Diese Daten sammeln die Tech-Riesen über Sie

Auch wenn Apple seinen Privacy-Richtlinien gerade ein neues Gewand verpasst hat: Datenschutz-Richtlinien zählen immer noch zu den Text-Wüsten, die vom User in der Regel einfach abgenickt werden.

Dabei geben sie Aufschluss darüber, welche Daten der Dienst sammelt und wie er sie verwendet. Und das sind gemeinhin mehr als man eigentlich annehmen würde. Security Baron hat jetzt die Privacy-Regeln von Google, Facebook, Apple, Twitter, Amazon und Microsoft unter die Lupe genommen.

Dabei haben sie über 40 Daten-Kategorien ausgemacht, die die Dienste sammeln. Das reicht vom Namen und Geburtstag, bis hin zum Aufenthaltsort, dem Beziehungsstatus oder den von Usern angeschauten Videos. Sogar die Ausbildung und den Arbeitsort kennen einige Dienste.

Facebook ist besonders neugierig

Besonders neugierig verhält sich dabei Facebook, was einen nicht sonderlich verwundert. Allerdings stellt sich auch Microsoft als fleissiger Datensammler heraus. Zu Windows gesellen sich hier auch noch Bing und die Xbox.

Apple, Twitter und Amazon geben sich im Vergleich zwar rücksichtsvoller was ihre Sammelwut angeht. Das liegt auch daran, dass Google, Facebook & Co. die Latte sehr hoch legen. Die folgende Grafik bietet eine Übersicht, die alle Datenkategorien abdeckt.

Ein Wort zur Aktualität: Teilweise sind die Punkte nicht top-aktuell, so wird etwa auch noch die mittlerweile eingestellte Social-Media-Plattform Google Plus aufgeführt. Insgesamt stimmen die gelisteten Optionen aber mit dem aktuellen Stand überein.

Bild: securitybaron.com