Wenn auf süße Versprechungen bittere Enttäuschung folgt: In sozialen Netzwerken und auf Dating-Plattformen versprechen angebliche Sugar Daddys und Mommys finanzielle Zuwendung für wenig Gegenleistung. Oder falsche Sugar Babys bieten ihre Aufmerksamkeit und Gesellschaft gegen finanzielle Unterstützung an. Häufig entpuppt sich dies jedoch als dreiste Betrugsmasche. In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Sugar-Daddy-Betrugsmethode funktioniert, woran man sie erkennt und wie man sie vermeidet. Andere Online-Betrugsversuche lassen sich zum Glück ganz einfach technisch abwehren – und zwar mithilfe einer Cyber-Schutzlösung wie Avira Free Security.
Was sind Sugar Daddys, Sugar Mommys und Sugar Babys?
Ein Sugar Daddy ist ein meist älterer, wohlhabender Mann, der bereit ist, eine jüngere Person – das sogenannte Sugar Baby – finanziell zu unterstützen oder ihr einen gehobenen Lebensstil mit teuren Reisen, exklusiven Restaurantbesuchen etc. zu ermöglichen. Im Gegenzug erhält der Sugar Daddy im Rahmen eines unkomplizierten Arrangements Gesellschaft, Aufmerksamkeit oder emotionale Nähe.
Die Art der Beziehung kann je nach Absprache variieren, die Bedingungen und die sogenannte Allowance (Höhe und Art der Zuwendung) werden in der Regel individuell vereinbart. Es handelt sich um keine klassische Liebesbeziehung, sondern um eine klar definierte Übereinkunft, bei der der gegenseitige Nutzen im Vordergrund steht.
Eine Sugar Mommy ist das weibliche Pendant zum Sugar Daddy, also eine finanziell unabhängige, meist ältere Frau, die einen jüngeren Mann oder eine jüngere Frau unterstützt. Auch hier basiert die Beziehung auf einem austarierten Austausch: finanzielle Zuwendungen oder Geschenke gegen Zuneigung, Zeit oder eine emotionale Verbindung. Sugar Mommys sind weniger verbreitet als Sugar Daddys, treten jedoch in den letzten Jahren zunehmend häufiger auf.
Ein Sugar Baby oder Sugar Babe ist eine jüngere Person, die eine Zweckbeziehung mit einem Sugar Daddy oder einer Sugar Mommy eingeht und ihm bzw. ihr im Gegenzug für finanzielle oder materielle Unterstützung Gesellschaft leistet. Manche Sugar Babys suchen gezielt Mentoren, andere wünschen sich luxuriöse Erlebnisse oder finanzielle Hilfe während des Studiums.
Sugar Daddys/Mommys und Sugar Babys haben also idealerweise einen Deal, der auf gegenseitigem Einverständnis beruht und von dem beide Seiten profitieren. Es gibt mittlerweile sogar spezielle Sugar-Dating-Plattformen, die Sugar Daddys bzw. Mommys und Sugar Babys zusammenbringen.
Wie funktioniert die Sugar-Daddy-Betrugsmasche?
Bei einem Sugar-Daddy-Betrug bzw. einem Sugar-Mommy-Betrug gibt der Betrüger nur vor, ein Sugar Daddy oder eine Sugar Mummy zu sein, um seine Opfer um ihr Geld zu bringen oder an sensible Daten zu gelangen. Dabei nutzen falsche Sugar Daddys und Mommys meist Methoden wie Social Engineering und Catfishing.
So legen sie zum Beispiel auf Online-Dating- oder Social-Media-Plattformen Fake-Profile an, in denen sie sich als wohlhabende Männer bzw. Frauen inszenieren. Manchmal „belegen“ sie auch an andere Sugar Babys getätigte Zahlungen anhand von gefälschten Screenshots oder versenden Fotos von weiteren glücklichen Sugar Babys mit ihren teuren Geschenken. Häufig befinden sich die Scammer im nicht-europäischen Ausland wie Afrika und versenden massenhaft Nachrichten an junge Frauen, teilweise auch ziemlich wahllos.
In den meisten Fällen handelt es sich beim Sugar-Daddy-Betrug um einen Vorschussbetrug, bei dem eine Vorauszahlung verlangt wird, bevor die angebliche Unterstützung gewährt wird. Und so unglaublich es auch klingt, funktioniert diese Masche offensichtlich oft genug, um sich zu lohnen.
