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Wissenswertes über Internet-Leaks

Ob geheime Regierungsdokumente, interne Unternehmensdaten oder vertrauliche Chat-Verläufe – bei einem Leak werden sensible Informationen unautorisiert veröffentlicht, was weitreichende rechtliche, wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Konsequenzen haben kann. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Arten von Leaks es gibt und wie es dazu kommen kann. Zudem erfahren Sie, wie ein Passwort-Manager Ihnen helfen kann, Ihre Online-Konten und persönlichen Daten besser vor fremden Zugriff zu schützen. 

 

Was sind Internet-Leaks? 

Der Begriff Internet-Leak bezeichnet die unautorisierte Veröffentlichung von vertraulichen oder sensiblen Informationen bzw. Inhalten im Internet  – zum Beispiel über soziale Medien, Foren, Enthüllungsplattformen, Nachrichtenportale oder Filesharing-Plattformen. Dabei kann es sich um Geschäftsgeheimnisse, brisante politische Dokumente oder noch nicht veröffentlichte Medieninhalte handeln. Ein Leak kann unbeabsichtigt durch Fahrlässigkeit oder technische Sicherheitslücken verursacht oder auch absichtlich durch eine Cyber-Attacke oder einen Insider herbeigeführt werden. 

Bei einem Leak, auch Informationsleak oder Informationsleck genannt, gelangen Informationen aus vertraulichen Gesprächen oder E-Mails, Messenger-Chatverläufe, Text-, Bild-, Video- oder Audiodateien ohne Zustimmung der Berechtigten an die Öffentlichkeit. Teilweise wird der Begriff auch noch enger gefasst und für die zielgerichtete Enthüllung von geheimen oder vertraulichen Informationen durch einen Insider verwendet. Diese sogenannten Whistleblower wenden sich meist an die Presse oder Enthüllungsplattformen wie WikiLeaks, um auf Missstände wie illegale oder unethische Praktiken von Unternehmen, Organisationen oder Regierungen aufmerksam zu machen. Das prominenteste Beispiel für einen Whistleblower ist wahrscheinlich Edward Snowden, der für seine Einblicke in die weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten einen hohen persönlichen Preis zahlen musste.

Hacktivisten wie das Anonymous-Kollektiv verfolgen ähnliche Ziele wie Whistleblower, unterscheiden sich jedoch dadurch, dass die von ihnen geleakten Informationen nicht aus Insiderwissen stammen, sondern durch Cyber-Angriffe beschafft werden. Ansonsten können die Gründe für das absichtliche Leaken von Informationen sehr vielfältig sein: Sie reichen von politischer oder wirtschaftlicher Einflussnahme über die gezielte Schädigung von Unternehmen, Organisationen oder staatlichen Institutionen bis hin zur Diskreditierung von Einzelpersonen oder dem Erlangen von Aufmerksamkeit. 

Leaks vs Datenlecks vs Datenschutzverletzungen

Die Begriffe sind nicht immer klar voneinander abzugrenzen und können sich je nach Definition und Kontext auch überschneiden. Ein Leak bezieht sich im allgemeinen Sprachgebrauch meist auf die gezielte, bewusste Veröffentlichung von vertraulichen Informationen oder Inhalten. Manchmal wird der Begriff Leak jedoch auch als Oberbegriff für verschiedene Formen von Datenpannen und Sicherheitsvorfällen oder als Kurzform für Datenleak genutzt, obwohl es sich dabei um einen anderen Sachverhalt handelt. 

Die Begriffe Datenpanne, Datenleck oder Datenleak (auf englisch data leak) und Datenschutzverletzung (auf englisch data breach) werden ebenfalls häufig unterschiedlich definiert und teilweise auch synonym verwendet. Einige Quellen beschreiben Datenlecks als intern verursachte, versehentliche Vorfälle, bei denen Unberechtigte Zugang zu vertraulichen, persönlichen oder sensiblen Daten erhalten, während Datenschutzverletzungen als vorsätzliche Datendiebstähle durch Dritte definiert werden. Ein Beispiel hierfür sind Hackerangriffe auf Unternehmen, bei denen Cyber-Kriminelle sensible Kundendaten wie Zugangsdaten, persönliche Daten oder Zahlungsinformationen erbeuten. Je nach Art der Daten können diese anschließend für die Übernahme von Benutzerkonten, Online-Transaktionen oder Identitätsdiebstahl verwendet werden. Teilweise werden die Daten auch im Darknet verkauft oder dazu genutzt, Unternehmen zu erpressen und mit einer Veröffentlichung zu drohen. 

