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Ein BackUp wie ein Profi erstellen – so geht’s!

Jeder, der ein technisches Gerät wie zum Beispiel ein Smartphone, ein Tablet, einen PC oder einen Laptop besitzt, hat Daten, die er wertschätzt. Und wenn ich sage jeder, dann meine ich auch wirklich jeder. Aber das ist ok so! Der Nachteil bei der Geschichte mit der Wertschätzung der eigenen Daten ist aber: Umso mehr man diese Daten schätzt, umso unglücklicher werden Sie über den Verlust sein. Leider gibt es viele Wege, wie das passieren könnte: Naturkatastrophen (denken Sie nur an die jährliche Hurrikan-Saison in den USA, die letzten Überschwemmungen in Deutschland, etc.), technische Angelegenheiten wie zum Beispiel normale Hardware-Ausfälle, Ransomware, der Verlust des Geräts… Ich könnte hier noch beliebig weitermachen, aber ich denke, dass Sie verstehen, worauf ich hinaus will. Der beste Weg, einen Datenverlust zu vermeiden, ist ein BackUp. Und nicht nur ein BackUp, sondern regelmäßige! Was vor einigen Jahren noch richtig schwierig und anstrengend war – ja, ich meine damit euch, 3,5“ Disketten! – ist nun ziemlich einfach und stressfrei zu realisieren. Werfen wir am besten mal einen Blick auf Ihre Optionen.

Was braucht man alles für ein BackUp?

Eigentlich klingt es kinderleicht:

  • Wählen Sie das Medium aus, dass Ihre Daten sichern soll (sehen Sie dazu auch weiter unten: „Wo soll das BackUp gespeichert werden?“)
  • Wählen Sie aus, welche Daten gesichert werden sollen. Das ganze Gerät, inklusive dem Betriebssystem? Nur ein paar Bilder und persönliche Dateien? Oder gar all Ihre Arbeitsdateien? Ihre Programme und Einstellungen? Stellen Sie sicher, dass Sie nichts vergessen!
  • Sobald Sie wissen, was Sie sichern möchten, müssen Sie sich nur noch überlegen, wie Sie weiter vorgehen wollen. Werden Sie Ihre Daten manuell sichern oder erstellen Sie einen sogenannten BackUp-Plan? Letzteres hat den Vorteil, dass Sie, sobald der Plan erstellt ist, nicht mehr sehr viel Zeit in Ihre Datensicherungen investieren müssen. Speziell wenn Sie mehr als nur Ihre persönlichen Dateien sichern möchten, kann ein BackUp in sicheren und festen Intervallen eine große Arbeitserleichterung sein.

Wo soll das BackUp gespeichert werden?

Sie haben nun alles für Ihre Datensicherung vorbereitet und müssen sich nur noch entscheiden, wo Sie Ihr BackUp mit all den wertvollen Daten speichern möchten. Dafür gibt es heutzutage mehr und mehr Optionen, aber nicht jede dieser Optionen mag die Richtige für Sie sein.

CDs, DVDs und Blu-Rays

Noch vor wenigen Jahren war es noch der letzte Schrei, seine Daten auf diesen Discs zu speichern. Das war sicherlich nicht die schlechteste Idee, heutzutage ist es aber auch nicht mehr unbedingt die beste. Natürlich können die Discs, insofern korrekt gehandhabt, Ihre Daten für eine lange Zeit speichern, aber es gibt auch Nachteile. Zuallererst: Sie sind ziemlich klein. CDs können bis zu 700 MB speichern (ja, noch nicht einmal ein Gigabyte!), DVDs bis zu 4,7 GB und Blu-Rays bis zu 25 GB (Single Layer) beziehungsweise 50 GB (Dual Layer). Blu-Rays könnten für Ihr BackUp ausreichen, wäre da nicht die Tatsache, dass diese Discs vergleichsweise sehr empfindlich und anfällig sind. So können Daten unbrauchbar werden, wenn sie nicht korrekt gelagert werden.

Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, dann stellen Sie sicher, dass die Discs an einem kühlen und dunklen Ort, weit weg von direkter Sonneneinstrahlung, aufbewahrt werden.

Flash Drives

Diese kleinen und handlichen Speichermedien können ganz einfach bis zu 256 GB Ihrer Daten speichern. Es gibt natürlich auch größere Flash Drives, aber die sind ziemlich überteuert.

Flash Drives sind klein, wenn nicht sogar so winzig, dass man immer danach sucht, wo man sie gerade als letztes hingelegt hat, und können eine ordentliche Anzahl von Daten speichern. Dadurch steigt ihre Beliebtheit und sie werden immer häufiger auch zur Datensicherungen verwendet. Sollten Sie sich für diese Variante entscheiden, dann beachten Sie, dass die Geräte manchmal einfach aufhören zu funktionieren. Einfach so. Aus dem Nichts.

Eine ganz normale Festplatte

„Oldie but goldie“ – diese Option ist weiterhin die Nummer 1, wenn es um die Sicherung Ihrer Daten geht. Noch vor Kurzem waren Sie glücklich, ein paar Gigabytes speichern zu können, und jetzt geht das bereits mit mehreren Terabytes.

Sei es nun eine einzige externe Festplatte oder gleich ein ganzes NAS (Network Attached Storage oder auch netzgebundener Speicher) – die Teile können alles speichern, was Sie auf sie raufschieben. Die Preise sind auch sehr fair. Bereits ab 50 Euro erhalten Sie mehrere Terabytes an Datenspeicherplatz. Der Nachteil: Im Vergleich zu anderen Optionen ist eine normale externe 3,5“ Festplatte ziemlich klobig und groß!

Bei dieser Variante sollten Sie übrigens alle paar Jahre die Platte mit den gesicherten Daten auswechseln, sodass Sie Pannen direkt vermeiden können.

In der Cloud

Ah, diese ominöse Wolke… Sie sieht aus wie ein… Lassen wir das. Grundsätzlich ist die Cloud nichts Anderes als der bereits bekannte Web-Speicherplatz, den es nun in einem neuen Gewand gibt. Ihr BackUp wird dabei online auf einen Server hochgeladen und Sie können die Sicherung von überall, wo sie eine Internetverbindung haben, aufrufen – und das normalerweise problemlos. Es ist eine sehr praktische Option, da Sie hier nicht dafür Sorge tragen müssen, dass das Gerät zur Sicherung Ihrer Daten in einem guten Zustand bleibt. Darum kümmert sich dann jemand Anderes.

Obwohl diese Option sehr praktisch ist, gibt es einige Dinge, die Sie dabei beachten sollten:

  • Damit Sie den Speicherplatz nutzen dürfen, werden Sie wahrscheinlich etwas zahlen müssen. Diese Dienste laufen normalerweise auf monatlicher Abo-Basis, das hängt aber letzten Endes vom Anbieter ab.
  • Datenschutz: Abhängig davon, wie wichtig Ihnen der Datenschutz ist, sollten Sie sich mit den Datenschutzrichtlinien des Anbieters und des Landes, in dem sich der Anbieter befindet, vertraut machen.
  • Ihre Daten sind „da draußen“, was heißt, dass diese viel einfacher in die Hände von Cyberkriminellen fallen können, als wenn Sie Ihre Daten auf einem separaten Offline-Gerät speichern.

Das wars! Obwohl nur Platz für eine oberflächliche Übersicht ist, sollte es Ihnen dennoch eine Vorstellung davon geben, welche Möglichkeiten Ihnen bei der Erstellung eines BackUps zur Verfügung stehen. Denken Sie es durch und wählen Sie Ihre Option danach, womit Sie sich am wohlsten fühlen.

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PR & Social Media Manager @ Avira |Gamer. Geek. Tech addict.