In der Regel läuft ein Sugar-Daddy-Scam folgendermaßen ab:
1. Kontaktaufnahme
Der Sugar-Daddy-Betrüger schickt über eine Online-Dating- oder Social-Media-Plattform eine Direktnachricht, in der er ein attraktives Angebot unterbreitet. Diese Nachricht lautet beispielsweise: „Ich finde dich sehr attraktiv und möchte gerne dein Sugar Daddy sein. Ich zahle dir wöchentlich 1.500 Euro und will nur chatten, nichts Sexuelles.“ Manchmal gibt der Sugar-Daddy-Betrüger auch vor, kürzlich verwitwet und nun sehr einsam zu sein, um sein Opfer von seinen ehrlichen Absichten zu überzeugen.
2. Verlagerung der Kommunikation
Der falsche Sugar Daddy überredet sein Opfer häufig schon nach kurzer Zeit dazu, die Unterhaltung per Instant Messenger oder SMS fortzuführen, da die Kommunikation auf diese Weise schwerer zurückverfolgt werden kann.
3. Geldforderung
Der Fremde behauptet nun, Geld überweisen zu wollen, bittet aber vorher um die Zahlung eines relativ geringen Betrags (in der Regel zwischen 10 und 50 Euro), zum Beispiel für Transaktionsgebühren, zur Bestätigung der Identität bzw. des Kontos oder als Vertrauensbeweis. Häufig wird diese Forderung damit begründet, dass er in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht habe und Fake-Sugar-Babys nach der ersten Zahlung einfach verschwunden seien.
4. Kontaktabbruch
Doch genau das macht nun der Betrüger: Nach erfolgter Zahlung taucht der Sugar-Daddy-Betrüger entweder direkt ab oder er versucht, mit fadenscheinigen Begründungen weitere Geldbeträge einzufordern, bevor er sich letztendlich aus dem Staub macht.
Wie funktioniert die Sugar-Baby-Betrugsmethode?
Obwohl die Begriffe Sugar-Daddy-Betrug und Sugar-Baby-Betrug manchmal synonym verwendet werden, steckt hinter der etwas selteneren Form des Sugar-Baby-Betrugs eine zwar ähnliche, aber doch etwas andere Methode. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um Vorschussbetrug, sondern das Vorgehen der Betrüger ähnelt eher dem des Love- bzw. Romance-Scammings.
Beim Sugar-Baby-Scam gibt sich eine Person als attraktives, junges Sugar Baby aus, das nach einem wohlhabenden Gönner sucht. Das Fake-Sugar-Baby wendet sich dafür meist gezielt an ältere und scheinbar gut situierte Menschen und versucht, durch emotionale Manipulation an das Geld seiner Opfer zu gelangen.
Typischerweise läuft ein Sugar-Baby-Scam folgendermaßen ab:
1. Kontaktaufnahme
Auch in diesem Fall erfolgt die Kontaktaufnahme über eine Online-Dating- oder Social-Media-Plattform. Oft lautet die erste Nachricht „Hi Daddy, ich suche jemanden, der mich verwöhnt. Und gebe natürlich auch etwas zurück. Alles ganz diskret.“ Oder „Du siehst aus wie jemand, der weiß, wie man eine Frau behandelt. Interesse an einem Sugar Arrangement?“ Um Vertrauen aufzubauen oder Mitleid zu erregen, schmücken die falschen Sugar-Babes ihre Geschichten im weiteren Chat-Verlauf teilweise aus und geben beispielsweise vor, eine mittellose Studentin oder alleinerziehende Mutter zu sein.
2. Verlagerung der Kommunikation
Das betrügerische Sugar Baby überzeugt sein Opfer, die Kommunikation über WhatsApp, Signal oder Telegram fortzuführen.
3. Geldforderung
Nachdem eine emotionale Bindung aufgebaut wurde, kommt der erste „Notfall“: Die Miete muss gezahlt werden, das Handy ist kaputt, ein Familienmitglied ist krank oder ähnliches. Das falsche Sugar Baby bittet um schnelle finanzielle Hilfe außerhalb der Vereinbarung und ohne eine Gegenleistung erbracht zu haben. Manchmal erbittet das Fake-Sugar-Baby auch Geld für ein erstes Treffen (zum Beispiel für Anreisekosten oder schöne Kleidung), zu dem es aber natürlich nicht kommt.
