Feiert den Star Wars Day mit Stil, dank eines 3D gedrucken Stormtrooper-Helms

Vielleicht habt ihr noch nichts davon gehört, aber heute ist Star Wars Day. Warum? Ganz einfach: Die im Englischen allseits bekannte Phrase „May the Force be with you (Möge die Macht mit dir sein),  passt wunderbar auf den 4. Mai, wenn man ihn Englisch ausspricht: May the fourth. 😉

Nun denn – da heute Star Wars Tag ist,  packe ich die Gelegenheit beim Schopfe und erzähle euch von einem coolen Projekt, an dem ich in letzter Zeit gearbeitet habe.

Episode I – Ein neues Projekt

Ich bin schon ein Star Wars Fan, seitdem ich denken kann. Ich war auf Jedi Cons (gibt es die überhaupt noch?), habe viel zu viele Star Wars Bücher gelesen und so gut wie jedes Spiel gespielt. Ich habe sogar ein Lichtschwert! Darum war eins meiner ersten Projekte, als ich meinen 3D-Drucker bekommen habe, etwas Cooles zu drucken, was mit Star Wars zu tun hat: Einen tragbaren Stormtrooper Helm.

Gleich zu Anfang: nein, ich habe ihn nicht selbst designt. Es gibt jede Menge cooler Vorlagen, die man zum Drucken von 3D-Objekten nutzen kann und die kostenlos erhältlich sind. Der Helm ist eine von ihnen.

Selbst wenn ich nicht selber an ein 3D- oder CAD-Programm musste, war es schwerer den Helm fertigzustellen, als ihr vielleicht denken mögt – und das fing beim Druckprozess an. Während es einfach genug war, die Dateien herunterzuladen, mussten nicht nur die besten Einstellungen für den Druckvorgang gefunden werden, sondern ich musste hinterher auch noch herausbekommen, wie man die 14 Einzelteile zu einem kompletten Helm zusammenklebt. Ich sage nur: es hat wesentlich länger gebraucht als ich jemals vermutet hätte.

Zu diesem Zeitpunkt sah der Helm dann so aus:

 

Episode II – Angriff des Sandpapiers

Wie man unschwer erkennen kann, war er noch lange nicht fertig. Die Einzelteile an sich sahen zwar nicht schlecht aus, aber es gab die typischen Rillen, die beim 3D-Drucken entstehen und auch beim Zusammenkleben blieben natürlich die Klebestellen deutlich sichtbar. Das ist bei einem solchen Projekt durchaus normal, war aber nichts, was ich in meinem fertigen Helm sehen wollte, schließlich sollte die Illusion entstehen, dass es sich um einen „echten“ Stormtrooper-Helm handelt. Um diese Probleme zu beseitigen, begann ich also mit dem nächsten Arbeitsabschnitt: Die Lücken auffüllen und schmirgeln.

Und nein – es war nicht einfach damit getan mal eben ein wenig Spachtelmasse auf den Helm zu pappen und dann mal kurz mit dem Sandpapier rüberzugehen. Ihr könnt ja gerne raten, wie oft ich den Prozess wiederholen musste und wie lang es gebraucht hat, bis der Helm annehmbar aussah. Aber seid gewarnt, die Stundenanzahl ist erschreckend hoch.  Ach ja – nebenbei habe ich dann auch noch Löcher hineingebohrt – was zu noch mehr schmirgeln führte. *seufz*

 

Episode III – Die Rache der Farbe

Der letzte Teil war dann der, der am meisten Spaß gemacht hat: Das Anmalen! Naja … wenn man es anmalen nennen kann. Der Hauptteil wurde mit einer weißen Sprühdose erledigt, und der Rest dann mit meinem Laserdrucker, denn meine Hände waren einfach nicht gewillt den Pinsel für die Feinarbeiten ruhig genug zu führen.  Macht nix – es war dennoch der beste Teil. Selbst wenn ich ein wenig geschummelt habe. 😉

 
Dann endlich, nach Stunden des Druckens, Schmirgelns, Lücken Auffüllens, mehr Schmirgelns, Fluchens, genervt seins, ratlos seins, noch mehr Schmirgelns, ist der Helm fertig! Er ist nicht perfekt und es gibt noch ein paar Ecken, an denen ich nacharbeiten muss, aber dennoch: Dafür, dass ich kein Experte bin, ist er ziemlich gut geworden. Und weil heute Star Wars Tag ist, könnt ihr ihn nun auch alle bewundern. Gern geschehen – und May the 4th be with you, always.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

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