Firefox blockiert Datensammel-Erweiterungen

Online-Sicherheit ist ein wichtiges Thema, gerade wenn man viel shoppt und auch seine Bankgeschäfte übers Internet erledigt. Niemand will schließlich böse Überraschungen erleben: Phishing, Malware und Ransomware lauern den ungeschützten Nutzern gerne mal auf und legen das ein oder andere Gerät auch lahm.

Während ein Virenprogramm und ein VPN ein guter Start sind, greift manch einer auf den Extra-Schutz einer Browsererweiterung zurück – schließlich bieten sie oft auch weitere Vorteile wie das Blockieren von Werbung und Schutz vor Fake-Seiten beim Online-Shopping.

Browserschutz ja, aber zu welchem Preis?

Das ist der Moment, in dem man sich Erweiterungen wie zum Beispiel die von AVG oder Avast installiert. Beide sind kostenlos im Mozilla-Store verfügbar und auch sehr beliebt. Aber was, wenn solche Tools zwar vor Malware und Phishing schützen, gleichzeitig aber heimlich Daten abgreifen und weiterschicken? Genau das ist passiert – und zwar in so einem Maße, dass Firefox sich genötigt sah die Add-ons vorerst aus dem Store zu entfernen.

Das Thema ist übrigens nicht erst seit heute im Gespräch. Bereits im Oktober warnte AdBlock Plus-Erschaffer Wladimir Palant auf seinem Blog davor, dass von den Erweiterungen Avast Online Security, Avast SafePrice, AVG Online Security und AVG SafePrice weit mehr Daten gesammelt würden, als wirklich nötig sind um alle versprochenen Funktionen zu gewährleisten.

Anbieter gelobt Besserung

Gestern war es dann soweit und die Firefox-Erweiterungen verschwanden aus dem Mozilla-Store. Das bedeutet, dass Anwender, die speziell nach diesen vier Add-ons suchen, sie vorerst nicht finden werden. Wer sie bereits installiert hat kann sie allerdings auch weiter nutzen, denn auf der Blocklist sind sie noch nicht gelandet.

In einem Statement an Winfuture.de gab Avast übrigens an, dass bereits daran gearbeitet würde die entsprechenden Avast- und AVG-Erweiterungen an die Anforderungen von Firefox anzupassen – die aktualisierten Add-ons sollten deswegen in Kürze auch wieder im Mozilla-Store erhältlich sein.

So können Sie die Firefox-Erweiterungen entfernen

Wer nun dennoch ein mulmiges Gefühl hat und die Erweiterungen lieber deinstallieren möchte, kann dies in drei einfachen Schritten tun:

  1. Klicken Sie dazu in Ihrer Firefox-Navigationsleiste auf „Extras“ und wählen dann „Addons“ aus
  2. Klicken Sie auf der linken Seite „Erweiterungen“ an
  3. Wählen Sie die gewünschte Firefox-Erweiterung aus und klicken Sie auf „Entfernen“

Das wars auch schon – die Erweiterung ist deinstalliert.

Es gibt Alternativen

Zum Glück sind Sie nicht darauf angewiesen bei den Avast- und AVG-Erweiterungen zu bleiben. Es gibt jede Menge ähnliche Tools für den Firefox-Browser, die Ihren PC sauber halten, Sie beim Surfen schützen und Ihr Shoppingerlebnis dank URL- und Trackingblocker sicherer machen. Eine davon ist der Avira Browserschutz. Übrigens: Mit unserem Browserschutz können Sie sich absolut sicher sein, dass Ihre Privatsphäre ernst genommen wird, denn wir sammeln und verkaufen Ihre Daten nicht.

„Es ist unsere Pflicht, Internetnutzer nicht nur vor Malware sondern auch einem Verlust ihrer Privatsphäre zu schützen“, sagt Travis Witteveen, Chief Executive Officer von Avira. „Wenn nicht einmal Sicherheitsfirmen es schaffen, sich an diese einfache Regel zu halten, wie kann man es vom Rest der Welt erwarten? Ich frage mich zudem, wie viele Daten von Sicherheits- und Privatsphäre-Anbietern hier landen: jumpshot.com, similarweb.com, alexa.com.”

PR & Social Media Manager @ Avira |Gamer. Geek. Tech addict.