Oktoberfest

Oktoberfest: I mog di!

Der September geht in die zweite Hälfte und das Oktoberfest steht in den Startlöchern – und das wird ein Knaller. Während der nächsten Wochen werden mehr als vier Millionen Besucher das Gebiet rund um die Theresienwiese in München unsicher machen. Bier, Dirndls, Lederhosen, Fahrgeschäfte – was will man mehr?

Das Oktoberfest ist wirklich wie gemacht für den September. Fast das komplette Event findet ja in diesem Monat und nur drei Tage im Oktober statt, was dem schwankenden Herbstwetter geschuldet ist. Google Trends zeigt auf, dass auch das globale Interesse am Oktoberfest riesig ist und seit Ende Juli ein höheres Interesse daran besteht, als zum Beispiel an Angela Merkel.

Die Wiesn startet diesen Samstagmittag im Schottenhamel-Zelt, wenn Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter durch den Zapfenstreich das erste Fass ansticht. Das öffnet die Schleusentore für über sechs Millionen Liter Bier, die im Laufe des Fests getrunken werden. Aber es geht nicht nur um’s Trinken. Es gibt auch den Oktoberfestumzug der Trachten- und Schützenvereine, mit Musikkapellen und Spielsmannszügen aus ganz Europa.

Sind Sie einer von Millionen?

Das Oktoberfest bringt eine Menge Besucher – millionenfach. Sie kommen aus Bayern und dem Rest von Deutschland, aus Österreich und der Schweiz – und aus jeder anderen möglichen Ecke des Globus, sogar aus Neuseeland. Die wichtigste Frage dabei ist jedoch: Werden Sie einer der Besucher sein?

Leider kann nicht jeder zum Oktoberfest nach München kommen. Es gibt natürlich auch andere Oktoberfeste in Deutschland, in den USA und in Kanada, die jedoch im Vergleich zur Münchener Wiesn hinterher hinken.

Was können Sie also machen, damit Sie beim Münchener Oktoberfest dabei sein und Freude an der Atmosphäre haben können, wenn Sie physisch nicht dabei sein können?

Seien Sie ein virtueller Tourist

Wenn Sie schon nicht vor Ort sein können, dann gibt es immer noch die virtuelle Variante. Schauen Sie sich die wichtigsten Sachen einfach im Fernsehen oder über Live Web Cams an.

Sie könnten sogar eine virtuelle Oktoberfestparty in Ihren Wohnzimmer feiern: Füllen Sie den Kühlschrank auf, laden Sie Ihre Freunde ein und verbinden Sie Ihren Computer mit dem TV. Sie könnten sogar Lederhosen anziehen. Was könnte da schon schiefgehen?

Dieses unerträgliche schwarze Loch des Geoblocking …

Ihre Partypläne könnten mit einigen „Was wäre wenn“ konfrontiert werden. Sie befinden sich in Deutschland? Super! Aber außerhalb von Deutschland? Was wäre, wenn die TV-Inhalte auf die Fernsehzuschauer innerhalb Deutschlands begrenzt wären? Was wäre, wenn Sie in einer „Oktoberfest-unfreundlichen-Umgebung“ arbeiten, die den Zugriff auf derartige Webseiten verhindert? Ja, Sie könnten dem deprimierenden schwarzen Loch des Geoblocking gegenüberstehen und lediglich mit einem Bier dastehen – ganz ohne Tanz und Musik. Ihre Freunde würden das sicherlich nicht so toll finden. Und Sie wahrscheinlich auch nicht.

Filtern Sie Bier, statt Inhalte

Abgesehen vom Weizenbier bevorzugen die meisten Leute tatsächlich gefiltertes Bier. Bei Online-Inhalten ist das eher weniger der Fall.

Als Teil der Online-Verbindung gibt Ihr Gerät die IP-Adresse an die besuchte Webseite weiter. Das zeigt der Seite bis auf wenige 100 Meter Ihre Position auf. Sollte die Webseite über eine „No Go-Liste“ (Orte, an denen Inhalte nicht angezeigt werden sollen) verfügen, dann bekommen Sie lediglich eine Seite mit der Meldung angezeigt, dass Sie die Inhalte nicht ansehen dürfen.

Manchmal kann man schon fest damit rechnen auf derartige Einschränkungen zu treffen, zum Beispiel, wenn Sie sich ein im amerikanisches Fernsehen übertragenes Football-Spiel in Europa anschauen möchten. Sehr oft jedoch sehen Sie die Einschränkung erst, wenn es Zeit für die Showtime ist – und dann ist es möglichweise zu spät.

Seien Sie ein virtueller Festgänger

Es gibt eine Lösung für das Dilemma, die Sie schneller in Angriff nehmen können, als Oberbürgermeister Reiter ein Bier eingießen kann. Nutzen Sie ein VPN, wie zum Beispiel Avira Phantom. Es erlaubt Ihnen, Ihren Standort virtuell zu ändern und eine neue IP-Adresse zu erhalten.

Phantom VPN funktioniert sowohl für Windows, Android, Mac als auch für iOS. Die neuen IP-Adresse bietet Ihnen die Möglichkeit, Inhalte und auch virtuelles Bier von überall zu öffnen – sogar von der Theresienwiese.

Mit VPN können nur Sie die Inhalte sehen. Ihr Netzwerkadministrator oder der Typ, der im Café neben Ihnen sitzt, brauchen Ihr übergroßes Interesse in Leder und Push-Up-Dirndls nicht zu sehen. 😉

Sie haben die Wahl: Prost!

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

As a PR Consultant and journalist, Frink has covered IT security issues for a number of security software firms, as well as provided reviews and insight on the beer and automotive industries (but usually not at the same time). Otherwise, he’s known for making a great bowl of popcorn and extraordinary messes in a kitchen.