A1 Telekom Austria gehackt – Nutzerdaten in Klartext gespeichert

A1 Telekom Austria ist wahrscheinlich den meisten Österreichern ein Begriff. Wie bei der Telekom in Deutschland und bei anderen Internetdienst-Providern, werden hier Mobilverträge, Kabelanschlüsse, Webspaces und natürlich auch Internetzugänge angeboten. Das bedeutet natürlich auch, dass A1 eine Menge Datenbanken mit verschiedenen Nutzerinformationen hat – was für Cybergauner wiederum sehr interessant ist und unter anderem auch einer der Gründe dafür sein dürfte, dass der Anbieter gehackt wurde.

Daten in Klartext gespeichert

Laut einer Meldung von heise.de ist vor kurzem ein Hacker in die Datenbanken von A1 eingebrochen und hat Informationen wie Namen, Telefonnummern, Email-Adressen und Passwörter gestohlen – die dort alle in Klartext gespeichert wurde, was eindeutig absolut fahrlässig ist. Zum Glück waren nur einige Kunden aus der Webspace-Sparte betroffen.

Während die Daten mehr oder weniger von einem Angebot stammen, das bereits 2011 eingestellt wurde, gibt es immer noch Kunden, die daran festgehalten haben und es aktiv nutzen. Eben diese sind es auch, die von dem Hack betroffen sind. Wie viele das genau sind, wollte A1 allerdings nicht verraten.

Hacker machte sich über veraltete Systeme lustig

Heise hatte A1 von dem potentiellen Hack an den Datenbanken informiert, nachdem der Online-Newsseite ein Tweet aufgefallen war. Dort machte sich der Hacker über die veralteten Systeme und Sicherheit bei A1 Telekom Austria lustig.

Der Internetanbieter reagierte schnell: Man fand und löste die Sicherheitslücke in nur wenigen Stunden. Mittlerweile sind die angreifbaren Systeme vom Netz genommen und die betroffenen Nutzer informiert worden.

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