Mit Google Chat ist es einfach, mit anderen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Doch aufgrund der großen Beliebtheit der Plattform tummeln sich dort auch gern Betrüger. Sie versuchen alle möglichen Tricks, damit Sie ihnen Ihre persönlichen Daten oder Ihr hart verdientes Geld überlassen – so geben sie sich beispielsweise als Bekannte aus oder locken mit gefälschten Angeboten. Wenn Sie verstehen, wie diese Betrüger vorgehen, können Sie sich bestmöglich schützen. Lassen Sie Vorsicht walten, insbesondere wenn Sie unerwartete Nachrichten oder verdächtige Links erhalten, und verwenden Sie stets vertrauenswürdige Online-Sicherheitslösungen wie Avira Free Security.
Was sind Google-Chat-Scams und warum sollten Sie ein Auge darauf haben?
Beginnen wir mit einem kurzen Blick auf die Google Chat-Plattform. Sie ist Googles Antwort auf Slack und hieß früher Google Hangouts – und das aus gutem Grund, denn hier können sich Benutzer von Google Workspace online in sogenannten „Räumen“ treffen. Ob Sie Instant Messages versenden, Dateien, Bilder und Videos mit anderen teilen oder Meetings vereinbaren möchten: Google Chat hat sich zu einem beliebten Chat- und Kommunikationstool entwickelt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Fans anderer Google-Dienste wie Google Docs, Google Sheets und Gmail schätzen die nahtlose Integration von Google Chat in die anderen Produkte. Und der große Name des Google-Mutterkonzerns schadet sicher auch nicht. Google betont die robusten Sicherheits- und Datenschutzfunktionen seiner Produkte und verspricht, dass Ihre Inhalte sicher in seinen erstklassigen Rechenzentren gespeichert werden und die Daten während der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt werden. (In der Google Chat-Hilfe erfahren Sie mehr über die Grundlagen des Datenschutzes in Google Chat.) So weit, so gut, doch wo viele gutgläubige Benutzer zusammenkommen, sind Betrüger nicht weit…
Sie lieben Google Chat? Bedenken Sie, dass die Plattform viele Eigenschaften hat, die auch für Betrüger attraktiv sind:
- Ein riesiger Pool potenzieller Opfer, die der Marke Google vertrauen. (Und „riesig“ ist nicht übertrieben: Über 3 Milliarden Menschen nutzen das Google Workspace-Ökosystem, zu dem auch die Google Chat-App gehört.)
- Es ist bequem und leicht zugänglich: Jeder mit einem Gmail-Konto kann auch Google Chat nutzen.
- Cyberkriminelle können schnell mehrere gefälschte Identitäten erstellen und ihre Anonymität wahren.
- Die Filesharing-Tools von Google machen es Betrügern leicht, schädliche Links, Anhänge und Phishing-Inhalte an ihre Opfer zu senden.
Wie nutzen Betrüger Google Chat, um ihre Opfer zu kontaktieren?
Betrüger wenden verschiedene Taktiken an, um ihre Opfer über Google Chat zu ködern. Manchmal nutzen sie andere Kanäle wie soziale Medien, um Beziehungen zu ihren Opfern aufzubauen, bevor sie die Konversation auf Google Chat verlagern. Manchmal nutzen sie einen „Spam“-Ansatz und werfen ihr Netz mit Tausenden unerwünschter Nachrichten weit aus, in der Hoffnung, dass wenigstens eine die erhoffte Antwort auslöst.
Die Direktnachrichtenfunktion von Google Chat trägt dazu bei, dass die Kommunikation vertraulich und sicher wirkt, ohne dass Betrüger großen Aufwand betreiben müssen. Die Echtzeit-Funktionalität der Plattform erschwert es Benutzern zudem, inne zu halten und über den Inhalt der Nachricht nachzudenken. Sehen wir uns an, wie Betrüger die Plattform mit ihren bevorzugten Methoden ausnutzen.
Welche Google-Chat-Scams treten am häufigsten auf?
Es gibt nur wenige Dinge im Leben, auf die man sich wirklich verlassen kann – aber eines davon ist, dass Betrüger unermüdlich Strategien entwickeln, um Internet-Nutzer auszutricksen. Wenn man die gängigen Maschen kennt, können Sie sich besser davor schützen.
