Check 7: Können Kriminelle Ihren Router fernsteuern?

Eigentlich eine praktische Sache: Moderne Router lassen sich übers Internet steuern, zum Beispiel per Smartphone. Doch wenn Sie die Funktion nicht nutzen, sollten Sie sie besser abschalten – sonst haben Hacker womöglich leichtes Spiel.

Mal kurz von unterwegs überprüfen, wer angerufen oder ob sich die Tochter ins WLAN eingewählt hat: Klingt praktisch, macht aber kaum jemand. Trotzdem sind in vielen Routern solche Fernsteuerungsfunktionen aktiv. Angreifer nutzen Lücken in den Funktionen bereits für mächtige Angriffe. Kontrollieren Sie daher die Sicherheit des Internetkennworts oder schalten Sie den Internetzugriff komplett aus.

So prüfen Sie die Fernsteuerungsfunktion

1. Melden Sie sich im Browser bei Ihrem Router an, im Falle der FritzBox also über die Adresse http://fritz.box. Es folgen Klicks auf „Internet“ und „MyFRITZ!-Konto.

2. Überprüfen Sie, ob die Fernsteuerungsfunktion bei Ihrem Router aktiviert ist. Im Fall der FritzBox darf demnach der Punkt „MyFRITZ! für diese FRITZ!Box aktiv“ NICHT markiert sein, sofern Sie die Funktion nicht unbedingt benötigen. Entfernen Sie also gegebenenfalls den Haken per Klick und bestätigen mit „Übernehmen“.

3. Benötigen Sie einige der Funktionen unbedingt, wie den externen Zugriff auf den Anrufbeantworter, sollten Sie zumindest Ihr MyFRITZ!-Konto durch ein besonders sicheres Kennwort schützen, das mindestens 16 Zeichen inklusive Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthält. Um es zu ändern, klicken Sie im gleichen Menü auf „myfritz.net“, klicken auf „Kennwort vergeben oder ändern“ und folgenden Anweisungen.