10 Dinge, die Sie noch nicht über Avira Rumänien wussten

Ich habe kürzlich einen Artikel über die Start-up-Umgebung in Bukarest gelesen, der mich nicht nur über dieses Thema nachdenken ließ, sondern auch über die Geschichte von Avira in Rumänien. Als dieses Büro eröffnet wurde, wussten wahrscheinlich nur wenige Rumänen, was ein Start-up eigentlich ist, bzw. es hatte generell noch eine andere Bedeutung als heute, wo es sehr viel beliebter ist.

Manchmal herrscht in unserem Büro noch heute eine Atmosphäre wie in einem Start-up-Unternehmen – mit all seinen positiven Aspekten – aber natürlich hat sich auch vieles verändert und weiterentwickelt.

1. Das Büro von Avira in Rumänien wurde 2004 eröffnet

Der März ist hier in Rumänien ein Monat mit vielen Feiertagen und bei Avira haben wir noch einen hinzugefügt: die Jubiläumsfeier unserer Filiale. Jedes Jahr feiern wir diesen ganz besonderen Moment unseres Bestehens: den offiziellen „Geburtstag” von Avira Rumänien.

2. Wir haben mit nur 5 Mitarbeitern angefangen. 8 von ihnen arbeiten immer noch hier

Nein, ich habe mich nicht verrechnet. Im ersten Monat hatten wir 5 Mitarbeiter, aber Ende des Jahres arbeiteten bereits 26 Personen an der Gestaltung von Aviras Zukunft. Von diesen Kollegen, die 2004 bei Avira ihre Karriere begannen, sind 8 heute immer noch hier.

Wenn man 10 Jahre Teil eines Unternehmens ist, ist das eine große Leistung. Ich wurde neugierig und wollte mehr über die Gründe für unsere Beständigkeit erfahren. Ich habe mit einigen meiner Kollegen gesprochen, die bereits seit 2004 zum Team von Avira gehören und sie haben mir ihre Beweggründe genannt.

Die Arbeit für ein solch innovatives Unternehmen wie Avira ist sowohl herausfordernd als auch befriedigend. In den letzten Jahren waren wir den großen Meilensteinen in der Software-Entwicklung immer einen Schritt voraus und haben unseren Kunden brandneue, Cloud-basierte Malware-Erkennungstechnologien bieten können, die unsere preisgekrönte Erkennungs-Engine ergänzen, die in Aviras Produkten integriert ist.”

Cosmin, einer unserer Softwareentwickler, der an interessanten Projekten wie der Avira Cloud-Sicherheit arbeitet, die wir in unsere Produkte integrieren

Es ist immer eine interessante Perspektive, wenn man über die Menschen nachdenkt, die ein Sicherheitsunternehmen schützen: Wer wacht über die Wächter? Das mache ich seit 10 Jahren bei Avira: Ich kümmere mich um die Server, die wir brauchen, um die wichtigsten Dienste für Avira und unsere Kunden aufrechtzuerhalten. Dazu gehören unsere Webseiten in allen Sprachen, die Datenverarbeitung zur Unterstützung unserer Erkennungsraten, das Senden von Mitteilungen an unsere Produkte, die Bereitstellung von Sofortnachrichten zwischen den Mitarbeitern, das Routen von Emails, der Schutz unseres Netzwerks ‒ und natürlich der Schutz unserer Anwender. Es ist eine große Verantwortung, in die man mit der Zeit hineinwächst. Auch an die Idee, dass in jeder Minute an jedem Tag hunderte von Hacking-Versuchen auf unsere Server unternommen werden, muss man sich erst einmal gewöhnen. Und obwohl nachts die Monster an der Tür kratzen, kann ich gut schlafen, denn ich weiß ja, dass die Tür sicher ist, da ich sie selbst gesichert habe.

Mugurel, unser Systemadministrator, wie Sie vielleicht seinen Worten bereits entnehmen konnten

3. Unser erstes Büro hatte nur 60 Quadratmeter

Das war natürlich sehr klein. Aber es hat uns nicht davon abgehalten, Großes zu erreichen, wie Sie sehen werden.

