World Password Day: Wie sieht ein sicheres Passwort aus?

Wem es wie mir geht, den verbindet mit Passwörtern eine innige Hassliebe. Man weiß, dass man sie braucht. Man liebt sie, weil sie die eigenen Daten und das Internet-Ich im Netz unter Verschluss halten. Man hasst sie, weil es schwer ist, sich ein gutes Passwort auszudenken. Und wenn man endlich eins hat das sicher ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man es vergisst, hoch.

Was kann man tun?

Die einfachste Lösung wäre in diesem Fall ein guter Passwortmanager der 1) komplexe Passwörter generiert und 2) diese sicher verwahrt.

Ein stinknormales Passwort, das aus sechs Zeichen besteht, hat 310 Millionen Kombinationsmöglichkeiten – und kann von einem schnellen PC innerhalb von 30 Sekunden geknackt werden. Bei einem Passwort, das von einem Passwortmanager erstellt wird, würde dies hingegen 19 Jahre oder mehr benötigen … und wenn man dann einen so funktionsreichen wie den Avira Passwortmanager hat, bekommt man zusätzlich auch noch eine Autofill-Option, die Möglickeit ihn auf allen gängigen Plattformen zu benutzen und mehr dazu! Ein weiterer Bonus ist übrigens der schicke neue Look, den er gerade verpasst bekommen hat.

Ein Passwortmanager kommt aus was für Gründen auch immer nicht in Frage? Dann sollte man sich zumindest unsere Tipps für ein sicheres Passwort durchlesen und zu Herzen nehmen:

  • Jedes Nutzerkonto sollte über ein individuelles Passwort verfügen. Wird eine Website gehackt, testen die Täter nämlich zuerst, ob die Kombination aus Nutzername bzw. E-Mail-Adresse und Passwort auch auf anderen (großen) Plattformen funktioniert.
  • Ein Passwort sollte mindestens zwölf Zeichen haben. Es sollte aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen.
  • Ein gutes Passwort findet man nicht im Wörterbuch wieder. Hacker verfügen heutzutage über Programme, die sich mittels Wörterbuchsuche Zugang zu den Konten verschaffen können.
  • Es gilt Zeichenfolgen wie 12345, abcde, qwertzuiop usw unbedingt zu vermeiden.
  • Passwörter sollten keinen persönlichen Bezug zur eigenen Person aufweisen. Beispielsweise sind der Name des Hundes, Geburtstage von Familienmitgliedern oder von sich selbst sowie der Lieblingssport keine gute Idee.
  • Ein Passwort sollte regelmäßig, aber nicht ständig, geändert werden – besonders wenn es um E-Mail-Konten und Online-Banking- bzw. Online-Payment-Accounts geht.
  • Passwörter sollten nicht aufgeschrieben und auf keinen Fall jemals mit jemand anderem geteilt werden.

Wenn man dann dennoch ein Problem damit hat, ein gutes, sicheres und komplexes Passwort zu finden, kann man zur Not auch auf einen der vielen kostenlos verfügbaren Passwortgeneratoren zurückgreifen. Man sollte in diesem Fall nur auch sicherstellen, dass man sich das kreierte Passwort hinterher auch merken kann. 😉

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

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