Wurde Ihr Computer oder eines Ihrer Onlinekonten schon einmal gehackt? Dann wissen Sie ja, welche unangenehmen Folgen dies haben kann: Der Datenverlust ist ärgerlich und die Reparatur der Schäden aufwendig.
Heute ist es Hackern allerdings nicht mehr genug, Einzelpersonen mit Daten- und Identitätsdiebstahl zu treffen. Da immer mehr Geräte modernste Technologie nutzen und mit dem Internet verbunden sind, haben Hacker die Möglichkeit, Ihr Leben auf noch persönlichere und drastischere Weise zu beeinträchtigen.
Zum Beispiel stellte ein kürzlich von Forbes veröffentlichter Artikel die kritischen Sicherheitslücken heraus, die in wichtigen Infrastrukturen von Energie- und Wasserversorgungsunternehmen vorhanden sein können. Das bedeutet, dass es für einen oder mehrere Hacker möglich wäre, die Energie- und Wasserversorgung ganzer Gemeinden zu unterbrechen. Vorübergehende Ausfälle sind eine Sache, aber massive, bösartige Angriffe würden für Anwohner erheblich schlimmere Auswirkungen bedeuten.
Des Weiteren schilderte ein Artikel von Wired Sicherheitsprobleme, die auf Krankenhäuser zukommen könnten. Bei ungesicherten Netzwerken könnten Hacker auf viele der medizintechnischen Geräte auf den Stationen zugreifen. Damit könnten sie Patienten aktiv Schaden zufügen oder Ärzte durch Geräteausfälle davon abhalten zu helfen. Bei dieser Sicherheitsbedrohung kann es für Patienten also wirklich um Leben und Tod gehen.
Diese Szenarien sind so beängstigend, dass man eigentlich nicht darüber nachdenken möchte, aber es ist dennoch wichtig, sie zu kennen. Versorgungsunternehmen und Krankenhäuser leisten der Allgemeinheit große Dienste, sind aber leider sicherheitstechnisch nicht immer auf dem neuesten Stand. Das muss sich ändern. Wir alle müssen die nötigen Vorkehrungen treffen, um unsere Rechner und Geräte zu schützen, also sollten auch diese großen Organisationen dazu verpflichtet sein. Schließlich verlassen wir uns darauf, dass wir ihre Dienste nutzen können, wenn wir sie brauchen.








