Buche-einen-Hacker: So einfach kann man Ihr Konto hacken

Das entspricht leider nur teilweise der Wahrheit. Business Insider hat eine interessante Liste veröffentlicht, die Ihnen verrät, was es kostet, verschiedene Konten zu hacken. Laut der Seite ist das Hacken einer generischen Webseite für 2000$ im Vergleich zu anderen angebotenen Optionen ziemlich teuer: Der Zugang zu einem Facebook-Account ist mit 350$ viel günstiger und der Zugriff auf Gmail kostet sogar nur 90$. Ein bekannter Hacker bietet sogar an, Bewertungen auf Yelp aufzuhübschen!

Schauen wir der Wahrheit ins Gesicht: wenn Sie die richtigen Suchbegriffe kennen, können Sie fast alles finden. „Es ist weithin bekannt, dass das ‚Dark Web‘ Schwarzmärkte für Dinge wie Drogen und Schusswaffen anbietet, und es gibt genauso Orte, an denen Hacker ihre Fähigkeiten gegen eine Gebühr anbieten. Dieses ‚Buche-einen-Hacker‘ bieten eine umfassende Palette von Dienstleistungen, von denen viele eher nicht legal sind“, schreibt Business Insider, und eine der Webseiten, auf denen solche Dienste angeboten werden, liest sich wie folgt: „Einen Hacker zu mieten, sollte kein schwieriger Prozess sein. Wir glauben daran, dass es ein sorgloses und schmerzfreies Erlebnis sein sollte, einen professionellen und vertrauenswürdigen Hacker zu finden, den man buchen kann.“

Kann Hacken also etwas für den Massenmarkt sein? Natürlich – Buche-einen-Hacker könnte dann nützlich werden, wenn Sie sich Zugang zu Ihren eigenen Konten verschaffen müssen; aber wie oft geschieht das wirklich? Die obige Webseite lässt in ihren Nutzungsbedingungen verlauten, dass Sie „zustimmen, verantwortungsbewusst zu handeln und ein gutes Urteilsvermögen an den Tag legen. Zum Beispiel stimmen Sie uneingeschränkt zu, das Folgende zu unterlassen: gegen geltendes Gesetz oder Verordnungen zu verstoßen, alle Rechter Dritter zu verletzen, einschließlich, ohne Einschränkung, geistiges Eigentum, Datenschutz, Werbung oder vertragliche Rechte, usw.“ Es ist jedoch fraglich, wie legal die gestellten Anfragen letzten Endes wirklich sind.

Wenn es etwas gibt, was wir aus all dem lernen können, ist es, dass die Sicherheit der eigenen Benutzerkonten ernster als je zuvor genommen werden sollte.

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