Passwortmanager – Das unbekannte Wesen

Laut einer aktuellen Studie kennen sich die Deutschen gut aus, wenn es darum geht wie man online sicher unterwegs ist. Nun sollte man meinen: Perfekt, alles in Butter. Leider ist das nicht der Fall. Die Studie zeigt nämlich im gleichen Zug auf, dass ein großer Unterschied zwischen Wissen und Handeln besteht.

Während ganze 87,6 Prozent zumindest schon mal von einem Passwortmanager gehört haben, nutzen nur 22,6 Prozent so ein Tool. Ähnlich sieht das Verhältnis auch für die anderen Online-Sicherheitsmaßnahmen aus, wobei hier die Verschlüsselung von E-Mails noch am besten ausfällt.

Bild: Statista

Aber mal ehrlich: Was hilft es, seine Mails vorne und hinten abzusichern, wenn man für alle seine restlichen Accounts die gleiche E-Mailadresse und dasselbe Passwort nutzt wie für MyHeritageAdidas oder eine der vielen anderen Firmen, die gerade erst ein Datenleck hatten?

Warum ein Passwortmanager?

Es gibt eine Ursache, warum viele nur ein einziges Passwort nutzen: Es ist bequem und man vergisst es nicht so schnell. Das ist auch der Grund dafür, dass so manch einer „tolle“ Optionen wie Passwort123, seinen Nachnamen, das Geburtsdatum der Kinder oder ähnliche simple Dinge wählt. Aber während „es ist einfach“ vor 10 Jahren vielleicht noch als Ausrede durchgegangen wäre, gibt es heute wirklich keine Entschuldigung mehr, so nachlässig zu sein.  Schließlich gibt es eine ganze Reihe an Apps, die nichts anderes tun als Passwörter zu speichern und sie den jeweiligen Accounts zuzuordnen. Hier sind noch mal die 3 wichtigsten Gründe für einen Passwortmanager, wie zum Beispiel den von Avira, im Überblick:

1. Jeder Account bekommt sein eigenes Kennwort: Spätestens hier sollte man sofort nach dem nächstbesten Passwortmanager googeln. Vor allem wenn man viele verschiedene Accounts hat, ist ein Passwortmanager ein Muss. Klar, es braucht am Anfang ein wenig bis man überall ein eigenes, neues, sicheres Passwort eingegeben hat. Dafür wird die Accountsicherheit dann aber auch exponentiell gesteigert.

2. Sichere Passwörter werden automatisch erstellt: Man muss sich nicht mehr komplizierte Passwörter ausdenken oder seltsame Eselsbrücken merken. Auch – sorry – idiotische Wörter wie liebe123, Mama und passwort fallen endlich weg. Die normalerweise von den Apps erstellten Kennwörter erfüllen alle Vorgaben wie richtige Länge, Sonderzeichen, Buchstaben, Zahlen, und Groß- und Kleinschreibung.

3. Der Passwortmanager ist immer dabei: Je nach Passwortmanager hat man ihn immer dabei und kann von überall auf alle seine Accounts zugreifen. Ja, das beinhaltet Windows, Mac, Linux und Smartphones. Viel besser also, als der Zettel am Bildschirmrand.

Mehr Sicherheit für alle

Die Quote von 22,6 Prozent muss weg. Sie sollte viel höher ausfallen. Was hilft es Menschen, wenn sie von einem Passwortmanager hören, aber aus Angst vor der Technik nicht darauf zurückgreifen? Seien Sie ein Vorreiter für Sicherheit! Teilen Sie den Passwortmanager, den Sie nutzen mit Verwandten und Freunden. Erklären Sie ihnen wie leicht er zu handhaben ist und machen Sie es ihnen vor. Helfen Sie dabei, dass in der nächsten Infografik mehr Leute den richtigen Schritt für ihre Sicherheit und Privatsphäre getan haben.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

PR & Social Media Manager @ Avira |Gamer. Geek. Tech addict.