Avira Phantom VPN

Halten Sie sich bedeckt – mit einem VPN

Gaz und Gerald müssen in ‚Ganz oder gar nicht‘ einige Hürden überwinden, bis sie vor ihrem Publikum – überwiegend begeisterte Frauen – endlich alle Hüllen fallen lassen können. Die meisten WLAN-Nutzer hingegen zeigen ganz unfreiwillig alles. Sie unternehmen fast nichts, um ihre Privatsphäre zu schützen.

Nackte Datenpakete und freizügige String-Tangas

Ihre Onlinekommunikation besteht aus Datenpaketen, die viel Ähnlichkeit mit String-Tangas haben: Man kann sehr viel sehen. Datenpakete sind nicht verschlüsselt und ungeschützt. Sender, Ziel und Nutzdaten sind klar zu erkennen.

Wenn Sie sich nur in einem String-Tanga bekleidet wohl fühlen, ist das ok. Die meisten ziehen sich aber doch etwas mehr an. Aus gutem Grund! Wie nackt sind Sie, wenn Sie im Internet unterwegs sind? Um sich virtuell bedeckt zu halten, stehen Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung: Browser-VPNs, vollständige VPN-Netzwerke und Tracking-Schutz. All diese Optionen haben Vor-, aber auch Nachteile.

1. Browser-VPNs eignen sich viel besser

Browser-VPNs können die Privatsphäre schützen, wenn auch in begrenztem Rahmen. Viele Browser bieten sie als optionale Erweiterung an, die schnell und einfach installiert werden kann. Die Sicherheit, die sie anbieten, ist jedoch fraglich. Es werden unter anderem Proxy-VPNs angeboten, bei denen die Datenpakete mit einem Weiterleitungshinweis versehen werden, um geografische Einschränkungen zu umgehen. Onlineaktivitäten werden jedoch nicht verschlüsselt. Andere Browser-VPNs bieten eine umfassende Sicherheit. Browser-VPNs werden primär dazu verwendet, auf geografisch beschränkte Webseiten zuzugreifen und sich vor Spionen zu schützen (beispielsweise vor lokalen Netzwerkadministratoren, die nach Nutzern suchen, die sich mit bestimmten Servern verbinden, oder die IP-Adressen prüfen).

2. VPN – mehr als ein hipper IT-Fachbegriff

Virtuelle private Netzwerke (VPNs) stellen einen sicheren virtuellen Tunnel zwischen dem Computer des Nutzers und dem Remoteserver des VPN-Providers, unabhängig von dessen Standort, her. Mit einem VPN kann der Datenverkehr in einem lokalen Netzwerk verborgen oder verschlüsselt werden. Deshalb ist ein VPN für Konferenzen, Hotels, nicht vertrauenswürdige Netze oder am Arbeitsplatz unerlässlich. Selbst das Nutzen von Facebook während der Arbeitszeit ist möglich! Je nachdem, wo sich die Remoteserver befinden, können die Nutzer von überall aus Inhalte mit geografischen Beschränkungen aufrufen.

3. Tracking-Schutz

Sie werden in der Regel beim Surfen im Internet ununterbrochen von vielen Personen beobachtet. Die Researcher bei Avira haben neulich auf der Webseite eines deutschen Verlags mehr als 20 Tracker gezählt. Die meisten Tracker sind nicht schlimm, aber möchten Sie wirklich, dass Datenbroker so viel über Sie wissen? Zwei Möglichkeiten des Tracking-Schutzes sind zum Beispiel Avira Browser Security (ABS) und Privacy Badger.

ABS blockiert Tracker und verhindert, dass Nutzer versehentlich böswillige Software herunterladen. ABS basiert auf einer Blockierliste mit verdächtigen und schädlichen URLs, die Avira zum Schutz seiner Nutzer weltweit sammelt. Das DNT-Header-Feld (Do Not Track) wird im Browser aktiviert. Tracker werden so unschädlich gemacht, bevor sie geladen werden.

Privacy Badger identifiziert Tracker anhand ihrer Aktivitäten und anhand des Unternehmens, dem die Tracker gehören. Außerdem wird das Nutzer-Feedback beim Blockieren berücksichtigt. Nutzer können zudem die Tracking-Funktionen in Twitter oder Facebook und Canvas Fingerprinting deaktivieren. Das Tool „Privacy Badger“ basiert auf einem Lernalgorithmus-Ansatz und wurde von der Electronic Frontier Foundation entwickelt.

ABS und Privacy Badger sind im Avira Scout Browser vollständig integriert.

„You can leave your hat on“ – oder mehr

Jeder Nutzer sollte selbst entscheiden, was er von sich preisgeben möchte, und nicht die besuchte Website oder andere Personen, die sich in der Nähe befinden und zuhören. Dazu ist es wichtig zu wissen, wie unbedeckt Sie eigentlich im Internet sind. Einer der Helden im Film ‚Ganz oder gar nicht‘ klagt, dass ihm vorher niemand gesagt hat, dass er alle Hüllen fallen lassen muss. Wenn er online unterwegs wäre, sollte ihm klar sein, dass er bereits absolut alles von sich zeigt.

Sie haben die Wahl. Sie können sich mit mehr bedecken als mit einem Hut. Sind Sie dabei?

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As a PR Consultant and journalist, Frink has covered IT security issues for a number of security software firms, as well as provided reviews and insight on the beer and automotive industries (but usually not at the same time). Otherwise, he’s known for making a great bowl of popcorn and extraordinary messes in a kitchen.