Phishing-Betrug
„Hallo! Ich habe gerade eine Nachricht von Google erhalten, dass Ihr Konto verifiziert werden muss, da es sonst bald deaktiviert wird. Klicken Sie hier, um Ihr Konto zu verifizieren [Link]. Warten Sie nicht. Es ist dringend!“
Phishing-Betrug ist eine Form von Social-Engineering-Angriff und bei Betrügern sehr beliebt. Sie erhalten eine Nachricht, die dem Aussehen nach von einer Ihnen bekannten Person oder einem vertrauenswürdigen Unternehmen stammt, und die einen Link zu einer offiziell aussehenden Website enthält.
So funktioniert es: Wenn Sie auf den Link klicken, werden Sie auf eine gefälschte Website weitergeleitet, die der echten Seite (z. B. der Ihrer Bank oder Ihres Mobilfunkanbieters) täuschend ähnlich sieht. Dort werden Sie aufgefordert, Ihren Benutzernamen, Ihr Passwort oder andere persönliche Daten einzugeben. Diese werden dann von den Betrügern gestohlen und in der Regel für andere Betrugsversuche, wie z. B. Identitätsdiebstahl, verwendet.
Betrug mit gefälschten Identitäten (einschließlich Tech-Support-Betrug)
“Hallo, hier ist der Google-Support. Wir haben verdächtige Aktivitäten in Ihrem Konto festgestellt. Um Hackerangriffe zu verhindern, kontaktieren Sie uns bitte umgehend unter dieser Nummer [Telefonnummer] oder klicken Sie auf diesen Link, um eine Remote-Sitzung zu starten.“
Bei Identitätsbetrug erstellt ein Betrüger ein Profil, in dem er sich als jemand anderes ausgibt, beispielsweise als Mitarbeiter eines vertrauenswürdigen Unternehmens, und behauptet, es gäbe ein dringendes Problem mit Ihrem Konto. Betrüger geben sich auch als Freunde oder Familienmitglieder aus, um Sie um Hilfe zu bitten.
So funktioniert es: Betrüger versuchen, Sie zu sofortigem Handeln zu drängen und fragen möglicherweise nach sensiblen Informationen wie Ihren Kreditkartendaten. Bei Betrugsversuchen im technischen Support fordern sie oft Fernzugriff auf Ihren Computer, um ein nicht vorhandenes Problem zu „beheben“. Wenn Sie auf den Link klicken oder die Nummer anrufen, könnten die Betrüger Malware auf Ihrem Gerät installieren, Ihre Anmeldedaten stehlen oder sogar Geld für die angebliche Hilfe verlangen. Falls sich Betrüger als Freunde ausgeben, sollten Sie hellhörig werden, wenn sie Sie um Geld für etwas Dringendes wie eine Fahrkarte oder einen Notfall bitten.
Gefälschte Werbegeschenke
„Herzlichen Glückwunsch! Sie gehören zu den 15 glücklichen Gewinnern unseres exklusiven Gewinnspiels! Holen Sie sich eine brandneue Apple Watch GRATIS! Senden Sie uns einfach Ihre Versandadresse und E-Mail-Adresse über den unten stehenden Link und sichern Sie sich Ihren Preis! Warten Sie nicht – das Angebot ist nur kurze Zeit gültig!“
Es klingt zunächst nach einer tollen Nachricht: Sie erfahren, dass Sie etwas Wertvolles gewonnen haben, zum Beispiel ein neues Gadget oder einen Geschenkgutschein. Die Nachricht wirkt offiziell, ist in einem dringlichen Ton verfasst und enthält oft auffällige Emojis.
So funktioniert es: Nachdem die Betrüger Sie mit einem „fantastischen“ Angebot gelockt haben, verlangen sie Ihre persönlichen Daten oder eine Vorauszahlung für Bearbeitungs- oder Versandkosten. Wenn sie das Gewünschte von Ihnen erhalten haben, hören Sie nie wieder von ihnen – der Preis kommt nie an (oder Sie erhalten ein gefälschtes Produkt), und die Betrüger verschwinden zusammen mit Ihrem Geld. Wenn Sie großes Pech haben, nutzen sie Ihre persönlichen Daten möglicherweise auch, um Ihre Identität zu stehlen.
