Putting security into the smart home, Domotique, casa intelligente

Sicherheit für euer Smart Home

Smart Homes haben ein Problem – sie sind nicht besonders sicher – jedenfalls noch nicht. Diese Unsicherheit hat allerdings bisher wahrscheinlich noch niemanden davon abgehalten, sich immer mehr Geräte nach Hause zu holen. IHS Markit schätzt, dass bis Ende 2017 20,35 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein werden. Bis 2025 soll sich diese Zahl auf 75,44 Milliarden vervierfachen. Bei diesem Anstieg ist die relative Unsicherheit ein riesiges Problem für potenzielle Gerätebesitzer, Hersteller und so ziemlich jeden Internetnutzer.

Das Problem mit den IoT-Geräten

Bei Geräten für das Smart Home treten immer wieder Sicherheitslücken auf. Die Economist Intelligence Unit fand heraus, dass 80% der von ihnen untersuchten Geräte keinen angemessenen Kennwortschutz bieten konnten und Probleme hinsichtlich der Privatsphäre aufwiesen. Außerdem verschlüsselten 70% der Geräte die an das Netzwerk gesendeten Nutzerdaten nicht.

Putting security into the smart home - in-post

Was passierte während der DDoS-Angriffe?

DDoS-Angriffe und das Aufkommen des Mirai-Botnetzes sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Probleme mit Geräten für das Smart Home nicht mehr bloße Theorie, sondern ein regulärer Bestandteil des Alltags sind. Die DDoS-Angriffe im Jahr 2016 waren unter den größten jemals aufgezeichneten Angriffen und sie schafften es, einige der Zielpersonen aus dem Internet zu verbannen – zum Beispiel den Cybersicherheit-Journalisten Brian Krebs. Der Angriff auf Dyn, einem Anbieter von Internetinfrastruktur, führte außerdem zu Störungen bei Spotify, Twitter, Reddit und der New York Times. Diese riesigen Angriffe wurden zum Großteil von ganz kleinen Geräten verursacht ‒ digitalen Videorekordern und IP-Kameras. Die meisten von ihnen waren mit fest kodierten Passwörtern ausgestattet, die man als Endnutzer nicht ändern konnte – und genau darauf hatte es das Mirai-Botnetz abgesehen. Es ist fast sicher, dass die meisten der Gerätebesitzer keine Ahnung hatten, welche Rolle ihre smarten Spielzeuge bei diesen Angriffen spielten.

Die besten Sicherheitstipps

Eine Umfrage unter den Mitgliedern der Information Systems Audit and Control Association (ISACA) ergab, dass 61% der Teilnehmer nicht sicher waren, ob sie steuern können, wer Zugang zu den Daten hat, die von den smarten Geräten in ihrem Zuhause erfasst werden. Hier sind ihre besten Sicherheitstipps für mit dem Internet verbundene Geräte: 1. wenn möglich, keine sensiblen Daten auf dem Gerät speichern (50%), 2. Funktionen, die einen Internetzugang benötigen, abschalten, wenn sie nicht aktiv genutzt werden (15%), 3. die Einstellungen zur Privatsphäre ändern (15%), 4. die Passwörter ändern (10%).

Alte Regeln gelten nicht für neue Geräte

Das Problem ist, dass viele dieser gängigen Sicherheitsvorkehrungen bei smarten Geräten nicht möglich sind. Natürlich werden aber sensible Daten darauf gespeichert, die an die Server des Unternehmens gesendet werden, das das Gerät verwaltet. Noch gefährlicher dabei ist, dass die Informationen nur manchmal verschlüsselt sind. Geräte für das Smart Home sollen oftmals einfach angeschaltet gelassen werden. Was hätte es denn für einen Sinn ein smartes Gerät manuell an- und ausschalten zu müssen, wenn es genau diese Schritte für einen erledigen soll? Die Änderung von Passwörtern und Einstellungen zur Privatsphäre ist eine tolle Idee – wenn das Gerät es denn zulassen würde.

Wie kann das Problem um die Sicherheit der smarten Geräte gelöst werden?

Es gibt mehrere Hindernisse bei der Sicherung des Smart Homes: von Herstellerseite unsichere Geräte, Nutzer, die ihre Geräte nicht sicher installieren wollen oder können und das Fehlen von branchenübergreifenden Sicherheitsstandards. Abgesehen von den Hindernissen führt meist nur eine Internetstraße ins Zuhause: der Breitband-Router oder das Kabel des Internet Service Providers. Wenn die Informationen zum Datenverkehr der smarten Geräte an diesem Punkt kontrolliert werden, fallen die Hindernisse im Prinzip weg.

Sichert euer Smart Home mit Avira SafeThings™

Avira SafeThings™ tut genau das – und noch mehr. Es sichert alle smarten Geräte am Gateway – ohne zusätzliche Hardware und Installation. Es vereint unsere umfassenden Kenntnisse der KI vor dem Hintergrund der cloudbasierten Sicherheit in einem vollkommen neuen Ansatz zum Schutz von Smart Homes und der wachsenden Anzahl von IoT-Geräten.

Avira SafeThings™ ist eine auf Routern installierte Software-App, die vernetzte Geräte zu Hause automatisch sichert und eine überzeugende und benutzerfreundliche Oberfläche besitzt. SafeThings™ wird einfach über den Router oder den Internetanbieter bereitgestellt, ohne dass ihr in eurem eigenen Zuhause zu Informations-Sicherheitsbeauftragten werden müsst. Die Router sind automatisch vor Eindringlingen in eurem Netzwerk geschützt und eure smarten Geräte können nicht mehr zur Malware mutieren, private Daten missbrauchen und von einem bösartigen Botnetz versklavt werden.

Avira SafeThings™ erkennt ausgehende und eingehende Daten und nutzt künstliche Intelligenz, um deren Verhalten dynamisch zu analysieren. So kann die App aufdringliche oder gekaperte IoT-Geräteaktivitäten schnell erkennen und stoppen. Es schützt eure vernetzten Geräte vor Kaperung, Ransomware, Missbrauch und Eindringen und ermöglicht euch gleichzeitig zu beobachten und zu steuern, wie eure smarten Geräte Daten handhaben. SafeThings™ bietet allen Nutzern echten, realisierbaren Schutz. Das sind gute Nachrichten für euch und auch für eure Internet Service Provider.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: EnglischFranzösischItalienisch

Avira ist mit rund 100 Millionen Kunden und 500 Mitarbeitern ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Einsatz. Das Unternehmen gehört mit mehr als 25-jähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.