Update 2020: 4 Tipps, wie man vermeidet, von Ransomware erwischt zu werden

Locky, WannaCry, Petya – dies sind nur vier Beispiele für Ransomware, die in den letzten Jahren Computer auf der ganzen Welt bedroht hat. Normalerweise verführen die Ransomware-Ersteller Nutzer dazu, auf Links aus infizierten E-Mails zu klicken oder infizierte Anhänge zu öffnen – und schon beginnt der Angriff. Eine Meldung wird auf dem Bildschirm angezeigt und die Opfer werden aufgefordert, ein Lösegeld in virtueller Währung (Bitcoins) zu zahlen.

Aber keine Sorge – es gibt ein paar Dinge die man tun kann, um zu vermeiden all seine Daten zu verlieren. Hier sind 4 Tipps, die dabei helfen, kein Opfer von Ransomware zu werden:

1. Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig

Wenn es um den Schutz vor Ransomware geht, ist das mit das beste Mittel. Sobald all Ihre wichtigen Daten gesichert sind, können Angreifer Sie nicht mehr erpressen ‒ ganz einfach. Allerdings wird die Ransomware immer ausgeklügelter und sogar Backup-Dateien auf externen Festplatten werden angegriffen, wenn sie im gleichen Netzwerk liegt. Deshalb bietet es sich an, in regelmäßigen Abständen Cloud-Dienste zu Backup-Zwecken zu verwenden oder ein Datei-Backup vorzunehmen, das komplett von Ihrem Netzwerk getrennt ist.

2. Aktualisieren und patchen Sie Ihr System

Malware-Ersteller verlassen sich darauf, dass Nutzer alte ungepatchte Software mit offenen Schwachstellen verwenden, die sie ausnutzen können. Darüber dringen sie dann in Ihr System ein. Ein Gerät, das softwaretechnisch auf dem neuesten Stand ist, reduziert das Risiko dass Ihr Computer infiziert wird deswegen logischerweise erheblich. Wenn möglich, aktivieren Sie automatische Updates und / oder nutzen Sie einen Software Updater, der die Arbeit für Sie übernimmt.

3. Verwenden Sie eine Antivirensoftware und eine Firewall

Es ist nützlich, sowohl eine Antivirensoftware als auch eine Firewall aktiviert zu haben, damit Sie Gefahren oder verdächtiges Verhalten identifizieren können. Malware-Ersteller aktualisieren Ihr „Werk“ regelmäßig, um Erkennung zu vermeiden, Deswegen sollten Sie da natürlich mithalten – denn ist die Ransomware erst einmal auf Ihren Geräten und in Ihrem Netzwerk ist es zu spät.

4. Schulen Sie sich und andere

Sicherheit fängt vor dem Bildschirm an – für Sie und jeden, der Ihren Computer benutzt. Denken Sie daran, nicht auf fragwürdige Links oder verdächtige Anhänge zu klicken – besser noch: erinnern Sie auch andere daran. Es ist außerdem wichtig, dass Systemadministratoren den Zugang von Mitarbeitern auf die Teile des Netzwerks beschränken, die für ihre Arbeit unerlässlich sind. Dies reduziert das Risiko, dass ein ganzes Netzwerk mit Ransomware infiziert wird.

Vergessen Sie nie …

Cyberkriminelle werden mit allen Mitteln versuchen, Sie zu einer Lösegeldzahlung zu bewegen. Aber das sollten Sie auf keinen Fall tun. Dies belohnt lediglich die Schurken und bietet ihnen die finanziellen Möglichkeiten, weitere Angriffe zu starten. Außerdem bedeutet eine Zahlung noch lange nicht, dass Sie die gesperrten Daten tatsächlich zurückbekommen – meißtens verschwinden die Cybergauner nämlich einfach mit Ihrem Geld.

 

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen und anwenden, sind Sie den Ransomware-Angreifern immer einen Schritt voraus.

Dieser Artikel ist auch verfügbar in: Englisch

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