Anlagebetrug
„Hallo, wir bieten Ihnen eine exklusive Möglichkeit, in eine neue Kryptowährung zu investieren, mit einer garantierten Rendite von 150 % innerhalb eines Monats und minimalem Risiko! Das Angebot ist zeitlich begrenzt, also heißt es schnell sein! Wenn Sie dabei sein möchten, überweisen Sie Ihren Anlagebetrag von 500 $ umgehend an diese Wallet-Adresse.“
Diese Nachrichten geben in der Regel vor, von erfolgreichen Investoren zu stammen, die Ihnen eine wertvolle Gelegenheit vorstellen und Sie dazu drängen, rasch Geld zu überweisen.
So funktioniert es: Betrüger setzen auf aggressive Taktiken und versprechen hohe Renditen bei minimalem Risiko. Die Masche beinhaltet oft gefälschte Websites und erfundene Erfahrungsberichte, um Sie davon zu überzeugen, dass die Gelegenheit ebenso lukrativ wie seriös ist. Sobald Sie das Geld senden, lösen sich der Betrüger ebenso wie Ihr Traum vom großen Vermögen in Luft auf.
Stellenangebot-Scams
„Hallo [Ihr Name], wir haben Ihren Lebenslauf geprüft und freuen uns, Ihnen eine Stelle als Remote Marketing Coordinator anbieten zu können. Sie müssen lediglich eine Gebühr von 200 $ für den Background-Check bezahlen. Sobald wir Ihre Zahlung bestätigt haben, erhalten Sie das offizielle Angebotsschreiben.“
Betrügerische Stellenangebote nutzen Arbeitssuchende aus, indem sie ihnen attraktive, fiktive Jobs anbieten und schnelles Handeln fordern, um ihre neue Stelle zu sichern.
So funktioniert es: Betrüger geben sich Personalvermittler oder Personalmanager aus und verlangen im Voraus Geld für Dinge wie Hintergrundprüfungen, Visa und Schulungsmaterialien (was niemals ein legitimer Teil des Einstellungsprozesses ist!). Auch wenn Sie zahlen, werden Sie keinen neuen Karriereweg einschlagen.
Denken Sie daran: Betrüger beschränken sich nicht auf eine Methode – sie können Sie über verschiedene Kanäle kontaktieren. Wenn Sie einen Anruf von jemandem erhalten, der sich als Arbeitgeber ausgibt, könnte es sich um einen Telefonbetrug handeln.
Liebesbetrug
„Hallo [Ihr Name], ich denke den ganzen Tag an dich. Ich weiß, dass wir uns noch nicht persönlich begegnet sind, aber ich fühle eine so tiefe Verbindung zu dir. Die Dinge sind im Moment wirklich schwierig und es wäre schön, wenn du mir helfen könntest. Meine Mutter muss wegen ihrer Krebserkrankung operiert werden, und wenn du 500 Dollar schicken könntest, würde mir das sehr helfen. Ich zahle es zurück, sobald ich kann.“
Sie sind einsam und auf der Suche nach Liebe oder Gesellschaft? Betrüger nutzen dies aus, indem sie eine romantische Beziehung aufbauen, bevor sie ihre wahren Absichten (Geld) offenbaren.
So funktioniert es: Unechte romantische Beziehungen entstehen nicht an einem Tag, und Betrüger bauen über Dating-Apps oder soziale Medien langsam Vertrauen zu ihren Zielpersonen auf, bevor sie zum nächsten Schritt übergehen. Einige Google-Chat-Scams können beispielsweise als WhatsApp-Scams beginnen. Nach einigem emotionalen Hin und Her erfinden sie eine Krise (wie einen medizinischen Notfall oder ein finanzielles Problem) und bitten Sie um Geld. Sobald sie dies erhalten haben, verschwinden sie entweder oder erfinden noch mehr Lügen, um mehr Geld zu bekommen.
Was sind die wichtigsten Warnzeichen für einen Google-Chat-Betrug?
Haben Sie schon ein Muster festgestellt? Egal, ob es sich um einen Liebes- oder Anlagebetrug handelt, Google-Chat-Scams haben viele ähnliche Merkmale. Wir haben sie hier zusammengefasst, damit Sie einen Betrugsversuch leicht erkennen können. Wenn Sie eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, ist höchste Vorsicht angesagt. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es sich bei dem Absender nicht um Ihre geliebte Cousine handelt, die auf Ibiza festsitzt und kein Geld hat, oder dass Ihr neuer Online-Prinz nicht plötzlich eine Gallenblasenoperation braucht.
- Handelt es sich um eine unerwartete Nachricht?Wenn sie ganz plötzlich kommt, vor allem von jemandem, den Sie nicht kennen, sollten Sie auf der Hut sein.
- Ist es dringend, dringend, DRINGEND?Werden Sie aufgefordert, sofort zu handeln? Betrüger lieben es, Sie zu unklugen Entscheidungen zu drängen.
- Werden Sie plötzlich um Geld gebeten? Braucht ein Freund wirklich 500 EUR für ein Flugticket, oder verlangt der „technische Support“ eine Zahlung, um Ihr Konto zu „sichern“? Freunde würden Sie wahrscheinlich nicht auf diese Weise über Google Chat kontaktieren – und ein seriöses Unternehmen auch nicht.
- Bestehen sie auf persönlichen Angaben?Wenn die Person, mit der Sie chatten, sagt, dass sie Ihre vertraulichen Informationen benötigt, wie z. B. Ihre Adresse, finanzielle Details oder Anmeldedaten, ist das ein deutliches Warnsignal.
- Enthält die Nachricht merkwürdige Links? „Klicken Sie auf diesen Link, um Ihren Preis zu erhalten!“ Nein, danke. Links zu Angeboten und Preisen, die zu schön klingen, um wahr zu sein, sind nur ein Weg, an Ihre persönlichen Daten oder Ihr Geld zu gelangen und können Malware beinhalten. Fallen Sie nicht darauf herein!
- Ist die Sprache uneinheitlich oder seltsam? Wenn die Nachricht Grammatik- und Rechtschreibfehler enthält, sich seltsam anhört oder anders klingt als die Person, die Sie kennen, sollten Sie misstrauisch sein. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl.
- Klappt es nie mit dem Videochat? Ist die 22-jährige Anna in Wirklichkeit der 55-jährige Axel? Der Absender vermeidet höchstwahrscheinlich Sprach- und Videoanrufe, um seine wahre Identität zu verbergen. Die Täuschung der Opfer durch die Annahme einer falschen Identität wird als Spoofing
- Sind sie geheimniskrämerisch? „Sagen Sie es niemandem, es ist eine Überraschung!“ Wenn das Gespräch wie eine Nacht-und-Nebel-Aktion wirkt, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Betrüger, der seine Spuren verwischen will. Echte Menschen geben sich selten geheimnisvoll.
- Sind die Nachrichten emotional manipulativ? Kommunizieren Sie nicht mit jemandem, der mit Ihren Gefühlen zu spielen scheint, indem er z. B. seine Liebe erklärt oder nach Mitleid heischt, vor allem, wenn Sie ihn oder sie gerade erst kennengelernt haben.
- Wird Ihnen schnelles, leicht verdientes Geld versprochen? Eine fantastische Investition, die große Renditen verspricht, oder ein gut bezahlter Job im Ausland, der nur wenige Kompetenzen erfordert, sind häufig Scams.
- Wirken die Profile zu perfekt? Ein Leben wie aus dem Bilderbuch, Profilfotos, die verdächtig gut aussehen, und Interessen, die sich zu sehr mit den eigenen decken, könnten Anzeichen für Catfishing oder andere Betrugsmaschen sein.
Im Wesentlichen imitieren die Betrüger den Kommunikationsstil der Personen oder Unternehmen, denen Sie vertrauen, und erleichtern so die Manipulation ihrer Opfer. Seien Sie immer vorsichtig bei einem Online-Kontakt, auch wenn Sie glauben, ihn oder sie zu kennen.
Was sollten Sie tun, wenn Sie eine verdächtige Nachricht im Google Chat erhalten?
Behalten Sie es nicht für sich! Melden Sie verdächtige und unangemessene Nachrichten sowie jeglichen Missbrauch oder Spam immer an Google, um möglichen Schaden zu begrenzen und andere zu schützen. Sie können einzelne Benutzer, einen Raum oder eine ganze Unterhaltung blockieren und melden. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie jemanden in Google Workspace melden und blockieren können (hier gibt es auch ein praktisches Video).