Andere Quellen wiederum nehmen diese Unterscheidung nicht vor. Sie verwenden den Begriff Datenleck oder Datenschutzverletzung für jeden Vorfall, bei dem vertrauliche Informationen absichtlich oder versehentlich in die Hände Unbefugter gelangen oder offengelegt werden. In der DSGVO hingegen bezieht sich der Begriff Datenschutzverletzung ausschließlich auf personenbezogene Daten, unterscheidet allerdings ebenfalls nicht zwischen absichtlicher und unbeabsichtigter Verletzung. Dort ist Folgendes zu lesen: „Die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten ist eine Verletzung der Sicherheit, die, ob unbeabsichtigt oder unrechtmäßig, zur Vernichtung, zum Verlust, zur Veränderung oder zur unbefugten Offenlegung von beziehungsweise zum unbefugten Zugang zu personenbezogenen Daten führt, die übermittelt, gespeichert oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden.“

Leak-Arten und Beispiele

Die geleakten Informationen können aus ganz unterschiedlichen Quellen stammen und auf verschiedenen Wegen ins Internet bzw. an die Öffentlichkeit gelangen. Prinzipiell kann dabei jede Art von Daten und Inhalten betroffen sein, die von öffentlichem Interesse bzw. in irgendeiner Form brisant, relevant oder aufsehenerregend sind.

Leaks von sensiblen Unternehmensinformationen

Solche Leaks liegen vor, wenn interne Unternehmensdokumente, Finanzdaten, Geschäftsstrategien oder andere vertrauliche Informationen unbefugt im Internet veröffentlicht werden. Dies kann zu Reputationsverlust, wirtschaftlichem Schaden, Wettbewerbsnachteilen für das Unternehmen oder sogar strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Beispiel: Beim Uber-Files-Leak wurden der britischen Tageszeitung The Guardian 2022 von einem ehemaligen Chef-Lobbyisten des Unternehmens über 124.000 Dateien (interne Dokumente, E-Mails, Chats, Memos, Präsentationen und Rechnungen) zugespielt. Um eine weltweite Untersuchung zu ermöglichen, stellte The Guardian die Daten über das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) 180 Journalisten von mehr als 40 Medienorganisationen zur Verfügung. Die Daten gaben Einblicke in Ubers globale Geschäftspraktiken und enthüllten, wie der Konzern Gesetze missachtet, Politiker beeinflusst und Behörden getäuscht hat. 

Leaks von geheimen Regierungsinformationen

Hierbei handelt es sich um die unautorisierte Veröffentlichung von Dokumenten, Plänen oder Berichten, die als geheim oder streng geheim eingestuft sind. Solche Leaks können nationale Sicherheitsinteressen, militärische Operationen oder diplomatische Strategien offenlegen und ernsthafte politische oder sicherheitsrelevante Folgen nach sich ziehen.

Beispiele: 2023 machte ein 21-jähriger Nationalgardist der US-Luftwaffe Schlagzeilen, weil er Hunderte streng geheimer Dokumente über den Ukraine-Krieg in einer privaten Chat-Gruppe auf der Plattform Discord geteilt hatte. Anschließend verbreiteten andere Teilnehmer diese auf weiteren Discord-Servern, von wo sie schließlich in die sozialen Medien und somit an die Öffentlichkeit gelangten. 

Ähnlich aufsehenerregend war die Signal-Gate-Affäre, bei der 2025 versehentlich ein Journalist des US-Magazin The Atlantic einem Gruppen-Chat hochrangiger Beamte der US-Regierung hinzugefügt wurde. Diese hatten sich auf dem Messengerdienst Signal über den bevorstehenden Angriff der USA auf die Houthis im Jemen ausgetauscht. Nachdem der Journalist über den Vorfall berichtet hatte und Vertreter der Trump-Regierung bestritten hatten, dass die Informationen geheim gewesen seien, veröffentlichte The Atlantic das gesamte Transkript – was die Beteiligten zwar politisch unter Druck setzte, aber von Donald Trump heruntergespielt wurde und keine Konsequenzen hatte.   