4. Unsere Hauptaufgaben damals waren Web- und Produktentwicklung

Wir bekamen große Unterstützung von der IT bei der Erstellung der erforderlichen Infrastruktur. Dazu muss man sagen, dass am Anfang alle Abteilungen jeweils aus einer Person bestanden, da die Teams noch nicht vergrößert worden waren.

Viele interessante Projekte begannen mit diesen One-Man-Shows, so auch unsere Webseite avira.com. Heute wird sie von mindestens 1 Millionen Besuchern am Tag aufgerufen, aber vor zehn Jahren, in der guten alten Zeit, waren es nur etwa 2000.

Und auch wenn sich auf der Webseite alles eher langsam bewegte, nahm die teaminterne Kommunikation Fahrt auf. Die schnelllebige Umgebung, die kleine Mitarbeiter-Basis und die rumänische Kultur förderten Spontanität, direkte Kommunikation und Tatendrang.

5. Wir haben heute etwa 100 Mitarbeiter (und es werden immer mehr)

Im Grunde genommen hat sich also unsere Zahl im Vergleich zum ersten Monat verzwanzigfacht.

6. Unser Büro hat nun 1.994 Quadratmeter

Die Punkte 5 und 6 erklären, warum Avira mittlerweile das halbe Gebäude einnimmt. In drei Etagen sind Büros untergebracht und eine Etage mit großer Terrasse dient fast ausschließlich zur Entspannung in den Pausen. Hier essen wir Eis oder grillen mit Blick auf die Skyline von Bukarest.

7. Wir trinken täglich etwa 45 Liter Kaffee

Das ist eigentlich eher ein Laster als eine Tugend.

8. Wir haben unseren Aufgabenbereich in Bukarest erweitert

Die Produktentwicklung ist bestehen geblieben und beschäftigt sich heute mit modernen Technologien für Internet und Mobilgeräte. Auch IT, Kundendienst, Virenlabor, Business-Entwicklung und Systemintegration gehören mittlerweile dazu, da wir neue Teams haben, die diese Aufgaben übernehmen. Und wir haben unsere Online-Geschäftseinheit mit einigen großen Teams: von Big Data und Business Intelligence bis zum Online-Marketing und zur Front-End-Entwicklung.

Natürlich sind die Start-up-Zeiten längst vorbei, aber wir versuchen, die dynamische Teamumgebung aufrechtzuerhalten. Und dabei wird uns niemals langweilig.

9. Wir tun etwas für die Allgemeinheit, indem wir Teambuilding mit sozialer Verantwortung verbinden

Statt zusammen am Strand zu entspannen oder die frische Bergluft zu genießen, haben wir dieses Jahr freiwillige Arbeit für die SOS-Kinderdörfer in Rumänien geleistet. Einen Einblick in dieses spannende Wochenende erhalten Sie hier.

10. Wir planen, etwa 40 neue Mitarbeiter einzustellen

Wenn Sie Interesse daran hätten, zu unserem Team zu gehören, können Sie hier alle offenen Stellen finden, sowohl für Bukarest, als auch für die Standorte Tettnang und München.

Wir blicken nicht oft zurück, weil wir zu beschäftigt sind, uns um Codes, riesige Datenmengen, die Einstellung neuer Kollegen und die Perfektionierung unserer Arbeit zu kümmern. Aber wenn wir über unser Wachstum in Zahlen, Teamerweiterungen oder Einblicke in unsere Arbeit sprechen, gibt es einen roten Faden: Wir haben uns weiterentwickelt. Wir tanken neue Kraft für unsere entstehenden Abteilungen, während wir gleichzeitig mit der Konkurrenz mithalten und unseren Kunden nur die besten Lösungen anbieten. Und ja, das alles tun wir unter anderem von Rumänien aus. Das hätten Sie nicht erwartet, oder? Aber Bukarest ist eben nicht nur für Start-ups eine gute Umgebung.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

Seeking creativity in the analytical side of marketing and the other way around. My relationship with the online field is as strong as the coffee I start my morning with.