Check 6: Können Hacker per WPS auf Ihr Netzwerk zugreifen?

WPS ist vor allem praktisch – aber auch ein Sicherheitsrisiko. Denn der Dienst erweist sich als potenzielles Einfallstor für Hacker.

Die meisten modernen Router verfügen über eine WPS-Taste. Das hat den Vorteil, dass sich darüber ausgesprochen einfach neue Geräte mit dem WLAN verbinden lassen, ganz ohne Eintippen von Passwörtern oder ähnlichem. Stattdessen reicht es, innerhalb von ein paar Minuten an beiden Geräten die WPS-Taste zu betätigen. Kein Vorteil ohne Nachteil: Hackern können den WPS-Code mit speziellen Tools in wenigen Minuten knacken. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher die WPS-Funktion bei Nichtgebrauch besser abschalten.

So geht’s: WPS in der FritzBox deaktivieren

Wichtig: Haben Sie den Namen Ihres WLAN-Funknetzes versteckt (siehe Check 2), ist WPS bereits abgeschaltet

  1. Melden Sie sich im Browser bei Ihrem Router an, im Falle der FritzBox also über die Adresse http://fritz.box.
  2. Klicken Sie im FritzBox-Menü auf „WLAN“, „Sicherheit“ und dann auf den Reiter „WPS-Schnellverbindung“. Klicken Sie hier auf „WPS aktiv“, so dass die Markierung verschwindet. Klicken Sie dann auf „Übernehmen“. Das ist die sicherste Methode.

Tipp: Mit der „Push-Button-Methode (WPS-PBC, Push Button Confguration)“, ist die FritzBox ebenfalls gut geschützt. Dadurch können Hacker zumindest die WPS-Zugangscodes nicht mehr zum Einbruch in Ihr Funknetz verwenden. Trotzdem steht Ihnen die WPS-Taste weiterhin zum einfachen Verbinden von Netzwerk-Geräten zur Verfügung. Bedenken Sie aber, dass in diesem Fall Besucher oder Einbrecher über die WPS-Taste Zugang zu Ihrem Netzwerk verschaffen können.