4. Kontaktabbruch
Der Sugar-Baby-Scammer versucht unter verschiedenen Vorwänden so viel Geld wie möglich von seinem Opfer zu ergattern. Doch spätestens, wenn das Vertrauen ausgeschöpft ist oder zu viele Fragen gestellt bzw. Gegenleistungen verlangt werden, bricht der Kontakt abrupt ab.
Die Tricks der Sugar-Daddy-Betrüger
Geschenkkarten
Sugar-Daddy-Betrüger verlangen als „Vertrauensbeweis“ oder zur „Verifizierung“ der Echtheit ihrer Opfer häufig Geschenkkarten für Google Play, Apple, Amazon, Steam oder Razer, weil sich diese Prepaid-Gutscheine nicht so leicht rückerstatten oder nachverfolgen lassen. Der Betrüger braucht nur den Code, um das Guthaben zu nutzen oder weiterzuverkaufen.
Transaktionsgebühren
Manche Sugar-Daddy-Betrüger behaupten auch, dass ihre Bank eine Sicherheitszahlung oder Aktivierungsgebühr des Empfängers verlangen würde, bevor sie Geld schicken können. Sie versichern, dass dies ein absolut gängiger und legitimer Prozess sei, auf den sie keinen Einfluss hätten. Und was ist schon ein vergleichsweise geringer Betrag, wenn man anschließend eine viel höhere Summe erhält?
Cash App, PayPal, Venmo und Zelle
Aus welchen vorgeschobenen Gründen auch immer – oft sollen die Zahlungen über Zahlungsdienste wie die PayPal-Option „Freunde und Familie“, Cash App, Venmo oder Zelle getätigt werden, da Rückbuchungen bei nicht abgesicherten Peer-to-Peer-Zahlungen kaum möglich sind. Das gleiche gilt für Zahlungen in Kryptowährungen wie Bitcoin, die ebenfalls gerne gefordert werden.
Teilweise behaupten die Betrüger auch, sie hätten bereits eine Zahlung über PayPal oder Cash App getätigt und schicken einen gefälschten Screenshot der angeblichen Zahlung oder gefakte E-Mail-Benachrichtigungen. Das Opfer denkt, das Geld sei auf dem Weg, tatsächlich wurde aber nie etwas gesendet. Falls Sie mehr über PayPal-Betrug wissen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel zu diesem Thema.
Gestohlene Kreditkarten und gefälschte Schecks
Einige Sugar-Daddy-Betrüger nutzen auch gestohlene Kreditkarten, um zum Beweis ihrer Vertrauenswürdigkeit Geld an ihr Opfer zu senden, zum Beispiel über Cash App oder PayPal. Damit wollen sie es dazu bewegen, nun seinerseits eine „Verifizierungszahlung“ zu leisten. Sobald der wahre Kreditkarteninhaber den Betrug bemerkt und die unautorisierte Zahlung meldet, wird sie rückgängig gemacht. Doch zu dem Zeitpunkt hat das Opfer meist längst eine Zahlung an den Betrüger getätigt, die jedoch nicht rückgängig gemacht werden kann.
Statt gestohlene Kreditkarten für Überweisungen zu nutzen, verschicken Betrüger in seltenen Fällen auch gefälschte Schecks zum Beweis ihrer vermeintlich ehrlichen Absichten. Anschließend behaupten sie, sie hätten versehentlich einen zu hohen Betrag versendet und fordern nun die Rückerstattung eines Teilbetrags per Peer-to-Peer-Zahlung oder Überweisung. Im Gegensatz zum Scheck des Betrügers ist die Zahlung des Opfers jedoch echt und kann nicht zurückgebucht werden.
Phishing
In einigen Fällen schickt der Betrüger seinem Opfer auch einen Phishing-Link und fordert es auf, seine Identität und Kontoverbindung auf der verlinkten Webseite zu „verifizieren“. Dabei handelt es sich allerdings um eine gefälschte Webseite einer bekannten Bank. Dort soll das Opfer nun Name, Geburtsdatum, Kontonummer und sogar TANs eingeben. Sobald das Opfer die Daten eingibt, wird das Bankkonto leergeräumt.
