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Fünf Tipps für ein sicheres kostenloses WiFi

Der Sommer langsam in Fahrt, die Temperaturen steigen genauso wie die Impfquote und glücklicherweise Fallen in ganz Deutschland auch die Inzidenzen und somit auch die verschiedenen Einschränkungen und Maßnahmen. Ganz klar, dass es die Menschen nach draußen zieht – in die Sonne, in den Biergarten, in Cafés, in Restaurants.

Kostenloses WiFi im Biertgarten? Cool - aber es lauern Gefahren

Vielleicht denken auch einige der Angestellten, die noch im Home Office feststecken darüber nach, draußen zu arbeiten. Schließlich bieten mittlerweile ja die meisten Lokalitäten kostenloses Wifi an. Doch es ist Vorsicht geboten, vor allem wenn Sie mit einem Arbeitsgerät, das wahrscheinlich sensible Informationen enthält, unterwegs sind.

Ist kostenlose WiFi gefährlich?

An und für sich sind kostenlose offene WiFi-Spots natürlich nicht gefährlich. Genau wie zu Hause wird hier nur ein Zugang zum Internet zur Verfügung gestellt. Was anders ist: Meistens ist dieser nicht passwortgeschützt und komplett unverschlüsselt. Das wiederum ist für Hacker geradezu eine Einladung mitzumischen und private Infos – wie zum Beispiel Bankdaten, Passwörter und ähnliches –  auszuspionieren. Das geht für Onlinebösewichte relativ einfach: Im Internet gibt es genug Tools, die solche Aktivitäten zu einem Kinderspiel machen. Sind die Daten erst einmal gestohlen, können Hacker sie für alles Mögliche nutzen – und keine, wirklich keine dieser Optionen ist für Sie in irgendeiner Art und Weise positiv.

Doch es geht noch perfider. Onlinekriminelle richten einfach einen eigenen Hotspot ein, der Ihnen vorgaukelt, dass es sich um einen kostenlosen seriösen WiFi-Zugang eines Restaurants, Cafés oder Biergartens handelt. Dieser trägt meist einen Namen, der dem des eigentlichen Hotspots sehr ähnlich ist. Nutzt man einen solchen Zugang, kann der Hacker im Prinzip den ganzen Datenverkehr auslesen und mitschneiden, schließlich ist man über sein Gerät mit dem Internet verbunden und alles läuft über seinen Router.

Was können Sie tun um sich zu schützen?

Eines der größten Probleme ist, dass es oftmals einfach schwer ersichtlich ist, ob ein Hotspot sicher oder unsicher, echt oder unecht ist. Selbst Wifi-Bezeichnungen die seriös klingen, können eine Falle sein. Wieso sollte ein Gauner seinen Hotspot auch „Achtung, Gefahr“ und nicht „Starbucks-Köln“ oder „LöwenbräuKeller“ nennen.

Doch während Sie gerade bei öffentlichen WiFi-Hotspots immer vorsichtig sein sollten, heißt das nicht, dass Sie panisch werden und sie komplett meiden müssen. Ein aktuelles Betriebssystem und Browser sowie ein Virenscanner und Firewall sorgen im Allgemeinen schon dafür, dass Sie eine gute Grundsicherung haben.

Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, der sollte sich zusätzlich dazu auch noch für einen VPN entscheiden. VPN ist die Abkürzung für „virtuelles privates Netzwerk“, das mit einigen zusätzlichen Privatsphäre- und Verschlüsselungs-Funktionen auf ein öffentliches Netzwerk – das Internet – zugreift. So können Sie sich sicher, privat und anonym mit Webseiten und anderen Nutzern verbinden. Das beste: Ein VPN muss nicht einmal etwas kosten. So bietet Avira zum Beispiel den kostenlosen Avira Phantom VPN.

Die 5 besten Sicherheitstipps für öffentliche WiFi-Hotspots

  1. Misstrauisch sein: Haben Sie Ihr Smartphone, Tablet oder Notebook mit einem öffentlichen WLAN verbunden, müssen Sie damit rechnen, dass der Datenverkehr von Dritten mitgeschnitten wird. Vermeiden Sie deswegen das eintippen von privaten Informationen, wenn Sie keine speziellen Sicherheitsvorkehrungen wie zum Beispiel den Aufbau eines VPN-Tunnels getroffen haben.
  2. Automatische WLAN-Verbindung abschalten: Einen eigenen Hotspot zu errichten ist nicht schwer und für Hacker gar ein Kinderspiel. Achten Sie deswegen darauf, dass Sie die Einstellung, dass sich ihr Smartphones automatisch mit offenen WiFi-Hotspots verbindet, ausgestellt ist.
  3. Besser nachfragen: Tauchen in der WLAN-Liste mehrere Namen auf, die zur Location passen, in der Sie sich gerade aufhalten? Sind Sie sich unsicher, ob es überhaupt einen kostenlosen Hotspot geben sollte? Dann fragen Sie am besten einen Angestellten bei einem Angestellten nach. Denn: Hacker spannen als Falle gerne Hotspots auf, die durch ihren Namen Opfer anlocken sollen.
  4. Achten Sie auf Ihre Umgebung: Nicht nur über Hotspots spionieren Kriminelle gerne Daten aus. Sind Sie nicht vorsichtig, lassen sich zum Beispiel Ihre Anmeldedaten bei der Eingabe auch aus unmittelbarer Nähe mitlesen. Stellen Sie also sicher, dass Ihnen dabei keiner über die Schulter gukct.
  5. Nutzen Sie einen VPN: Ein VPN sichert Ihren Datenverkehr und anonymisiert Ihre Ausflüge ins Internet – so sperren Sie Hacker aus und surfen sicher.
PR & Social Media Manager @ Avira |Gamer. Geek. Tech addict.