Umfrage: 7 von 8 Unternehmen von Datenlecks betroffen

Nach einer Studie der Cyber-Spezialisten von Carbon Black hatten 84 Prozent aller befragten CTOs und CIOs schon ein oder mehrere Datenlecks in ihrem Unternehmen. Das bedeutet, sieben von acht Firmen haben ungewollt Daten verloren, wie The Register berichtet.

Carbon Black stellt diese Umfrage jeden Monat und insgesamt bleiben die Zahlen schon seit einer Weile im Bereich zwischen 80 und 90 Prozent. Der Report erklärt zudem nicht, was als Datenleck gilt und was nicht. Aber er macht Aussagen zur Häufigkeit von Datenverlust je nach Branche.

Diese Branchen sind am stärksten betroffen

Am häufigsten betroffen waren demnach Stadtverwaltungen, Behörden und Shops. Ein Drittel aller Befragten gab zudem an, dass das Datenleck dem Ruf des Unternehmens beschädigt hat und einem weiteren Drittel sind sogar finanzielle Kosten entstanden.

Auch Finanz- und Gesundheitssektor sind weiterhin von Datenlecks betroffen – hier bleibt die Anzahl an Angriffen relativ stabil, allerdings gehen die Hacker laut Aussagen der Befragten immer intelligenter vor.

Malware bleibt größtes Problem

Malware stellt laut der Studie die größte Gefahr dar. Infiziert werden die Firmen in der Regel aber durch erfolgreiche Phishing-Attacken. Hierzu zählen gezielte und generische Phishing-Kampagnen. Auch Datenverlust zur Unachtsamkeit von Mitarbeitern bleibt ein Problem.

Wenn ein Mitarbeiter ein vertrauliches Dokument an die falsche Person schickt, zählt das als Datenleck. Gleiches gilt für den Fall, dass organisierte Hacker eine präparierte E-Mail verschicken und ein Mitarbeiter darauf klickt.

Über 90 Prozent der befragten CTOs wollen in Zukunft mehr Geld für Cyber-Security ausgeben. Dabei sollen zunächst veraltete Sicherheits-Standards ersetzt werden. Außerdem will man besser prüfen, wie die vorhandenen Mittel besser eingesetzt werden könnten.