Anti-Spam: Die 5 wichtigsten Tipps (Teil 2)

Spam lässt sich leider nicht mit einem Klick bändigen – Sie benötigen eine Strategie. Befolgen Sie diese Punkte, sind die die Flut an lästigen Nachrichten bald los.

1. Trainieren Sie die Spam-Filter

Markieren Sie jede unliebsame Nachricht als Spam. Denn dadurch lernt Ihr Spam-Filter stetig dazu. In Outlook klicken Sie dazu zum Beispiel mit der rechten Maustaste auf die E-Mail und wählen „Junk E-Mail“ sowie „Absender sperren.“ In Web-Postfächer verschieben Sie solche Nachrichten einfach in den Spam-Ordner. Auf diese Weise landet die Werbung wahrscheinlich beim nächsten Mal direkt dort. Mehr dazu in Teil 3 und Teil 4.

„Trainieren“ Sie den Spam-Filter, indem Sie Werbe-Mails konsequent als Spam markieren.

2. Halten Sie Ihre Mail-Adresse so geheim wie möglich

Behandeln Sie die Mail-Adresse wie eine Wohnadresse oder Telefonnummer. Geben Sie Ihre Mail-Adresse niemals an Fremde oder Personen, denen Sie nicht trauen. Vermeiden Sie auch das Nutzen Ihrer Mailadresse in Foren oder Kommentarspalten von Internetseiten.

3. Nutzen Sie mehrere E-Mail-Adressen

Am besten nutzen Sie mindestens zwei E-Mail-Adressen. Halten Sie sich strikt an diese Aufteilung, stehen die Chancen sehr gut, dass Ihre „wichtige“ Adresse spamfrei bleibt.

  • Eine Private: Diese verwenden Sie ausschließlich für den Kontakt mit Ihren Freunden und Bekannten und geben diese auch nur an diesen Personenkreis weiter.
  • Eine Müll-Adresse: Diese E-Mail-Adresse nutzen Sie fürs Shopping, soziale Netzwerke, Newsletter und für die Anmeldung bei Apps und anderen Web-Diensten. Diese Adresse wird mutmaßlich früher oder später dann die Adresse sein, auf die am meisten Spam hereinprasselt.
  • Eine Berufliche (falls benötigt): Diese E-Mail-Adresse setzen Sie ausschließlich für dienstliche Zwecke ein geben sie ohne Ausnahme allein an geschäftliche Kontakte weiter.

4. Bleiben Sie aufmerksam

Antworten Sie niemals auf Werbenachrichten! Auch wenn am Ende einer Werbemail so etwas wie „Wenn Sie keine weiteren Nachrichten von uns erhalten wollen, klicken Sie hier“ steht, tun Sie es nicht. Denn statt Folgemails abzubestellen, bestätigen Sie dadurch nur, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv im Einsatz ist. Die Folge: Noch mehr Spam.

Vorsicht vor solchen Abmeldeoptionen: In der Regel dienen diese nur dazu, Ihre E-Mail-Adresse zu bestätigen.

5. Auf neue E-Mail-Adresse umsteigen

Ganz los werden Sie den E-Mail-Müll vielleicht nie, genau so wenig wie die Werbung aus dem Briefkasten der Schneckenpost oder als Beilage in Zeitungen und Zeitschriften. Nimmt bei Ihrem Haupt-E-Mail-Konto die Spamflut trotz aller Tipps nicht ab? Dann sollten Sie über einen Mail-Umzug inklusive neuer Adresse in Erwägung ziehen und von Grund auf alle in dieser Serie beschriebenen Tipps berücksichtigen.