In anderen Fällen behauptet der falsche Sugar Daddy, Geld über einen Zahlungsdienst wie PayPal zu schicken, der vorab jedoch eine Verifizierung des Empfängers verlangt. Der Betrüger sendet seinem Opfer einen Link zu einer gefälschten Login-Seite des entsprechenden Dienstes, wo es seine Zugangsdaten eingeben soll. Die eingegebenen Daten werden dann sofort von den Betrügern missbraucht, um Geld abzuziehen oder weitere Transaktionen zu tätigen.
Bei diesem Vorgehen nutzen die Sugar-Daddy-Scammer die Unwissenheit ihrer oft noch jungen Opfer aus, die teilweise nicht wissen, dass eine Verifizierung nicht nötig ist, um Geld über diese Zahlungsdienste empfangen zu können.
Identitätsdiebstahl
Manchmal bittet der vermeintliche Sugar Daddy nicht um Geld, sondern um persönliche Informationen, Bankkontodaten oder Ausweiskopien zur „Verifizierung“ oder zum Aufsetzen eines Vertrags. Mit diesen sensiblen Daten kann er dann Identitätsdiebstahl begehen und im Namen seines Opfers ein Konto eröffnen, Kredite aufnehmen oder andere Finanztransaktionen tätigen und so erheblichen Schaden anrichten.
Welche Plattformen nutzen Sugar-Dating-Betrüger?
Wie bereits erwähnt, treiben Sugar-Daddy/Mommy- und Sugar-Baby-Betrüger ihr Unwesen hauptsächlich auf sozialen und Dating-Plattformen mit großer Reichweite. Vor allem auf Instagram, Snapchat und TikTok erleben viele Nutzerinnen eine regelrechte „Sugar-Daddy-Schwemme“.
Instagram und Snapchat
Auf Instagram suchen die Betrüger teils gezielt nach Personen, die Bilder mit Hashtags wie #sugarbaby, #luxurylifestyle oder #needmoney posten. Dort ist auch die Kontaktaufnahme besonders einfach. Snapchat hingegen ist dank der sich automatisch löschenden Nachrichten und jungen Nutzerbasis eine beliebte Plattform für Sugar-Daddy-Scammer – und auch andere Betrüger, wie Sie in unserem Artikel zum Thema Snapchat-Betrug nachlesen können.
TikTok
Das gleiche gilt für TikTok, wie die mit #sugardaddyscam und ähnlichen Hashtags versehenen Videos zeigen, in denen Nutzerinnen von ihren Erfahrungen mit vermeintlichen Sugar Daddys berichten. Bei TikTok gibt es auch viele Lifestyle-Videos, in denen Sugar Babys von ihrem Luxusleben schwärmen und ihre teuren Geschenke präsentieren. Ob diese Sugar Babys echt sind und ihr Leben wirklich so toll ist wie es scheint, lässt sich natürlich nicht überprüfen. Doch dadurch werden gerade bei jungen Menschen Sehnsüchte geweckt und die Annahme, vermeintlich schnell und einfach an viel Geld zu kommen zu können, macht sie anfällig für Sugar-Daddy-Betrug.
Auch auf X (ehemals Twitter), Discord und Facebook sind die falschen Sugar Daddys unterwegs und suchen über entsprechende Hashtags und in öffentlichen Gruppen bzw. Communities nach jungen Menschen, die Geld benötigen, wie zum Beispiel in Nebenjob- oder Studentengruppen.
Online-Dating-Plattformen
Naturgemäß zählen Online-Dating-Plattformen wie Facebook Dating, Tinder, Hinge, Bumble und Grindr sowie Sugar-Dating-Plattformen wie MySugardaddy, SugarDaddy, GetASugar, Sugarbook und Seeking ebenfalls zu den beliebten Jagdrevieren von Betrügern. Hier können sie sehr zielgerichtet nach potenziell empfänglichen Opfern Ausschau halten und treffen auf eine für neue Kontakte aufgeschlossene, wenn auch eventuell nicht so junge und naive Zielgruppe wie beispielsweise auf Instagram, Snapchat oder TikTok.
Was kann man tun, wenn man Opfer eines Betrugs geworden ist?
- Brechen Sie den Kontakt ab und blockieren und melden Sie den Betrüger auf der Plattform.
- Sammeln Sie Beweise. Sichern Sie so viele Informationen wie möglich (Benutzernamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, versendete Links, Kontoangaben, PayPal-Links, Fotos etc.), machen Sie Screenshots von den Nachrichten und dokumentieren Sie Ihre Transaktionen.
