Neuer Facebook-Bug gab Zugriff auf Bilder von 6,8 Millionen Nutzern

Unglaublich aber wahr: Facebook hat es wieder mal geschafft! Es ist mittlerweile wirklich schwer sich auszumalen, dass beim Sozialen Netzwerk dieses Jahr noch etwas schiefgegangen ist – aber das ist genau das, was passiert ist. Auf dem Facebook-Blog wird von einem neuen Datenleck gesprochen, von dem 6,8 Millionen Nutzer betroffen sind.

6,8 Millionen betroffene Accounts – diesmal „nur“ Bilder

Dieses Mal dreht sich alles um Bilder. Das scheint verglichen mit den anderen Privatsphäre-Problemen ein relativ kleines zu sein –  schließlich sind nicht noch mehr persönliche Informationen an wer weiß wen durchgesickert. Für Betroffene dürfte das die Sache aber nicht wirklich besser machen.

Was ist also passiert? Laut dem Facebook-Blog für Entwickler handelte es sich bei dem Leck um einen Bug in der Foto-Schnittstelle. Dieser gab Anwendungen von Drittanbietern Zugriff auf Fotos, auf die sie normalerweise keinen gehabt hätten.

Bild: Facebook

Während die Nutzer normalerweise das OK dazu gegeben hatten ihre Timeline-Bilder zu teilen, waren für einige Tage auch die Marktplatz- und Facebook-Stories-Bilder abgreifbar. Auch Fotos, die man zwar hochgeladen aber nicht veröffentlicht hatte waren betroffen.

Betroffene finden im Help Center Hilfe

Der Bug war zwischen dem 13. Und 25. September 2018, also für 12 Tage, aktiv. Facebook geht davon aus, dass der API-Fehler in dieser Zeit bis zu 1500 Apps und 6,8 Millionen Nutzer betroffen hat. Wenn eine Ihrer Anwendungen auf die Foto-API zugegriffen hat und so involviert war, sollten Sie eine Nachricht von Facebook sehen können, die Sie ins Help Center weiterschickt. Dort können Sie einsehen, welche der Apps die Sie nutzen von dem Fehler betroffen war.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

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