Intelligente Städte ‒ Smart Cities ‒ intelligent, aber angreifbar

Klimaanlagen, die sich automatisch abschalten, wenn man das Gebäude verlässt und Wohnungen, die bei einem Brand die Feuerwehr rufen – das sind nur zwei Beispiele aus Anthony Townsends Buch „Smart Cities: Big Data, Civic Hackers, and the Quest for a New Utopia“ (Intelligente Städte: Big Data, bürgerliche Hacker und die Suche nach einem neuen Utopia).

Und manche Eigenschaft, die man sich für die Smart Cities seiner Träume wünscht, ist schon umgesetzt worden! Ein Beispiel dafür ist New Songdo, eine Stadt, die gerade in Südkorea gebaut wird. Abfallwirtschaft, Transport und Energie werden zentral gesteuert. Die Bewohner werden Smart Cards als Ausweis, Schlüssel und Zahlungsmethode nutzen. Das klingt innovativ und wie in einem Traum, nicht wahr?

Die schier unglaublich erscheinenden Smart Cities sind für die meisten von uns einfach nur cool, für Hacker allerdings könnten die intelligenten Städte zu einem Paradies werden! Selbst heute, wo unsere Vernetzung noch in den Kinderschuhen steckt, ist es bereits möglich, Ampeln zu hacken, um Straßen zu verstopfen und Autos umzuleiten. Fehlt es an guten Verschlüsselungstechniken, ist es für Hacker leicht, ins System einzudringen und Schäden zu verursachen.

Je mehr Technologie eine Stadt nutzt, desto anfälliger wird sie für Cyberangriffe; die intelligentesten Städte sind also gleichzeitig die verwundbarsten, sagt Cesar Cerrudo, ein argentinischer Sicherheitsforscher. Er rät dazu, dass intelligente Städte ihre Netzwerke besser schützen müssen, um Szenarien wie die eben genannten zu vermeiden. Hoffen wir, dass die Stadtplaner seine Ratschläge ernst nehmen, sonst könnte der Traum von intelligenten Städten schnell zum Albtraum werden.

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