Auch wenn Avira nicht das Hauptziel dieser Spionageoperation war, so wurden wir dennoch – gemeinsam mit anderen Antiviren- und Sicherheitsunternehmen – als mögliches Ziel genannt (merkwürdig, dass sich aber weder amerikanische noch britische Unternehmen auf dieser Liste befinden). Seit den Enthüllungen wurden wir oft nach unserem Standpunkt und unseren Möglichkeiten hinsichtlich dieser Vorgänge gefragt. Selbstverständlich teilen wir unsere Gedanken gerne mit Ihnen.
„Avira registriert sehr genau, dass Regierungen oftmals sehr bemüht sind, schädliche Software zu entwickeln, die verhindern soll, dass unsere Software unsere Kunden weiterhin schützt“, sagt Travis Witteveen, Chief Executive Officer von Avira. “Ihr Ziel ist immer dasselbe: sie möchten unentdeckt ihre Programme auf den Computern unserer Anwender installieren. Diese Strategie verfolgen alle Malware-Hersteller, nicht nur Regierungen.“
“Um derartige Angriffe abzuwenden, verbessert Avira ständig die Abwehr- und Erkennungstechnologien. Wir nutzen auch verschiedene andere Methoden und Dienste außerhalb unserer eigenen Produkte, um diese Manipulationsversuche zu entdecken“, sagt Witteveen. „Ob staatlich geförderter Malware-Entwickler, die Mafia, Freund oder Feind, wir sind fest entschlossen, den Missbrauch von Anwendungen zu verhindern.“
Schließlich ist Avira ja auch Gründungsmitglied von IT Security made in Germany und wir sind stolz darauf, uns unter anderem zu Folgendem verpflichtet zu haben:
- Ausschließlich IT-Sicherheitslösungen ohne versteckte Zugangsmöglichkeiten anzubieten. (keine sog. Backdoors!).
- Nur Produkte herzustellen, die keine Übertragung von Kryptoschlüsseln oder Teilen von Schlüsseln oder Zugangsdaten zur Folge haben.
- Sicherheitslücken oder Umgehungsmethoden für Zugangskontrollsysteme schnellstmöglich nach Bekanntwerden zu schließen.
Avira wird immer bestrebt sein, diesen Verpflichtungen nachzukommen, sei es im Kampf gegen gewöhnliche Malware oder gegen staatliche Spionageversuche.









Hallo!
Ich habe mit Spannung den Blogeintrag über die Ausspähversuche gelesen und würde vorschlagen, die superschlecht lesbare graue Schrift im Artikel und die hellgraue Schrift hier im Kommentarfeld doch bitte durch eine einfach lesbare und schwarze zu ersetzen – denn ich sehe fast nichts deswegen!
Ganz vielen Dank!
Sylvia Tegel
Hallo Sylvia, vielen Dank für dein Feedback. Ich habe es gleich mal weitergeleitet.
Hallo,
wie mein Vorgänger schon sagte, eure Intetion ist wirklich löblich.
Ich hoffe das dies auch wirklich so ist und nicht nur ein Marketing wisch wasch.
Heute ist es wirklich schwer überhaupt noch vertrauen zu finden, denn wir alle wissen, Geld ist Macht. Wieviel müsste NSA GHCQ usw bezahlen, damit man ein Backdoor offen lässt?
Ich will niemanden etwas unterstellen, aber dennoch einfach mal meine 5 cent.
Hallo Gargoil, vielen Dank für dein Feedback und deine Gedanken zum Thema.
Gerade nach allem was man heute so alles in den Medien liest, ist dein Misstrauen gut verständlich. Wir können letzten Endes auch nur immer wieder beteuern, dass das was wir sagen der Wahrheit entspricht – ob ihr dem dann Glauben schenkt oder nicht, bleibt euch selbst überlassen.
Ich kann meinen Avira Pro Email-Schutz nicht mehr starten, Fehler 24005 LSP.
Hängt das mit einer NSA Manipulation zusammen?
MfG
Ralf Tomalak
Das dürfte sehr unwahrscheinlich sein! 😉
Bezüglich deines Problems, schau doch einfach mal hier vorbei: http://www.avira.com/de/support-for-home-knowledgebase-detail/kbid/1556