the same time). Otherwise, he’s known for making a great bowl of popcorn and extraordinary messes in a kitchen.