Datenlecks, sie sind überall! Genau wie Ihre Nutzerdaten

Zwei der führenden österreichischen Elektrohändler wurden offenbar gehackt – und Ihre Daten sind in Gefahr.

Die Elektrohändler E-Tec und DiTech, in Österreich bekannt für ihre großen Onlineshops für EDV-Produkte, haben unlängst eine Mail an ihre Kunden verschickt aus der hervorgeht, dass es womöglich ein Datenleck gab. Unter den gestohlenen Informationen befinden sich sowohl Namen, als auch Adressen, Telefonnummern, Email-Adressen und natürlich Passwörter.

Es kann jeden treffen

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, ist es nicht das einzige Datenleck diese Woche. Timehop, eine App für Smartphones, die einem anzeigt was man vor einem Jahr auf Social Media mit seinen Freunden geteilt  hat, wurde auch  gehackt: hier wurden 21 Millionen Nutzerdaten gestohlen  – mit dabei natürlich wieder Namen,  Adressen, Telefonnummern, Email-Adressen und Passwörter.

Aber halt – das war immer noch nicht alles. Vor etwa einer Woche traf es Adidas und MyHeritage. Die Beispiele zeigen es eindrucksvoll: ein Datenleck kann jeder Firma passieren, egal ob es ein vergleichsweise kleiner Onlineshop in Österreich ist, ein riesige Schuhmarke oder eine Smartphone-App, die die besten Momente der Vergangenheit noch einmal zum Vorschein bringen soll. Und selbst wenn Ihre Daten diesmal nicht dabei waren, das nächste Leck kommt bestimmt.

Nutzen Sie einen Passwortmanager, bevor es zu spät ist

E-Tec und DiTech haben in ihrer Mail einige wirkungsvolle Tipps zum Thema Passwortsicherheit an die betroffenen  Kunden weitergegeben:

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Passwörter so sicher wie möglich sind
  • Verwenden Sie eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen
  • Verwenden Sie Passwörter nicht auf mehr als einer Website
  • Ändern Sie Ihre Passwörter in regelmäßigen Abständen

Während all das natürlich absolut richtig und wichtig ist, ist es ganz schön schwer den letzten Punkt zu beherzigen wenn man Accounts auf gefühlt einer Milliarde Webseiten hat. Wie soll man sich auch an alle erinnern können? Indem man Sie sich aufschreibt? Verrückte Eselsbrücken erstellt, die man sich wahrscheinlich genauso wenig merken kann wie das Passwort? Klar, das alles geht. Aber es nicht gerade einfach und kostet Zeit und Anstrengung.

Es gibt aber eine Lösung,  die man gar nicht oft genug hervorheben kann: Nutzen Sie einen Passwortmanager, wie zum Beispiel den von Avira. Er generiert nicht nur komplexe Passwörter für alle Webseiten auf denen Sie Accounts haben, sondern verwahrt diese auch sicher.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

PR & Social Media Manager @ Avira |Gamer. Geek. Tech addict.