Google bietet außerdem Warnmeldungen für verdächtige Nachrichten. Sie erhalten eine Warnung, wenn eine Nachricht, die Sie erhalten, andern ähnelt, die bereits zum Diebstahl persönlicher Daten verwendet wurden. Sie können bestätigen, dass es sich tatsächlich um etwas Verdächtiges handelt, indem Sie auf „Melden“ tippen. Dann passiert Folgendes: „Wenn Sie eine Nachricht an Google melden, wird der Text der Nachricht an Google weitergeleitet und von Google gespeichert. Wenn der Absender nicht zu Ihren Kontakten gehört, wird eine Kennung für den Absender freigegeben. Ihr Bericht ist nicht mit Ihnen oder mit identifizierenden Angaben wie Ihrem Namen oder Ihrer Telefonnummer verknüpft.“ (Google-Warnungen zu verdächtigen Nachrichten, Stand Januar 2025).
Die 10 besten Tipps zur Vermeidung von Google-Chat-Scams
Google Chat ist zwar ein neuerer Messaging-Dienst, aber es gibt keinen Grund für Betrüger, das Rad neu zu erfinden. Sie verwenden dieselbe bewährte Taktik auf mehreren Plattformen.
Das sollten Sie auch tun. Befolgen Sie immer diese Regeln, um online sicherer zu sein und sich vor Identitätsdiebstahl zu schützen.
- Klicken Sie niemals auf verdächtige Links oder Anhänge: Öffnen Sie nur Links von Personen, die Sie kennen und denen Sie vertrauen. Lernen Sie, bösartige Links zu erkennen, indem Sie auf diese Indizien achten: Links mit Tippfehlern, URLs, die mit Symbolen oder zufälligen Zeichen wie Bindestrichen gefüllt sind, und Domänennamen, die nur eine aus Zahlen bestehende IP-Adresse Betrüger können gefährliche URLs in legitim aussehende Links, Texte und Bilder einbetten. Der wichtigste Tipp: Sie können versteckte Elemente sehen, wenn Sie mit der Maus über diese Links fahren.
- Geben Sie keine persönlichen Informationen weiter: Egal, ob es sich um eine neue Liebe oder Ihren angeblich lang verschollenen Cousin handelt: Geben Sie niemals persönliche Daten an jemanden weiter, den Sie online kennen gelernt haben.
- Seien Sie vorsichtig mit scheinbar harmlosen Details: Betrüger können Details wie Ihr Geburtsdatum oder den Namen Ihres ersten Haustiers verwenden, um Ihre Passwörter zu erraten.
- Überprüfen Sie immer die Identität des Absenders: Ganz gleich, ob ein Fremder darauf beharrt, dass Sie sich kennen, oder ob jemand behauptet, eine Organisation zu vertreten: Stellen Sie immer Fragen zu seiner Identität und stellen Sie Nachforschungen an. Wenn es sich um eine mutmaßliche Geschäftschance handelt, prüfen Sie die E-Mail-Adresse und googeln Sie das Unternehmen, um zu sehen, ob das E-Mail-Muster passt.
- Werden Sie misstrauisch, wenn Sie unter Druck gesetzt werden: Wenn ein Absender Sie zu sofortigem Handeln auffordert, tun Sie es nicht! Sei es eine dringende Zahlung oder ein plötzliches „Problem“ mit Ihrem Konto – handeln Sie nie, ohne sich vorher näher zu informieren.
- Ignorieren Sie Angebote, die zu gut sind, um wahr zu sein: Aller Wahrscheinlichkeit nach haben Sie nicht das Millionenhaus gewonnen oder den Jackpot geknackt. Und niemand schenkt Ihnen ein kostenloses iPad, nur weil Sie an einer Umfrage teilnehmen. Klicken Sie nicht auf die angegebenen Links – die Betrüger versuchen höchstwahrscheinlich, Ihre Daten zu stehlen oder Malware in Ihr System einzuschleusen.
- Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Fügen Sie eine zusätzliche Ebene der Online-Sicherheit hinzu, indem Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, die eine weitere Authentifizierungsart als nur einen Benutzernamen und ein Passwort erfordert. Wenn Hacker Ihr Passwort stehlen, benötigen sie dann außerdem Ihr Telefon, um Zugang zu Ihrem Online-Konto zu erhalten.
