Wie Hacker Ideen streuen

In letzter Zeit steht besonders die Einwirkung ganz normaler Menschen auf die sozialen Medien im Fokus der Aufmerksamkeit; Trotzdem darf auf keinen Fall vergessen werden, dass auch Medienunternehmen mit den Geschichten die sie mühsam recherchieren, schreiben und teilen, ihren Einfluss geltend machen können. Die Art und Weise, wie wir diesen Einfluss wahrnehmen, verändert sich zwar definitiv, aber wenn wir Fakten zu einem bestimmten Thema benötigen, sind die Medien für die meisten von uns noch immer die erste Anlaufstelle.

Das bleibt der Hackerwelt natürlich nicht verborgen. Ein vor einiger Zeit veröffentlichter Artikel von ZDNet beschrieb einige Angriffe auf Online-Publikationen und setzte dabei den Schwerpunkt auf eine Sicherheitsverletzung, die das Wall Street Journal betraf. Die Gründe für Angriffe auf diese Medien sind vielfältig und haben unter anderem das Ziel mit Malware zu infizieren oder Zugriff auf Benutzerkonten zu erlangen. Es geht den Hackern jedoch auch darum, Ideen und Fehlinformationen zu verbreiten, für die sie sich ein großes Publikum wünschen.

Sehen Sie, Hacker haben nicht immer nur Interesse daran technische und identitätsbezogene Probleme zu verursachen. Viele haben eine eigene Agenda oder Botschaft, die sie der Welt mitteilen wollen. Wenn sie die Webseite einer großen Online-Publikation oder deren Konten bei den sozialen Medien hacken und eigene Informationen teilen, als würden diese von der Publikation selbst stammten, können sie die Meinung der Menschen beeinflussen. Klar, diese Hacks und falschen Berichte werden schnell aufgedeckt, aber wie bereits erwähnt können Informationen heute blitzschnell verbreitet werden. So reichen für eine Gruppe Hacker oft  wenige Minuten oder Stunden aus, um ihre Ideen in die Köpfe der arglosen Öffentlichkeit einzuschleusen.

In vielerlei Hinsicht kann die Verbreitung schädlicher oder falscher Informationen gefährlicher sein, als die anderen Angriffsmethoden der Hacker. Wie wir alle wissen, dürfen wir einfach nicht alles glauben, was wir online lesen, egal ob es von einer respektablen oder einer unbekannten Quelle stammt.

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