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Schule und Smartphones: Herausforderungen für Kids & Eltern

Eltern stehen dabei vor der Herausforderung, die Smartphone-Nutzung ihrer Sprösslinge in vernünftige Bahnen zu lenken. Klare Regeln und eine Smartphone-App, mit der sich der Gebrauch einschränken lässt, können dabei wertvolle Hilfe leisten.

Für die meisten Kinder und Jugendlichen gehören Smartphones und Internet heute zum Alltag. Laut einer Bitkom-Umfrage nutzen bereits ein Fünftel der 6- bis 7-Jährigen Smartphones. Im Alter von 12 bis 13 Jahren gehören Smartphones mit einer Verbreitung von 85 Prozent schon zur Standardausstattung. Ob zu Hause, beim Warten auf den Schulbus oder in der Schule – das Smartphone ist bei den meisten Kindern und Jugendlichen überall mit dabei. Telefoniert wird damit eher weniger. Im Vordergrund steht die Nutzung von Internet, sozialen Medien, Musikplayer sowie Film- und Fotokamera. Die Dauer der mit dem Smartphone verbrachten Zeit führt sowohl in der Schule als auch im Familienalltag leicht zu Konflikten.

Eltern begrenzen die Smartphone-Nutzung selten

Der Ärger mit dem Smartphone geht oft schon los, bevor die Schule überhaupt begonnen hat und dauert dann den ganzen Tag. Kinder spielen Online-Spiele wie etwa Pokémon Go auf dem Weg zur Schule oder im Klassenzimmer. Zuhause wird dann während den Hausaufgaben fleißig weiter gedaddelt, anstatt die Matheaufgaben zu lösen. Eine klare Regulierung der Smartphone-Zeit findet kaum statt. Laut einer Sprint-Studie legen nur etwa ein Drittel aller Eltern Regeln zur Handy-Nutzung fest. Und nur 17 Prozent der Befragten hatten für die Schultage andere Regeln als am Wochenende.

Das Smartphone in der Schule an die Leine legen

Bei der richtigen Nutzung des Smartphones geht es nicht nur darum, den Zugang zum Internet zu begrenzen, sondern sicherzustellen, dass Kinder das Smartphone zu bestimmten, vorab festgelegten Zeiten und Orten benutzen. Das lässt sich zum Beispiel mit einer App wie Avira Applock+ erreichen. Mit dieser Android-App können Sie die Smartphone-Nutzung auf ein pädagogisch sinnvolles Maß regulieren. Mittels PIN-Code lassen sich Apps, z.B. der Internetbrowser, sperren. Mit dem Schedule-Lock-Feature können Sie festlegen, dass Apps nur zu bestimmten Zeiten genutzt werden. Facebook, WhatsApp & Co oder Spiele wie Pokémon Go haben dann während der Schulzeit, bei den Hausaufgaben oder zu den Essenszeiten keine Chance. Ein weiteres nützliches Feature ist Geo Lock, mit dem sich die Nutzung von Apps an bestimmten Orten wie etwa der Schule oder dem Sportplatz in einem Radius von 1 bis 10 Kilometer sperren lässt. Sie können so eine „Safe Zone“ einrichten, in der sich die Kinder ganz auf die Schule oder den Sport konzentrieren können.

Smartphone-Tipps für Eltern und Kids

Sie sollten mit Ihren Kindern offen über den Nutzen und auch die Risiken von Smartphones sprechen, ihnen dabei aber nicht das Gefühl geben, sie nur überwachen zu wollen. Mit diesen Tipps können Sie die Grundlage für einen vernünftigen Umgang mit dem Smartphone schaffen und so manche Klippe umschiffen, die die mobilen Alleskönner mit sich bringen:

  • Legen Sie Regeln zur Smartphone-Nutzung fest, am besten schon bevor das Smartphone gekauft wird.
  • Kaufen Sie ein kindgerechtes Smartphone und wählen Sie einen Tarif, mit dem Sie die Kosten unter Kontrolle haben. Zum Beispiel mit einem Prepaid-Tarif.
  • Richten Sie ein Passwort für das Smartphone ein und speichern Sie wichtige Nummern, z.B. für Notfälle.
  • Vereinbaren Sie, zu welchen Zeiten Ihre Kinder das Smartphone nutzen können, welche Webseiten sie besuchen und welche Apps sie herunterladen dürfen.
  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, wie und für was sie ihr Smartphone nutzen.
  • Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, dass alle Inhalte, die sie versenden – z.B. Fotos – von anderen Smartphone-Nutzern leicht weiterverbreitet werden können.
  • Kindern sollten nie Telefonnummern oder Passwörter online teilen.
  • Sensibilisieren Sie Ihre Kinder dafür, nicht auf SMS-Nachrichten mit Lockangeboten oder Preisnachlässen zu reagieren und nicht auf Links zu klicken. Solche Nachrichten sollten gleich gelöscht werden.
  • Für den Fall, dass das Smartphone verloren geht: Am besten eine App installieren, mit der sich das Handy orten lässt.
  • Schicken Sie Ihren Kindern keine SMS während der Schulzeit, es sei denn es handelt sich um wirkliche Notfälle.

Und nicht zuletzt: Um den Smartphone-Gebrauch in vernünftige Bahnen zu lenken, kann auch eine zentrale Smartphone-Ladestation, z.B. im Wohnzimmer, hilfreich sein. Damit sind die Smartphones nachts raus aus dem Kinderzimmer und halten nicht vom Schlafen ab – eine Idee, die auch für Sie ganz gut sein könnte.

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