Datenleck bei Cathay Pacific: 9,4 Millionen Passagierdaten gefährdet

Wer nicht oft und viel fliegt hat wahrscheinlich eher noch nicht von der Fluggesellschaft Cathay Pacific Airlines gehört. Sie gehört allerdings mittlerweile zu einer der größten und führenden Fluggesellschaften weltweit – und sie hatte vor kurzem ein riesiges Datenleck zu verzeichnen.

Was ist passiert?

Cathay Pacific Airlines hat gemeldet, dass jemand in die Kundendatenbank der Fluggesellschaft eingebrochen ist und dadurch bis zu 9,4 Millionen Passagierdaten gefährdet sind. Das Leck wurde bereits im März entdeckt, im Mai wurde dann der Zugriff auf die persönlichen Daten bestätigt.

Laut der Stellungsname der Fluggesellschaft wurde auf folgende Daten zugegriffen: Passagiername, Nationalität, Geburtsdatum, Telefonnummer, Emailadresse, Adresse, Passnummer, Ausweisnummer, Frequent Flyer Programm-Nummer, Anmerkungen des Kundendienst zur Person und die Flughistorie samt zugehörigen Informationen. Außerdem wurden auch die Nummern von 403 abgelaufenen Kreditkarten sowie von 27 Kreditkarten ohne Kartenprüfnummer CVV abgegriffen.

Was kann man tun?

Cathay Pacific Airlines erklärte, dass auf kein Reise- oder Treueprofil vollständig zugegriffen wurde und keine Passwörter kompromittiert wurden. Weiter teilte die Fluggesellschaft mit, dass es auch keine Hinweise darauf gibt, dass die Daten missbraucht wurden – wie sehr man sich auf diese Aussage allerdings verlassen kann, sei dahingestellt.

Egal ob Ihre Daten von dem Leck betroffen sind oder nicht – es ist nicht das erste und wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal, dass dieses Jahr Daten von großen Firmen gestohlen werden. Jedes Datenleck bringt für die betroffenen Accountbesitzer Risiken mit sich, egal wie viele oder wenige Informationen gestohlen wurden.

Zum Glück können Sie die Gefahr solcher Lecks auf einfache Art und Weise zumindest teilweise eindämmen, zum Beispiel mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Ihren Passwörtern. Diese sollten so sicher wie möglich gestaltet werden:

  • Verwenden Sie eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen
  • Verwenden Sie Passwörter nicht auf mehr als einer Website
  • Ändern Sie Ihre Passwörter in regelmäßigen Abständen

Während all das natürlich absolut richtig und wichtig ist, ist es ganz schön schwer den letzten Punkt zu beherzigen wenn man Accounts auf gefühlt einer Milliarde Webseiten hat. Wie soll man sich auch an alle erinnern können? Indem man Sie sich aufschreibt? Verrückte Eselsbrücken erstellt, die man sich wahrscheinlich genauso wenig merken kann wie das Passwort? Klar, das alles geht. Aber es nicht gerade einfach und kostet Zeit und Anstrengung.

Es gibt aber eine Lösung,  die man gar nicht oft genug hervorheben kann: Nutzen Sie einen Passwortmanager, wie zum Beispiel den von Avira. Er generiert nicht nur komplexe Passwörter für alle Webseiten auf denen Sie Accounts haben, sondern verwahrt diese auch sicher.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

PR & Social Media Manager @ Avira |Gamer. Geek. Tech addict.