Avira: Schutz an einem Regentag

Aber ich weiß es. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen Fremde spontan eine Gruppe bilden, um einem Menschen in Not zu helfen.

Ein sintflutartiger Sommersturm im slowakischen Tatra-Gebirge brachte ganz zufällig 10 Leute zusammen, die sich in den Eingangsbereich einer Baustelle drängten. Während es stürmte und schüttete wie aus Eimern, sah einer von uns draußen einen älteren Herrn den Weg entlang taumeln – anscheinend durch das Unwetter vollkommen orientierungslos – rannte los und zog ihn in unseren kleinen Unterschlupf hinein.

Der Mann war nicht nur klitschnass sondern zitterte wie Espenlaub am ganzen Körper. Und er konnte nicht verständlich machen, ob er mit anderen unterwegs ist oder wie er in sein Hotel zu kommen gedachte. Beste Voraussetzungen, sich eine Lungenentzündung einzufangen.

Statt nur auf das Ende des Sturms zu warten, stand plötzlich dieses Häufchen Elend im Mittelpunkt unserer Gruppe. Zwei Frauen halfen ihm aus seinem durchnässten Hemd und trockneten ihn mit Taschentüchern ab.  Ich zog mein (trockenes) Avira T-Shirt aus und gab es ihnen. Sie zogen es ihm schnell über, und dann wurde ein Flachmann mit Kräuterschnaps herumgereicht, der uns aufwärmte.

Weil es unaufhörlich schüttete, diskutierten wir darüber, was wir als nächstes tun könnten. Die Bergwacht wurde angerufen, aber die schätzen die Situation nicht als ernst ein. Wir dachten daran, die Polizei anzurufen, weil die angeblich jeden holen – und im Gefängnis wäre es zumindest trocken. Und was sollten wir mit dem nassen Häufchen Elend in unserer Mitte als nächstes tun?

„Ich gab ihm buchstäblich mein letztes (Avira) Hemd …” – Schutz an einem Regentag

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Als der Sturm sich legte, lief ein Pärchen zu einem Hotel, wo ein DHL-Laster stand. Der Lieferwagenfahrer wurde in die Pflicht genommen und kam den alten Herrn abholen, mit dem Versprechen, ihn direkt zu seinem Hotel zu bringen.  Meine Familie beendete unseren Spaziergang am Tschirmer See, und als wir an unserem Auto ankamen, zog ich mir gut gelaunt ein neues Hemd an.

Ich hatte ihm buchstäblich mein letztes (Avira) Hemd gegeben. Aber diese Tat war eher klein, verglichen mit der desjenigen, der die Notsituation erkannte und den älteren Herrn aus dem Regen in unseren Unterschlupf gezogen hat. Und hier endet unsere Geschichte – vielleicht. Denn womöglich wundert sich der alte Mann noch immer, wie er dem Unwetter entkam und seit wann er Besitzer eines schwarzen T-Shirts mit dem Avira Regenschirm Logo ist.

 

 

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

As a PR Consultant and journalist, Frink has covered IT security issues for a number of security software firms, as well as provided reviews and insight on the beer and automotive industries (but usually not at the same time). Otherwise, he’s known for making a great bowl of popcorn and extraordinary messes in a kitchen.