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Sicheres Online-Shopping in der Weihnachtszeit

Während das Weihnachtsfest vor der Tür steht, suchen viele noch schnell nach den passenden Geschenken für ihre Liebsten – vor allem im Internet. Das ist bequem und liegt voll im Trend. Doch auch in der Weihnachtszeit gilt es, beim Online-Shopping die Augen offen zu halten und nicht auf jedes vermeintliche Schnäppchen reinzufallen. Und selbst an den Feiertagen ist Vorsicht geboten, denn in dieser Zeit ist wieder mit einem deutlichen Anstieg von Phishing-Bedrohungen zu rechnen.

Das Einkaufen im Web liegt auch in diesem Jahr weiterhin voll im Trend: Laut jüngster Umfrage des EHI Retail Institutes informieren sich 83 Prozent der Befragten online und shoppen zu Weihnachten im Internet. Dabei haben lediglich 34 Prozent der Deutschen ihre Weihnachtseinkäufe bereits erledigt. Entsprechend ist die überwiegende Mehrheit der Verbraucher noch auf der Suche nach den letzten Präsenten. Mit unseren Tipps sind Sie beim Online-Weihnachtsshopping sicher vor Betrügereien und können echte Überraschung unter dem Weihnachtsbaum garantieren.

1. Damit der Überraschungseffekt gelingt: Online-Spuren verwischen
Wer seine Liebsten zu Weihnachten wirklich überraschen will, sollte seine Spuren bei der Geschenksuche im Internet verwischen. Online-Tracker verfolgen alle besuchten Webseiten, und wer den Internet-Browser als nächstes nutzt, wird von Werbe-Netzwerken mit zur Surfhistorie passenden Anzeigen überschüttet. So kann leicht auffliegen, dass man auf der Suche nach einem Verlobungsring für die Partnerin ist, einen Städtetrip nach Paris plant oder das neueste iPhone auf dem Gabentisch liegen soll. Mit einer Browsererweiterung wie unserem kostenlosen Avira Browserschutz können Sie Online-Tracker ganz einfach blockieren und Ihre digitalen Spuren löschen. Damit bleiben die Geschenkideen garantiert geheim – nicht nur zur Weihnachtszeit.

2. Auf sichere Verbindungen achten
Bei Zahlungen in Online-Shops sollte stets eine sichere Verbindung aufgebaut sein. Das lässt sich anhand der Webadresse prüfen. Bei Adressen, die mit „https://“ beginnen und ein Vorhängeschloss-Symbol haben, ist die Übertragung von Daten verschlüsselt. Die Verbindung gilt damit als sicher.

3. Die Reputation der Webseite beachten
Bei unbekannten Webseiten mit verlockenden Weihnachts-Schnäppchen kann ein Check der Reputation sinnvoll sein. Am besten suchen Sie nach Kommentaren anderer Nutzer oder nach dem Namen der Webseite in Verbindung mit dem Schlagwort „Erfahrungen“. So bekommt man schnell Ergebnisse, die Klarheit über die Seriosität eines Shops schaffen.

4. Vorsicht bei Vorkasse und Bankeinzug
Bei noch unbekannten Online-Shops sollte man besser nicht per Vorkasse oder Bankeinzug bezahlen. Sollte die Seite es anbieten, wäre PayPal eine gute Option. Der Vorteil: Der Verkäufer ist PayPal bekannt und bekommt keinerlei Konto- oder Kreditkartendaten des Kunden übermittelt. Sofern der Online-Shop als sicher gilt, ist die Bezahlung per Kreditkarte eine weitere Alternative.

5. Kreditkarten- und Kontodaten schützen
Wer mit dem Smartphone oder Tablet in öffentlichen WLANs unterwegs ist und seine Weihnachtseinkäufe von dort aus erledigt, sollte sich gegen Datenklau wappnen. Hier ist die Gefahr besonders groß, dass Kreditkarten- und Kontodaten von Datendieben mitgelesen und gestohlen werden. Abhilfe schafft ein VPN-Client wie unser kostenloser Avira Phantom VPN. Mit einem Klick lassen sich Ihre Internetverbindung in öffentlichen WLANs sichern und sensible Daten verschlüsseln. Damit steht dem entspannten Online-Shopping nichts mehr im Weg.

6. Regelmäßig das Bankkonto überprüfen
Wer in der Vorweihnachtszeit viele Online-Transaktionen tätigt, geht mit der regelmäßigen Überprüfung seiner Kontobewegungen auf Nummer sicher. Falls Abweichungen vom Rechnungsbetrag entdeckt werden, sollten schnellstmöglich der Online-Shop und gegebenenfalls die Bank kontaktiert werden.

 

Diese Tipps sollten nicht nur in der Vorweihnachtszeit berücksichtigt werden. Erfahrungsgemäß steigt an den Weihnachtsfeiertagen, wenn Gutscheine eingelöst und Weihnachtsgeld investiert wird, die Anzahl der Phishing-Bedrohungen. Schnäppchen-Emails mit verlockenden Angeboten, etwa von Amazon oder eBay, können von Online-Betrügern gefälscht sein und dazu dienen, Kunden- und Kontodaten oder Passwörter zu stehlen. An Weihnachten 2015 verzeichneten die Avira-Experten einen Anstieg von 377 Prozent im Vergleich zum Dezemberdurchschnitt. Nach den Feiertagen lag der Wert bei immerhin noch 158 Prozent. Also Augen auf – auch nach dem Festtagsbraten.

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Avira ist mit rund 100 Millionen Kunden und 500 Mitarbeitern ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Einsatz. Das Unternehmen gehört mit mehr als 25-jähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.