Fast developing uses for Artificial Intelligence you might not have thought of - Künstliche Intelligenz, Intelligence artificielle, Intelligenza artificiale

Künstliche Intelligenz: Neue mögliche Einsatzgebiete, an die ihr wahrscheinlich noch nicht gedacht habt

Künstliche Intelligenz (kurz: KI) und maschinelles Lernen sind Modebegriffe, wobei nur wenige Leute genau verstehen, was damit gemeint ist. Die KI wird mit Elon Musk in Verbindung gebracht, kommt in vielen Kinofilmen vor und wird in immer mehr privaten, kommerziellen und staatlichen Produkten integriert.

Was ist künstliche Intelligenz?

Wenn ein Computer hoch entwickelte Algorithmen verwendet, um menschliche Eigenschaften nachzuahmen, um Probleme zu lösen oder von Erfahrungen zu lernen, nennt man das „Künstliche Intelligenz“. Maschinelles Lernen ist integraler Bestandteil der KI. Der Computer analysiert dabei Unmengen von Daten und fällt dann eine Entscheidung, ohne für diese explizit programmiert worden zu sein.

Die persönlichen Assistentinnen Alexa und Cortana basieren auf künstlicher Intelligenz, wenn sie eure Bitten aufnehmen, vergleichen und anhand eurer Vorlieben eine Playlist mit Lieblingssongs zusammenstellen. Die beiden Mädchen für alles können sogar euren nächsten Urlaub planen, Tickets buchen und dabei euer festgelegtes Budget einhalten. Einige Experten befürchten jedoch, dass KI auch für den Krieg eingesetzt werden kann: Integriert in autonome Waffen könnte die KI dazu führen, dass ohne den Eingriff des Menschen auf den Abzug gedrückt wird. Zwischen Alltag und Bedrohung gibt es jedoch noch weitere Einsatzgebiete für die KI, die einen praktischen Nutzen für unser Leben haben.

Das Leben einfacher und besser machen

Es gibt viele Herausforderungen im Leben, die geplant werden müssen: Termine, Verabredungen, Finanzen. Auf dem Markt gibt es immer mehr Apps mit KI, mit denen ihr in diesen Bereichen die richtige Entscheidung treffen könnt. Diese Apps sehen sich eure Aufgaben- und Wunschlisten an und analysieren eure Entscheidungen und Aktionen. Dank der künstlichen Intelligenz können dann bevorstehende Ereignisse besser geplant werden. So werden beispielsweise eure finanziellen Ausgaben mit MyKAI geführt. Eure täglichen Aufgaben könnt ihr mit Lifetracker sowie eure Termine mit Trevor AI verwalten. Diese Liste enthält noch keine Optionen, die Facebook oder Google irgendwann anbieten könnten.

Freundschaften mit Robotern schließen

Sophia heißt der neueste Roboter von Hanson Robotics, der viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Sie sieht nicht nur Audrey Hepburn verblüffend ähnlich, ihre Gesichtszüge drücken auch verschiedene Emotionen aus. Wenn man mal von der Elektronik absieht, die aus ihrem Hinterkopf ragt, besitzt sie ein menschliches Aussehen und Verhalten. Hanson Robotics ist überzeugt, dass einem humanoiden Roboter, der wie ein Mensch aussieht und handelt, mehr Vertrauen entgegengebracht wird. Sophia bestätigte dies sogar in einer Konferenz: „Wenn du nett zu mir bist, werde ich auch nett zu dir sein.“ Sophia möchte mit euch befreundet sein.

Strände dank KI überwachen

Auf dem letzten WEB Summit nannte Brian Krzanich, CEO von Intel, ein weiteres spannendes Feld für die KI: eine Drohne wurde zur Überwachung eines Strandabschnitts eingesetzt. Australien besitzt unzählig viele Strände, die nicht alle von Rettungsschwimmern überwacht werden können. Daher werden seit kurzem Drohnen eingesetzt, die nach Vorkommnissen Ausschau halten und selbst aufblasende Rettungsgeräte abwerfen können. Mithilfe der KI, die in den Drohnen integriert ist, sollen die Überwachungsgeräte Situationen (wie Ertrinkende oder marodierende Haie) eigenständig einschätzen und korrekt darauf reagieren können. Die entsprechende Maßnahme wäre beispielsweise ein Rettungsring oder ein Hai-Abwehrprodukt.

Sehbehinderte zum Sehen verhelfen

Die neue App von Microsoft heißt „Seeing AI“ und ist ein Smartphone-basierter Erzähler, der überall eingesetzt werden kann. Die App kombiniert Smartphone, Kamera und Lautsprecher miteinander. Mit fortschrittlicher KI wird die Welt für Sehbehinderte größer. Der Nutzer kann die Option „Gesicht“ oder „Szene“ auswählen, die dann beschrieben wird. So werden bei der Option „Gesicht“ die physischen Merkmale einer Person und deren Emotion wie „glücklich“ oder „traurig“ beschrieben. „Seeing AI“ geht in den Bereichen Funktionalität und Mobilität also einen Schritt weiter als bisherige Screen-Reader-Programme auf dem PC.

Eindringlinge in das Smart Home abwehren

Die Anzahl von Malware und dazugehöriger Daten ist so weit in die Höhe geschossen, dass Analysten mit der Erkennung von Bedrohungen nicht mehr hinterherkommen. Avira ist ein Pionier in Sachen KI. Seit mehr als zehn Jahren setzt Avira für die Malware-Erkennung künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ein. Die Analyse erfolgt in der Cloud, damit Avira riesige Mengen an Bedrohungen – geschützt vor den neugierigen Augen von Cyberkriminellen – untersuchen kann und die Geräte der Nutzer nicht langsamer werden.

Mit dem Internet der Dinge und der zunehmenden Zahl an miteinander verbundenen Geräten setzt Avira die künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen dazu ein, das Smart Home zu schützen. SafeThings ist das neueste Avira Sicherheitsprodukt, das KI nutzt, um für jedes smarte Gerät im Haushalt sein normales Verhalten zu bestimmen sowie ein Muster für die Datennutzung zu erstellen. So kann Avira Anomalien feststellen, die darauf hindeuten, dass das Gerät kompromittiert, gehackt oder für ein Botnetz gekapert wurde. Die künstliche Intelligenz funktioniert in SafeThings ganz automatisch. Der Endnutzer erhält mehr Sicherheit ohne zusätzlichen Aufwand.

Der Nutzen der KI

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind komplexe Technologien, die sich rasant weiterentwickeln. Ihre Einsatzgebiete variieren dabei nach Unternehmen und Funktion enorm. Für die Strandpatrouillen von Intel muss die KI beispielsweise vollständig in das Gerät integriert werden. Einige Unternehmen nutzen die KI hingegen für Chatbots und zur Analyse von Aktivitäten in einer App. Andere, wie Microsoft mit „Seeing AI“ oder Avira mit Avira SafeThings, nutzen die künstliche Intelligenz remote und isolieren sie in der Cloud. Die Diskussion über den Nutzen und den Missbrauch der KI wird aber bleiben. Der Missbrauch der KI als Waffe liegt noch in ferner Zukunft, aber der praktische Nutzen der künstlichen Intelligenz ist heute schon zu spüren. In Bezug auf die künstliche Intelligenz wird sich noch einiges tun. Bleibt daher an diesem Thema dran!

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Avira ist mit rund 100 Millionen Kunden und 500 Mitarbeitern ein weltweit führender Anbieter selbst entwickelter Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Einsatz. Das Unternehmen gehört mit mehr als 25-jähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich.