So bauen Sie Opera zur Browser-Festung aus

Es muss nicht immer Chrome sein. Ganz im Gegenteil haben andere Browser auch ihre Vorzüge. Opera punktet zum Beispiel mit einzigartigen Funktionen, top Geschwindigkeit und bester Sicherheit. Warum Sie dem Browser auf jeden Fall eine Chance geben sollten, erfahren Sie im ersten Teil der Serie.

Die große Zeit der Revolutionen scheint bei Software längst vorbei. Als führende Textverarbeitung hat sich Word etabliert, bei der Bildbearbeitung ist es Photoshop und Windows 10 bei den Betriebssystemen. Nur eine Rubrik bleibt wirklich spannend – die der Browser. Wagen wir einen Blick zurück: Noch vor 10 Jahren war der Internet Explorer am beliebtesten, dann war lange Zeit Firefox an der Spitze und nun hat Chrome den Platz an der Sonne inne, mittlerweile sogar in Deutschland.

Marktführer mit Schwächen

Chrome ist besonders aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der stetigen Weiterentwicklung beliebt. Auch in Punkto Sicherheit lässt er wenig Wünsche offen. Allerdings besteht die Gefahr, dass aufgrund der Monopolstellung (aktueller, weltweiter Marktanteil von 67 Prozent*) immer mehr ins Visier von Cyberkriminellen gerät. Aus Datenschutzsicht ist der Google-Browser darüber hinaus mit Vorsicht zu genießen. Denn er bündelt viele Google-Dienste unter einer Oberfläche, etwa die bekannte Suchmaschine, Maps sowie Texte und Tabellen. Und Googles Geschäftsmodell besteht nun einmal darin, Nutzerdaten zu sammeln und daraus Profit zu schlagen.

Die Dominanz von Chrome im Browser-Markt nimmt langsam aber sicher ungesunde Züge an.

Opera: Schnell und sicher

Es muss aber nicht immer Chrome sein. Es gibt attraktive Alternativen: Zum Beispiel Opera. Das kostenlose Programm bringt alles mit, was ein guter Internet-Browser haben muss: Schnellen Seitenaufbau, einfache Bedienung und geringe Ressourcenbelastung um nur einige Punkte zu nennen. Die gute Leistung kommt nicht von ungefähr: Schließlich basiert Opera auf Chromium, also einem von Google-Diensten befreitem Chrome-Klon. In einigen Benchmarks setzt Opera sogar die Bestmarke. Noch viel wichtiger sind allerdings die guten Sicherheitsfunktionen.

Denn Browser sind besonders beliebte Angriffsziele für Kriminelle. Schließlich kommt kaum ein anderes Programm so häufig zum Einsatz, baut so viele Netzwerkverbindungen auf und benutzt dabei so viele Schnittstellen. Automatische Aktualisierungen, Warnung vor betrügerischen Internetseiten und Schädlingserkennung gehören deshalb bei allen Browsern inzwischen zum Standard. Auch, ob die Verbindung zur aufgerufenen Webseite gesichert ist oder nicht, beispielsweise wichtig beim Online-Banking, kennzeichnen alle mit farblichen Symbolen. Opera bietet darüber hinaus aber viel mehr.

Testsieger in Punkto Sicherheit

In einem Spezialtest des PC Magazins (Ausgabe 3/2018), bei dem die Experten ausschließlich die Sicherheit von Opera, Chrome, Firefox und Microsoft Edge untersuchten, schnitt der Opera-Browser mit Abstand am besten ab. Fazit der Redakteure: „Opera geht als sicherster Browser und als Testsieger hervor.“ Speziell die vielen, ab Werk eingebauten Sicherheitsfunktionen lobten die Tester. „Die aktuelle Opera-Version basiert auf Chrome-Technik und hat einen Werbeblocker sowie VPN (Virtual Private Network) eingebaut. Solche Funktionen müssen Edge, Firefox Quantum und Google Chrome erst mit Plugins nachrüsten,“ so Redakteur Wolf Hosbach. Sprich: Opera ist bereits mit den Grundeinstellungen außerordentlich sicherer als die Konkurrenz.

Probieren Sie Opera doch einfach einmal selbst aus. Sie finden den Browser kostenlos in unserer Download-Sektion. Was das Programm an speziellen Sicherheitsfunktionen alles mitbringt, erfahren Sie im zweiten Teil.

 

 

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