Die besten 5 Tipps gegen Cyberattacken

Am Computer kann Ihnen zwar keiner körperliche Gewalt antun oder das Portmonee klauen, Geld und Daten sind aber trotzdem in Gefahr. Sie können das Risiko von Cyber-Angriffen mit folgenden Tipps allerdings deutlich senken.

Tipp 1: Machen Sie eine Programm-Diät

Installieren Sie nur unbedingt notwendige Programme. Denn ausgerechnet von den beliebtesten PC-Anwendungen geht eine große Gefahr aus: Viele dieser Programme sind veraltet und enthalten damit Dutzende von Sicherheitslücken. Diese Schwachstellen werden immer wieder von Kriminellen missbraucht. Denken Sie auch daran, dass Windows umso langsamer wird, je mehr Programme Sie installieren.

Tipp: Je weniger Programme Sie installieren, umso geringer ist die Gefahr, sich einen Schädling einzufangen. Lassen Sie zudem den Avira Software Updater täglich Ihre Anwendungen überprüfen. Das kostet Sie keinen Cent, denn das wichtige Sicherheits-Tool bekommen Sie kostenlos.

Tipp 2: Sichern Sie den Windows-Zugang

Bei vielen Computern ist das Windows-Kennwort deaktiviert, denn die Besitzer fühlen sich zu Hause sicher und nicht bedroht. Es kann sich also niemand daran zu schaffen machen. Ein fataler Irrtum: Ein ungeschützter PC lässt sich übers Internet hacken. Auch Einbrecher, die das Gerät stehlen, hätten unmittelbaren Zugang zu Ihren Daten.

Tipp: Egal ob lokal oder Microsoft-Konto – richten Sie ein sicheres Windows-Kennwort ein. Schützen Sie auch alle Programme, die mit Ihren Finanzen zu tun haben mit Passwörtern, also zum Beispiel das Online-Banking- oder Steuer-Programm. Die Passwörter sollten aus mindestens aus 8 Zeichen bestehen, besser 12 und mehr. Um Passwortknackern das Leben schwer zu machen, sollten Sie keine „normalen“ Wörter verwenden. Wählen Sie stattdessen eine möglichst unberechenbare, zufällige Folge aus Zeichen und Sonderzeichen. Leicht zu merkende und trotzdem sichere Passwörter kreieren Sie durch Merksätze: Für Windows 10 etwa „Mein neues Windows 10 schütze ich seit März 2020 perfekt“. Das ergibt: „MnW10sisM2020p“. So ändern Sie Ihr Kennwort unter Windows 10:

Tippen Sie ins Suchfeld unten rechts „Anmelde“ ein, und wählen Sie in der Trefferliste „Anmeldeoptionen“ (Systemeinstellungen). Im neuen Fenster klicken Sie dann unterhalb von „Kennwort“ auf „Ändern“ und folgen den Anweisungen. Hinweis: Achten Sie beim einzugebenden Kennworthinweis darauf, dass er wirklich nur Ihnen und nicht auch Fremden hilft.

Tipp 3: Schützen Sie mobile Geräte genauso gut vor Schadprogrammen wie Ihren Computer

Virenschutz spielt auf dem Smartphone noch nicht so eine große Rolle wie bei PCs. Dabei gibt es für Android-Smartphone mittlerweile weit mehr Schadprogramme als für Windows. Experten schätzen, dass jedes Jahr über drei Millionen neuer Schädlinge auftauchen.  Ohne Antiviren-Programm besteht nicht nur die Gefahr, dass Ihr Smartphone verseucht wird, sondern darüber auch Ihr PC. Schließlich ist der PC übers Netzwerk indirekt mit dem Computer verbunden und vielleicht schließen es sogar zur Datenübertragung direkt an.

Tipp: Schützen Sie auch Ihr Smartphone mit Android-Betriebssystem durch ein Antiviren-Programm wie Free Antivirus für Android.

Tipp 4: Geben Sie im Internet keine persönlichen Informationen preis

Viele Anwender veröffentlichen im Web persönliche Informationen Daten wie Anschrift, Mail-Adresse, Telefonnummer oder selbst Informationen zu Krankheiten und Beziehungsstatus. Verbrecher verwenden diese Infos für diverse Betrügereien, beispielsweise den sogenannten Enkeltrick. Bei diesem geben sich Betrüger als Verwandte aus und bitten um Geld. Obendrein durchstöbern Crawler-Programme das Netz nach E-Mail-Adressen, um diese dann mit Werbe- und Betrugs Mails zu bombardieren. Nicht zuletzt nutzen Datensammler die Informationen zum Anlegen von persönlichen Datenprofilen.

Tipp: Geben Sie tunlichst keine bis wenig private Informationen im Internet preis. Ihre Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sollten Sie niemals in einem Forum oder in sozialen Medien wie Facebook veröffentlichen.

Tipp 5: Betrachten Sie sich als potenzielles Ziel

Viele Nutzer denken „Ich bin doch kein interessantes Ziel für Kriminelle“. Doch Cybergangster entscheiden nicht nach Wichtigkeit oder der Höhe des Bankkontos, sondern suchen gezielt nach Opfern, deren PCs Sicherheitslücken aufweisen. Halten Sie einen Angriff für ausgeschlossen, unterlassen Sie wichtige Schutzmaßnahmen und werden unvorbereitet getroffen. Ist Ihr Computer schlecht gesichert, finden gewiefte Angreifer innerhalb weniger Minuten eine Sicherheitslücke.

Tipp: Sie mögen zwar Recht haben, dass sich Kriminelle nicht für Sie persönlich interessieren, aber sie interessieren sich definitiv für Ihre Daten und Ihr Geld. Schützen Sie Ihren Computer und andere Geräte rundum. Produkte wie Avira Prime unterstützen Sie dabei.