Leaks von Forschungs- oder Wissenschaftsdaten

Bei dieser Art von Leaks werden vertrauliche Studienergebnisse, Rohdaten, Analysen oder andere Dokumente von Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Laboren veröffentlicht. Solche Leaks können das Vertrauen in Forschungsergebnisse untergraben oder sensible Informationen über Versuchspersonen offenlegen.

Beispiele: Beim Climategate wurden 2009 Tausende von E-Mails und Dokumenten der Climatic Research Unit (CRU) der Universität East Anglia von Hackern gestohlen und auszugsweise an die Presse weitergegeben. Die Veröffentlichung sollte eine angebliche Manipulation von Klimadaten belegen, doch mehrere Untersuchungen bestätigten, dass die wissenschaftlichen Ergebnisse korrekt waren. Der Leak diente vor allem dazu, die Klimaforschung politisch zu diskreditieren und die Behauptung zu belegen, dass es sich bei der Erderwärmung um eine Verschwörung handele.

Leaks von IT-Schwachstellen

Wenn bisher unbekannte Sicherheitslücken in einer Anwendung oder einem Softwaresystem von Dritten entdeckt werden, können diese Lücken und/oder Exploits, die diese Schwachstellen ausnutzen, veröffentlicht werden. Solche Leaks stellen ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar, da Angreifer Systeme kompromittieren, vertrauliche Daten stehlen oder großflächige Malware-Angriffe durchführen können.

Beispiel: Der EternalBlue-Leak 2017 betraf einen Exploit, den die NSA für eine bestehende Sicherheitslücke in Microsoft Windows entwickelt hatte, um unbemerkt in fremde Computer-Netzwerke eindringen zu können. Der Exploit gelangte auf ungeklärten Wegen in die Hände einer Hackergruppe, die ihn auf eigenen Leak-Seiten und in Hacker-Foren veröffentlichte und so weltweite Angriffe ermöglichte, unter anderem durch die WannaCry-Ransomware. Zwar wurde die Sicherheitslücke von Microsoft noch vor dem Leak geschlossen, aber viele Organisationen hatten den entsprechenden Sicherheits-Patch noch nicht installiert.

Tipp: Dieser Fall zeigt eindrücklich, wie wichtig regelmäßige Updates sind. Der Avira Software Updater für Windows kann Ihnen helfen, veraltete Programme aufzuspüren und sie schnell und einfach zu aktualisieren. So können Sie Sicherheitslücken schließen und Ihr Gerät vor Exploits und Cyber-Angriffen schützen.

Leaks von vertraulichen Finanz- und Geschäftsdaten
In diesem Fall werden interne Finanzunterlagen, Steuerdaten oder vertrauliche Geschäftsinformationen veröffentlicht, die Einblicke in verborgene Finanzstrukturen oder Geschäftspraktiken gewähren. Solche Leaks können Unternehmen, Kanzleien oder vermögende Privatpersonen betreffen und sind oft politisch oder gesellschaftlich brisant, da sie systematische Gesetzesumgehungen oder fragwürdige Methoden ans Licht bringen.

Beispiel: Bei den berühmten Panama Papers handelt es sich um einen 2016 veröffentlichten Datensatz von einer panamaischen Anwaltskanzlei. Die rund 11,5 Millionen Dokumenten gaben Einblick in ein weltweites Netz aus Offshore- und Briefkastenfirmen und enthüllten, wie Politiker, Unternehmer und Prominente komplexe Geflechte nutzten, um Steuern zu minimieren, Geldströme zu verschleiern und Vermögenswerte zu verbergen. Eine anonyme Quelle hatte das Material der Süddeutschen Zeitung zugespielt, die es an das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) weiterleitete. Das Konsortium koordinierte daraufhin die einjährige Datenauswertung und weltweite Recherche und erhielt für die Aufdeckung der globalen Steueroasen-Infrastruktur 2017 den Pulitzer-Preis.

Quell-Code-Leaks

Bei diesen Leaks handelt es sich um die unbefugte Veröffentlichung des Quellcodes eines Online-Games, Programms oder Betriebssystems, wodurch die interne Architektur für jedermann einsehbar wird. Dies ermöglicht es Angreifern, gezielt nach potenziellen Schwachstellen zu suchen, was die Sicherheit und Integrität des Systems gefährdet. Außerdem kann ein solches Leak zu Diebstahl geistigen Eigentums und zu einem Vertrauensverlust bei Kunden und Partnern führen. 

Beispiel: 2024 hatte ein Microsoft-Mitarbeiter versehentlich hunderte Dateien mit Quellcode der Kopierschutztechnologie PlayReady in einem Entwicklerforum hochgeladen. Die Dateien enthielten unter anderem vertrauliche Implementierungsdetails, die Dritte theoretisch hätten nutzen können, um die Sicherheitsmechanismen von großen Streaming-Plattformen zu umgehen. Da Microsoft umgehend Gegenmaßnahmen einleitete, kam es jedoch nicht dazu. 

Leaks von unveröffentlichten Medieninhalten oder Produkten

In diesem Fall gelangen Informationen oder Materialien zu Produkten oder Medieninhalten vor dem offiziellen Veröffentlichungsdatum an die Öffentlichkeit. Solche Leaks stammen oft aus internen Quellen – etwa von Mitarbeitern, Beta-Testern oder Produktionspartnern.

Leaks von privaten Inhalten

In diesem Fall werden private Fotos, Videos, Nachrichten, E-Mails oder andere vertrauliche Informationen von bekannten Persönlichkeiten im Internet veröffentlicht. Solche Leaks können die Privatsphäre erheblich verletzen, persönlichen Schaden anrichten oder die Reputation der Betroffenen gefährden.

Werden personenbezogene Daten einer bestimmten Person gezielt zusammengetragen und im Internet veröffentlicht, um dieser zu schaden, spricht man übrigens von Doxing. 

Beispiel: 2014 wurden private, teils intime Bilder mehrerer Prominenter online veröffentlicht. Wie eine Untersuchung von Apple ergab, hatten sich Hacker durch einen gezielten Angriff auf Benutzernamen, Passwörter und Sicherheitsfragen Zugang zu den iCloud-Accounts der Betroffenen verschafft.

Fake-Leaks

Bei diesen Leaks werden Informationen verbreitet, die wie echte Leaks aussehen sollen, in Wirklichkeit aber gefälscht oder irreführend sind. Häufig geschieht dies, um Verwirrung zu stiften, Aufmerksamkeit zu erzeugen oder bestimmte Narrative zu fördern. Sie können sowohl auf falschen Dokumenten, manipulierten Bildern oder Videos als auch auf bewusst gestreuten Gerüchten basieren.

Beispiel: 2025 wurden im Zuge des indisch-pakistanischen Konflikts angeblich geheime Dokumente zur Einsatzbereitschaft der indischen Armee in den sozialen Medien verbreitet, die sich im Nachhinein als Fälschungen herausstellten. In Zeiten, in denen es zu verschärften Spannungen zwischen zwei Ländern kommt, können solche Fake News gravierende Folgen haben.

Wie passieren Leaks? 

Wie die Beispiele gezeigt haben, können Informationen auf verschiedenen Wegen an die Öffentlichkeit gelangen. Häufig sind an einem Leak zwei Parteien beteiligt: Eine, die über die Informationen oder Daten verfügt und sie (unbeabsichtigt oder vorsätzlich) weitergibt und eine, die sie im Internet veröffentlicht bzw. einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Es kann sich dabei aber auch um dieselbe Person oder Gruppe handeln. 

Datenlecks: Die häufigste Ursache von Datenlecks ist technischer Natur. Sie können beispielsweise durch Software-Schwachstellen, Sicherheitslücken, eine unzureichende Verschlüsselung oder die fehlerhafte Konfiguration eines Systems verursacht werden. Aber auch menschliche Fehler wie das unbeabsichtigte Weiterleiten von E-Mails mit vertraulichen Informationen oder ein unachtsamer Umgang mit Geräten können zu einer ungewollten Exposition führen. Gelangen Dritte durch ein Datenleck an Informationen, können sie diese im Internet veröffentlichen und somit leaken. 