- Geben Sie Passwörter niemals weiter: Kein seriöses Unternehmen wird jemals danach fragen. Überprüfen Sie stets die Authentizität einer Website, bevor Sie Ihre Anmeldedaten eingeben. Der wichtigste Tipp: Erstellen Sie immer sichere, einzigartige Passwörter und speichern Sie sie in einem Passwort-Manager, z. B. in Avira Password Manager. Er steht als Einzel-Download zur Verfügung, aber was noch besser ist: Er ist in Avira Free Security
- Passen Sie Ihre Datenschutz-Einstellungen an: So können Sie bestimmen, wer Ihre Profilinformationen sehen kann. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Einstellungen, um sicherzustellen, dass sie immer noch das gewünschte Maß an Datenschutz bieten. Hier erfahren Sie mehr über die Grundlagen des Datenschutzes in Google Chat.
- Senden Sie niemals Geld an ungeprüfte Empfänger (und verwenden Sie keine ungesicherten Kanäle): Nicht verfolgbare und unzuverlässige Zahlungssysteme können es Betrügern erleichtern, Ihr Geld zu stehlen. Zudem sind Sie nicht geschützt, wenn die Überweisung schief geht. Außerdem können ohne Verschlüsselung sensible Finanzdaten (wie Kontonummern) preisgegeben werden.
Sind Sie Opfer eines Google-Chat-Betrugs geworden? Das können Sie tun (und zwar möglichst schnell)!
Ist es zu spät, und Sie glauben, dass Sie bereits Opfer eines Google-Chat-Betrugs geworden sind? Ergreifen Sie diese Schritte sofort.
- Scannen Sie Ihr Gerät auf Malware: Wenn Sie auf einen Link geklickt oder einen verdächtigen Anhang geöffnet haben, führen Sie mit Ihrem Antivirus-Programm einen Scan durch, um Malware zu identifizieren und zu entfernen.
- Benachrichtigen Sie Google:Das Ignorieren des Chats mag Ihre Sicherheit erhöhen, aber es wird weder den Absender blockieren noch andere vor dem Betrüger schützen. Melden Sie daher jede verdächtige Nachricht.
- Sichern Sie Ihre Konten: Wenn Sie glauben, dass Sie Ihre Anmeldeinformationen weitergegeben haben, aktualisieren Sie Ihre Passwörter mit sichereren Optionen. Dabei empfiehlt es sich, mit Ihren Google-Konten zu beginnen und dann mit Social-Media-Konten und Online-Banking-Zugangsdaten fortzufahren. Wenn Sie nicht auf Datenpannen reagieren, kann dies weitreichende Folgen haben.
- Erstatten Sie Anzeige bei den zuständigen Behörden: Im Vereinigten Königreich können Sie sich an Action Fraud unter der Nummer 0300 123 2040 wenden oder online über die Action Fraud-Website Meldung erstatten. Wenn Sie sich in den USA befinden, melden Sie den Betrug bei der Federal Trade Commission.
- Überwachen Sie Ihre Konten: Überprüfen Sie Ihre Online-Konten, Bankkonten und Kreditkartenabrechnungen in den nächsten Monaten auf verdächtige Aktivitäten.
Bauen Sie Ihre Online-Festung mit mehreren Verteidigungsschichten
Lassen Sie nicht zu, dass ein einziger falscher Klick Ihre Daten und Ihre Online-Identität gefährdet. Eine Lösung, die robuste, mehrschichtige Online-Sicherheit bietet, kann Sie vor Hackern und Online-Bedrohungen schützen. Avira Free Security kombiniert starken Virenschutz, einen Passwort-Manager, einen Software-Updater, ein VPN und vieles mehr. Schützen Sie all Ihre Geräte mit Free Security für Windows, der Sicherheitslösung für Mac, der Sicherheits-App für iOS-Geräte oder der Antivirus-App für Android-Smartphones und -Tablets. Mit Avira wird kein Gerät im Regen stehen gelassen.
Wie viele andere Online-Plattformen hilft uns Google Chat, in Kontakt zu bleiben und produktiver zu werden. Aber keine Schutzmaßnahmen sind unfehlbar. Vermeiden von riskantem Online-Verhalten (z. B. Gespräche mit Fremden – Ihre Mutter hatte Recht!) und Einsatz von vertrauenswürdigen Online-Sicherheitstools
Google ist eine Marke von Google LLC.
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