Frage der Woche: Sind Foto-Terminals zum Drucken meiner Bilder gefährlich?

Frage: „Nach dem Urlaub drucke ich meine schönsten Schnappschüsse gerne auf echtem Fotopapier aus, vorzugsweise in der Drogerie in meinem Ort. Nun hat mich ein Bekannter gewarnt, dass diese Foto-Terminals gefährlich seien? Ist da etwas dran?“

Antwort: Das kommt auf das Foto-Terminal an. Dazu müssen Sie wissen: Bei den meisten Geldautomaten handelt es sich um nichts Anderes als einen Computer mit angeschlossenem Fotodrucker. Und genau wie jeder andere Computer gibt‘s Schwachstellen. Vor allem wenn veraltete Betriebssysteme zum Einsatz kommen. Genau das ist bei vielen dieser Fotoautomaten der Fall. Um Kosten zu sparen, werkelt auf einigen dieser Geräte noch das hoffnungslos veraltete Windows XP. Also die Windows-Version, die Microsoft seit Jahren weder weiterentwickelt noch Sicherheitsupdates veröffentlicht. Ist das Gerät nicht auf dem neusten Stand und läuft noch mit dem veralteten Betriebssystem und ohne Virenscanner drohen in der Tat Gefahren. Kriminelle könnten das Gerät infizieren und auf diese Weise Schädlinge auf USB-Sticks und Speicherkarten von Kunden schleusen. Folgende drei Tipps reduzieren das Risiko einer Infektion Ihrer Speichermedien oder erkennen diese, bevor dadurch Schaden entstehen kann.

Tipp 1: Schreibschutz einschalten

Wenn Sie eine SD-Speicherkarte zum Transport und Einlesen Ihrer Fotos nutzen, aktivieren Sie per Schieberegler den Schreibschutz (in der Regel nach unten schieben). Auch einige USB-Sticks verfügen über so eine Funktion. Ist der Schreibschutz aktiviert, können keine Schädlinge aufs Speichermedium gelangen.

Bewegen Sie bei SD-Karten den Schieberegler nach unten, um den Schreibschutz zu aktivier

Tipp 2: Fotos brennen

Haben Sie kein Speichermedium mit Schreibschutzfunktion? Um auf Nummer Sicher zu gehen brennen Sie dann am besten die Fotos auf eine CD oder DVD. Diese lassen sich vom Foto-Terminal ebenfalls nicht mit Viren beschreiben.

Tipp 3: Speichermedien umgehend untersuchen

Ist auch das nicht möglich, untersuchen Sie das Speichermedium bei der Rückkehr nach Hause mithilfe Ihres Computers auf Schädlinge.

Dazu docken Sie USB-Stick oder Speicherkarte am PC an und öffnen den Windows-Explorer. Klicken Sie dann links mit der rechten Maustaste das entsprechende Laufwerk an und wählen im Aufklappmenü „Ausgewählte Dateien mit Avira überprüfen“. Einige Sekunden später erscheint dann das Ergebnis.

Sicher ist sicher: Das Untersuchen von Speichermedien dauert nur wenige Sekunden.

 

Im Idealfall meldet der Avira-Virenschutz dann „Kein Fund“.

 

Findet Avira einen Schädling, klicken Sie auf „Jetzt anwenden“, um ihn unschädlich zu machen.

Hinweis: Erkennt Ihr Avira-Virenscanner eine Gefahr, erscheint oft schon unmittelbar nach dem Einstecken des Speichermediums eine Warnmeldung (siehe Bild). Können Sie auf die auf die gespeicherten Daten verzichten, wählen Sie dann „Blockieren“ und klicken auf „OK“. Untersuchen Sie dann den Datenträger wie oben beschrieben auf Schädlinge.

Avira-Virenscanner erkennen in der Regel schon beim Andocken an den Computer, ob sich auf dem Datenträger ein Schädling versteckt.

Noch ein Tipp: Sie vermeiden das Risiko von Foto-Terminals und sparen Zeit und Wege, wenn Sie Ihre Fotos über das Internet bestellen. Wenn Sie Ihre Fotos zum Beispiel bei Aldi oder Rossmann bestellen, machen Sie vieles richtig. Abzugsqualität, Preis und Lieferzeit sind bei diesen Diensten hervorragend.