- Informieren Sie Ihr Finanzinstitut oder den Zahlungsdienstleister und lassen Sie – falls nötig – Ihr Konto sperren, vor allem wenn Sie sensible Informationen an Betrüger weitergegeben haben. Ändern Sie gegebenenfalls auch die Zugangsdaten zu Ihrem Online-Banking bzw. Zahlungsdienst. Ein Passwort-Manager kann Ihnen dabei helfen, komplexe Passwörter zu erstellen, die Sie sich nicht merken müssen.
- Erstatten Sie Anzeige. Auch wenn der finanzielle Schaden gering ist und sich eine Strafverfolgung meist schwierig gestaltet, ist dies ein wichtiger Schritt, da es der Polizei hilft, Betrugsmuster zu erkennen, Daten zu sammeln und kriminelle Netzwerke aufzudecken. Wenn sich mehrere ähnliche Anzeigen häufen, steigt die Chance, dass die Täter identifiziert werden.
- Passen Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen an, sodass Sie keine Nachrichten von Fremden mehr erhalten. Denn wo ein Sugar-Daddy-Betrüger ist, sind andere oft nicht weit – vor allem, wenn man sich schon einmal auf einen Kontakt eingelassen hat.
Wie kann man Sugar-Dating-Betrüger erkennen?
Doch woran kann man erkennen, ob es sich um einen falschen oder echten Sugar Daddy bzw. ein vertrauenswürdiges Sugar Baby handelt, BEVOR man in die Falle tappt?
Achten Sie auf folgende Warnzeichen:
- Das Profil des Sugar Daddys bzw. Babys hat nur wenige Follower, wurde erst kürzlich angelegt, nutzt Stockfotos oder KI-generierte Bilder und enthält wenige Informationen.
- Der Sugar Daddy bzw. das Sugar Baby bittet Sie, die Kommunikation außerhalb der Plattform weiterzuführen.
- Der Sugar Daddy verlangt eine Zahlung von Ihnen. Seriöse Sugar Daddys bitten nicht um Geld – warum sollten Sie auch? Und auch die Aufforderung, sich anhand sensibler Daten auf einer externen Webseite zu verifizieren, ist mehr als nur verdächtig.
- Der Sugar Daddy lehnt sowohl persönliche Treffen als auch Telefonate ab und kommuniziert nur per Chat – und das oft in fehlerhaftem Deutsch.
- Das Sugar Baby schiebt Telefonate und persönliche Treffen immer wieder hinaus oder sagt diese kurzfristig ab.
- Das Sugar Baby bittet schon nach kurzer Zeit um Geld und kommt seinem Teil der Vereinbarung nicht nach.
Wie kann man Sugar-Daddy-Scam vermeiden?
Den ersten Schritt, um sich vor Sugar-Daddy-Betrug zu schützen, haben Sie bereits getan, indem Sie diesen Artikel gelesen und sich informiert haben.
Hier kommen noch einige weitere Tipps:
- Ignorieren Sie Nachrichten von Fremden, die Ihnen eine hohe Summe für eine geringe Gegenleistung versprechen. Vor allem, wenn Sie dafür erstmal in Vorleistung gehen müssen – was Sie natürlich niemals tun sollten.
- Blockieren Sie den mutmaßlichen Betrüger bei Verdacht und melden Sie ihn gegebenenfalls auf der Plattform.
- Nutzen Sie seriöse Sugar-Dating-Plattformen. Falls Sie einen Sugar Daddy, eine Sugar Mommy oder ein Sugar Baby kennenlernen möchten, nutzen Sie Sugar-Dating-Portale, die gewisse Sicherheitsstandards (wie zum Beispiel eine Ausweis- oder Foto-Verifizierung oder Vermögensnachweise für Sugar Daddys) anbieten. Auch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft stellt eine höhere Hürde für Sugar-Daddy-Betrüger dar.
- Geben Sie Ihre Telefonnummer und andere persönliche Daten nicht an Fremde weiter. Das gleiche gilt natürlich auch für intime Aufnahmen, da diese für Sextortion genutzt werden können.
- Schützen Sie sich generell vor und Cyber-Bedrohungen, zum Beispiel mit Avira Free Security. Der darin enthaltene Browserschutz hilft Ihnen unter anderem, sich vor schädlichen und Phishing-Webseiten zu schützen.
Bitte Link einfügen, sobal der Artikel online ist.
Dieser Artikel ist auch verfügbar in: FranzösischItalienisch