Unbeabsichtigte Leaks: Ungewollte Leaks können auch ohne ein vorheriges Datenleck entstehen. Dies geschieht, wenn jemand, der Zugriff auf vertrauliche Informationen hat, diese versehentlich in einem öffentlich zugänglichen Bereich hochlädt.

Insider-Leaks: Ob aus Ärger über den Arbeitgeber, Geltungsdrang oder ideologischen Gründen – oft werden Leaks auch mutwillig durch Mitarbeiter eines Unternehmens verursacht. In diesem Fall werden die Daten oder Informationen bewusst veröffentlicht oder zur Veröffentlichung weitergegeben – etwa um dem Unternehmen zu schaden, sich Aufmerksamkeit zu verschaffen oder Missstände öffentlich zu machen.

Social Engineering: Manchmal versuchen auch Außenstehende, Mitarbeiter eines Unternehmens zu täuschen, um an Zugangsdaten für geschützte Bereiche zu gelangen oder sich anderweitig Zugang zu vertraulichen Informationen zu verschaffen und sie dann zu leaken. Häufig geschieht dies durch gezielte Social Engineering-Angriffe wie Spear-Phishing.

Cyber-Attacken: Externe Angreifer wie Hacktivisten nutzen oft Sicherheitslücken in Systemen, Netzwerken oder Anwendungen, um sich Zugang zu vertraulichen Daten zu verschaffen. Werden die erbeuteten Informationen anschließend gezielt veröffentlicht, wird aus diesem unbefugten Zugriff ein Leak. 

Physischer Diebstahl: Externe Personen können Dokumente oder Datenträger wie Laptops oder USB-Sticks, auf denen sich vertrauliche Informationen befinden, entwenden und diese dann an die Medien weitergeben oder selbst veröffentlichen.

So können Sie sich vor Leaks schützen

Normale Nutzer sind in der Regel seltener von Leaks, sondern eher von Datenlecks und Datenschutzverletzungen betroffen. Doch auch in diesem Fall können die Daten nicht nur in die falschen Hände geraten und missbraucht werden, sondern auch an die Öffentlichkeit gelangen, wie das Beispiel von Qantas zeigt. 2025 wurden bei einem Angriff auf die Plattform eines Dienstleisters der Airline persönliche Daten von etwa fünf Millionen Kunden gestohlen, darunter teilweise Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und Vielfliegernummern. Die Hacker veröffentlichten die Daten im Darknet, nachdem ihre Lösegeldforderung nicht erfüllt worden war. Doch in der Regel geht es Cyber-Kriminellen, die IT-Systeme von Unternehmen hacken, nicht um die Veröffentlichung der erbeuteten Daten, sondern um den Verkauf oder die Nutzung dieser Daten für betrügerische Zwecke.

Der beste Schutz für Ihre Online-Konten und sensible Daten sind starke und einzigartige Passwörter. Denn sollten die Zugangsdaten zu einem Ihrer Benutzerkonten infolge eines Datenlecks kompromittiert werden, sind keine weiteren Konten gefährdet. Ein Passwort-Manager wie Avira Password Manager kann Ihnen dabei helfen, komplexe Passwörter zu erstellen und diese sicher zu speichern. Da er sowohl für Android- und iOS-Geräte als auch für verschiedene Browser verfügbar ist, können Sie von verschiedenen Geräten auf Ihre Passwörter zugreifen.

Nutzen Sie zudem immer die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), um Ihre Online-Konten zusätzlich zu schützen. Denn selbst wenn Dritte Ihre Zugangsdaten kennen, haben sie ohne den zweiten Faktor keinen Zugriff auf das Konto. Der Avira Passwort Manager enthält auch einen Authentifikator, mit dem Sie 2FA-Codes generieren können. Zudem können Sie jederzeit ein Upgrade vornehmen und weitere hilfreiche Funktionen freischalten. So werden Sie beispielsweise benachrichtigt, wenn eines Ihrer Online-Konten gehackt wurde und auf schwache oder mehrfach genutzte Passwörter aufmerksam gemacht. 

 

Uber ist eine eingetragene Marke der Uber Technologies, Inc.
iOS und iCloud sind eingetragene Marken der Apple Inc.
Windows ist eine eingetragene Marke der Microsoft Corporation.
Android ist eine eingetragene Marke der Google LLC.

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