Hacker hackte sich 20 Mal ins Flugzeugsystem

Erinnern Sie sich an Chris Roberts? Er war der Hacker, der letzten Monat nicht ins Flugzeug durfte, als er auf seinem Twitter-Account über (mangelnde) Flugsicherheit redete und darüber witzelte, sich in das elektronische Kontrollsystem einzuhacken.

Aus einem Antrag eines Durchsuchungsbefehls des FBIs, der im US District Court für den Northern District of New York gestellt wurde, geht nun allerdings hervor, dass er sich – während er dieses eine Mal vielleicht nur einen Witz gemacht hat – tatsächlich 15 bis 20 Mal in das Unterhaltungssystem in Flugzeugen eingehackt hatte. In demselben Haftbefehl behauptet Roberts auch, dass er in der Lage gewesen sei, erfolgreich den Befehl „CLB“ (climb) auszuführen. Der Befehl zum Aufsteigen führte dann zu einer Seitwärtsbewegung vom Flugzeug während des Flugs.

Roberts sagte WIRED: „Dieser Absatz, der da drinnen ist, ist ein Absatz aus ganz vielen Diskussionen; es gibt also einen Kontext, der offensichtlich fehlt und über den ich natürlich nichts sagen kann. Nachdem was ich gesehen habe, wirkt es so, als ob die Bundestypen einen Absatz aus einer Menge von Diskussionen und Besprechungsnotizen genommen hätten und diesen einen einfach aus einer Menge von anderen ausgewählt hätten“. Und auf seinem Twitter-Account tweetete er:

Zumindest scheinen die Fluglinien nun langsam aufzuwachen und sich mit der Realität auseinander zu setzen. United Airlines hat gerade erst ein „Bug Bounty“-Programm gestartet, das Teilnehmer mit Meilen belohnt – je nach Schwere und Auswirkung gemeldeter Fehler.

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